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	<title>Derangierte Einsichten &#187; kampagne</title>
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	<description>Geschreibsel, Kommentare und Kritik</description>
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		<title>Men can stop rape</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 11:01:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
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		<category><![CDATA[lob]]></category>
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		<description><![CDATA[TweetUm ehrlich zu sein, gehen mir die Kampagnen ziemlich auf die Nerven, in denen Frauen davor gewarnt werden, bestimmte Verhaltensweisen nicht zu zeigen, um nicht vergewaltigt zu werden. Das klingt immer so, als seien Vergewaltigungen etwas, das einfach so passiert, und als wären die Frauen selbst schuld, dass sie mehr als ein Bier getrunken haben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton2181" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fp-pricken.de%2F%3Fp%3D2181&amp;text=Men%20can%20stop%20rape&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=none&amp;counturl=http%3A%2F%2Fp-pricken.de%2F2010%2F09%2Fmen-can-stop-rape%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://p-pricken.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Um ehrlich zu sein, gehen mir die Kampagnen ziemlich auf die Nerven, in denen Frauen davor gewarnt werden, bestimmte Verhaltensweisen nicht zu zeigen, um nicht vergewaltigt zu werden. Das klingt immer so, als seien Vergewaltigungen etwas, das einfach so <em>passiert</em>, und als wären die Frauen selbst schuld, dass sie mehr als ein Bier getrunken haben, dass sie geflirtet haben, dass sie&#8230;</p>
<p>&#8230;dabei ist die Wahrheit natürlich: ein Vergewaltiger findet einen Grund, um zu vergewaltigen. Schlimm ist, dass manche Verhaltensweisen dazu nicht einmal als Vergewaltigung durchgehen oder entschuldigt werden können. In letzter Zeit gibt es zum Glück auch ein paar Kampagnen, die sich an die Täter oder das entschuldigende Umfeld richten, also unsere Vergewaltigungskultur – und <a href="http://www.mencanstoprape.org/index.htm" target=_blank>Men can stop rape</a> ist eine der gelungensten (via <a href="http://thehathorlegacy.com/midweek-media-an-anti-rape-campaign-that-focuses-on-men/" target=_blank>Hathor</a>):<br />
<img src="http://p-pricken.de/uploads/2010/09/menstoprape.jpeg" alt="" title="menstoprape" width="481" height="700" class="aligncenter size-full wp-image-2182" /></p>
<p>Nicht perfekt, aber schon sehr gut. Und ja, auch Frauen vergewaltigen, aber zu einem wesentlich geringeren Anteil sodass ich den Fokus auf Männer akzeptieren kann.</p>

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		<title>Story Hour: Stadt in Ketten</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 15:02:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschreibsel]]></category>
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		<category><![CDATA[Stadt in Ketten]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Ende einer langen Rollenspielzeit, endlich wieder online]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton519" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fp-pricken.de%2F%3Fp%3D519&amp;text=Story%20Hour%3A%20Stadt%20in%20Ketten&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=none&amp;counturl=http%3A%2F%2Fp-pricken.de%2F2009%2F04%2Fstory-hour-stadt-in-ketten%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://p-pricken.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p><strong>Vorwort: 140 Kapitel, über 300.000 Wörter, fast vier Jahre</strong> </p>
<p>Am 2. Oktober 2004 erschien der erste Prolog der Story Hour um die Stadt in Ketten. Das erste Kapitel wurde am 20. November im DnD-Gate veröffentlicht. Heute schreiben wir den 29. August 2008. Dazwischen liegen dreieinhalb Jahre Rollenspiel und fast vier Jahre Schreiben. Eine lange Zeit. </p>
<p><span id="more-519"></span>Die Abenteuer der Kettenbrecher als Spielleiter begleiten zu dürfen, war mir eine große Freude. Dies war die längste Kampagne meines Rollenspiellebens, und die beste, und zu allem Überfluss endete sie nicht, wie die meisten Kampagnen, mit einem abrupten Schluss wegen Lustlosigkeit, sondern hatte ein richtiges und echtes Ende. Jetzt, mit dem letzten Wort des letzten Epilogs, ist die Geschichte der Kettenbrecher endlich abgeschlossen. </p>
<p>Ich weiß noch gar nicht, wie das in der Zukunft so sein wird, nicht mehr den inzwischen allgegenwärtigen Gedanken zu haben: “Ich muss noch Story Hour schreiben.” Aber in erster Linie denke ich, dass sich diese Idee wie Freiheit anhört. </p>
<p>Man sagt, es ist das schwerste für einen Schriftsteller, ein längeres Werk zu beenden. Jetzt weiß ich auch, warum man das sagt. Mehrmals hätte ich zwischendrin fast aufgehört, hätte das alles sein lassen. Ein Teil von mir hasste es, diese Kapitel zu schreiben. Nicht nur, weil sie so kampflastig sind und noch dazu zumindest halbwegs das D&#038;D-System erkennen lassen sollten, sondern auch wegen der fehlenden Figurenfreiheit. Die Hauptfiguren sind schließlich nicht meine Charaktere, sondern die Spielercharaktere meiner Gruppe. Jede Einsicht in die Figuren muss immer mit dem nötigen Abstand erfolgen, sodass den Spielern nichts vorgeschrieben wird. Zuerst habe ich mich damit begnügt, dafür Zwischenspiele oder Extras zu schreiben, in denen ich die Nichtspieler-Charaktere beleuchtete. Später schlief das ein, weil ich es ein wenig auch einfach hinter mich bringen wollte. Daher – und das ist vielleicht mein größtes Bedauern – habe ich auch keine Geschichte zu jedem der sieben Käfigmacher geschrieben, obwohl ich sie alle geplant hatte. Die Käfigmacher, diese Schurken, die ich nach den sieben Todsünden und der Bildvorlage erstellt habe, die man in den umfangreichen Extras sehen kann<br />
(Grimm: Stolz, Sonnentau: Geiz, Phönix: Wolllust, Gottesanbeterin: Neid, Pfeifer: Unmäßigkeit, Finster: Trägheit, Racheengel: Zorn). </p>
<p>Im Folgenden findet ihr über tausend Seiten Material zu dieser großen Kampagne, davon allein 860 Seiten Story Hour, Extras nicht mitgerechnet. Der Text wurde nur grob überarbeitet, also gibt es bestimmt einige Fehler darin, aber da müsst ihr halt durch. Helden schaffen das. Letzten Endes bin ich, wie Pellir der Gerechte, nur ein einfacher Barde. Als solcher brauche ich Material und Publikum. Darum geht ein großer Dank an meine Spieler Andreas, Georg, Michael, Nils und Oliver (sowie Gastspieler Sebastian), die es schafften, Spielercharaktere mit so viel Leben zu füllen, dass es bei allem Unmut doch immer Spaß machte, über sie zu schreiben, und die Kampagne zu Ende zu bringen. Ein ebenso großer Dank an all die Leser aus dem DnD-Gate, von denen einige als Gastrollen verewigt wurden, aber viel mehr erwähnt werden müssten. Ohne ihre Kommentare und ohne das Wissen, gelesen zu werden, wäre diese Story Hour mit Sicherheit nicht beendet worden. Ich mache das ja nicht für mich. Nicht nur. </p>
<p>Und jetzt kann ich nur noch Mad Mel Gibson zitieren, der in dem Film Braveheart einen weisen Ausspruch ins Drehbuch geschrieben bekam: FREIIIIIHEIT! </p>
<p>Viel Spaß beim Lesen,<br />
Patrick “Berandor” Pricken<br />
Essen, 29.08.2008</p>
<p><a href="http://www.p-pricken.de/uploads/rpg/kettenbrecher.pdf" title="PDF-Datei: 12,5 MB">Hier ist die PDF</a> mit 1000 Seiten und 12,5 MB Größe.</p>

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		<title>Doppeldeckerbusse für Deutschland?</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 11:49:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[atheismus]]></category>
		<category><![CDATA[busse]]></category>
		<category><![CDATA[kampagne]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Busse reden könnten... würden sie uns zum Atheismus bekehren?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton189" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fp-pricken.de%2F%3Fp%3D189&amp;text=Doppeldeckerbusse%20f%C3%BCr%20Deutschland%3F&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=none&amp;counturl=http%3A%2F%2Fp-pricken.de%2F2009%2F01%2Fdoppeldeckerbusse-fur-deutschland%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://p-pricken.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>»Wahrscheinlich gibt es keinen Gott. Jetzt hör auf, dich zu sorgen, und genieß dein Leben!« So steht es (übersetzt) auf den Bussen in England und, ähnlich, auch in Spanien, im Rahmen einer Werbekampagne, die ausschließlich spendenfinaziert ist. Und der Erfolg lässt die Blogwelt tickern. Sollte es das nicht sogar in Deutschland geben? So fragt z.B. <a href="http://blog.dignitatis.com/wordpress/?p=410" title="Es gibt keinen Gott" target=_blank>sapere aude</a>, und die Webseite der britischen Kampagne hat sogar einen <a href="http://www.atheistbus.org.uk/were-big-in-germany/" title="atheist bus: we're big in Germany" target=_blank>an Deutsche gerichteten</a> Teil.</p>
<p>Also: Sollte es das nicht sogar in Deutschland geben?</p>
<p><span id="more-189"></span><div id="attachment_190" class="wp-caption alignleft" style="width: 153px"><img src="http://p-pricken.de/uploads/2009/01/scarlet_a.png" alt="A = Atheist (outcampaign.org)" title="atheist" width="143" height="122" class="size-full wp-image-190" /><p class="wp-caption-text">A = Atheist (outcampaign.org)</p></div>Von mir ein klares Ja, mit Einschränkungen. Um nicht falsch verstanden zu werden, halte ich es für eine sehr gute Idee, offensiv vorzugehen. Offensiv bedeutet nicht aggressiv, und hier sehe ich eines der Probleme. Sapere Aude betitelt den Blogbeitrag ja mit »Es gibt keinen Gott«. Das ist ein wenig schade. </p>
<p>Atheist ist sicher eine Bezeichnung, die meine Einstellung zur Gottesfrage korrekt wiedergibt. Ich bin ziemlich stark davon überzeugt, dass es keinen Gott gibt. Aber das bedeutet nicht, dass ich es für unmöglich halte. Es ist durchaus möglich, dass es einen oder mehrere Götter gibt, das hängt nur auch von der Definition des Gottesbegriffs ab. Ein persönlicher Gott ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht existent, aber andere Gottesvorstellungen sind durchaus denkbar. Darum habe ich an einem gesunden Deismus auch wenig auszusetzen. Aber genau diese Unschärfe im Gottesbegriff führt dazu, dass ich auch einen Bezug auf Wahrscheinlichkeit in einer solchen Kampagne haben wollte. </p>
<p>Der zweite Problembereich besteht darin, dass »Atheist« nur eine sehr unzureichende Bezeichnung für mich ist. Sie bezieht sich ausschließlich auf die Gottesfrage und meine Stellung dazu. Sie schließt aus, ohne darüber hinaus etwas auszusagen. Lieber wäre mir eine Kampagne säkularer Humanisten (oder gar »evolutionärer Humanisten«), Naturalisten, Freidenker o.ä. Dann würde man der Gottesgestalt eigene Inhalte gegenüberstellen und keinen reinen »Spaßbefehl«.</p>
<p>Aber ich sehe ein, dass sich bei diesen Begriffen sofort Leute ausgeschlossen fühlten, die unter dem Banner »Atheismus« abgedeckt werden. Mit »Wahrscheinlich gibt es keinen Gott« könnte man vielleicht sogar ein paar Agnostiker ins Boot holen. Da muss man sich eben zwischen Flächenwirkung und Genauigkeit entscheiden, und ich verstehe, dass das großflächigste Merkmal genommen würde.</p>
<p>Auf der anderen Seite gefällt mir ausnehmend, dass die Kampagne zwar offensiv ist, aber nicht unnötig aggressiv. Die Schlussfolgerung des ersten Satzes wird gerade nicht mit einer Botschaft unterfüttert, sondern verdeutlicht, dass sich das Leben dadurch nicht ändert. Es gibt (wahrscheinlich) keinen Gott – na und? Das ist eine sehr schöne Aussage, die trotzdem noch für Diskussionen sorgen kann. </p>
<p>Wobei ich sicher bin, dass die armen, verfolgten Christen in ihrem Opferkomplex auch daraus wieder eine Beleidigung machen würden. Bischof Mixa steht bestimmt schon bereit. Na ja. Da müssen wir dann durch.</p>
<p>Zumal die Kampagne von den deutsche Brights gemacht wird, und mit dieser Organisation haben ja auch einige Leute ihre Probleme.</p>
<p>Trotzdem: Her mit der Buskampagne! Ich spende auch (oder bespraye Busse des nachts mit dem Slogan, Maske zur Unkenntlichmachung hab ich schon).</p>
<p>Nachtrag: Anlaufstelle ist wohl das <a href="http://brightsblog.wordpress.com/atheist-campaign/" title="Brights-Blog: Atheist Campaign" target=_blank>Brights-Blog</a></p>
<p>Und der Wahrscheinlichkeitsbezug ist drin in den Entwürfen:<br />
<img src="http://p-pricken.de/uploads/2009/01/atheismcampaign4-1024x86.png" alt="atheismcampaign4" title="atheismcampaign4" width="612" height="43" class="alignnone size-large wp-image-196" /></p>

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