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	<title>Derangierte Einsichten &#187; idioten</title>
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	<description>Geschreibsel, Kommentare und Kritik</description>
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		<title>Langsam wirds lächerlich</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 05:17:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[haarige situation]]></category>
		<category><![CDATA[idioten]]></category>
		<category><![CDATA[religion]]></category>
		<category><![CDATA[zorn]]></category>

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		<description><![CDATA[TweetIn Schottland gibt es einen Friseursalon, der nach islamischen Regeln »halal« ist. Das bedeutet, dass der Laden von außen nicht einsehbar ist, dass der Eintritt über Kamerabild und elektrischen Türöffner funktioniert. Alles, damit Frauen ihre Haare zeigen können, ohne Gefahr zu laufen, dabei von Männern gesehen zu werden. Können wir uns bitte darauf einigen, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton2468" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fp-pricken.de%2F%3Fp%3D2468&amp;text=Langsam%20wirds%20l%C3%A4cherlich&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=none&amp;counturl=http%3A%2F%2Fp-pricken.de%2F2011%2F01%2Flangsam-wirds-lacherlich%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://p-pricken.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>In Schottland gibt es einen <a href="http://www.butterfliesandwheels.org/2010/a-place-of-greater-safety/" target=_blank>Friseursalon</a>, der nach islamischen Regeln »halal« ist. Das bedeutet, dass der Laden von außen nicht einsehbar ist, dass der Eintritt über Kamerabild und elektrischen Türöffner funktioniert. Alles, damit Frauen ihre Haare zeigen können, ohne Gefahr zu laufen, dabei von Männern gesehen zu werden.<br />
<span id="more-2468"></span><br />
Können wir uns bitte darauf einigen, dass diese Idee völlig bescheuert ist? Dass es unsinnig ist, Männer davon abhalten zu wollen, die eigenen Haare zu sehen, und dazu solche Vorkehrungen zu treffen?</p>
<p>Das ist kein Schutzraum für kulturelle Unterschiede. Das ist ein Raum, in den sich Frauen sperren lassen. Der männliche Blick ist kein Risiko an sich, stellt keine Gefahr dar. Weder sorgt er für Haarausfall noch für Übergriffe, nur weil Mann die Haare sehen konnte – dazu brauchen Männer keine Ausreden. Es gibt keine Männer, die sich neugierig vor Friseursalons die Nasen platt drücken, um einen Blick auf Frisuren zu erhaschen.</p>
<p>Und die Idee, dass »muslimische Ehemänner unbesorgt sein können, dass ihre Frauen sicher sind« – man muss sexistischen Arschlöchern nicht auch noch entgegen kommen.</p>
<p>Die Friseurladenbetreiber sind auf derselben Stufe wie Geistheiler und Spiritisten und gekaufte Klimagegner und so weiter: sie bereichern sich an unvernünftigen, irrationalen und im schweren Falle schädlichen Ideen.</p>
<p>Das wird Frauen nicht gerecht, die weggesperrt werden und unter sich bleiben müssen. Das wird Männern nicht gerecht, die durch Haare nicht zu Monstern werden. Das wird niemandem gerecht außer einer vormittelalterlichen Doktrin, die leider nicht durch Aufklärung und Humanismus eingefangen wurde wie die ebenso bescheuerten Ideen der Religionen unserer Breitengrade. Das muss man nicht bestärken.</p>

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		<title>Ein Idiot macht noch keinen Jihad</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Dec 2010 21:56:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[idioten]]></category>
		<category><![CDATA[islam]]></category>
		<category><![CDATA[redefreiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[TweetDa hat sich also ein Arsch in Schweden in die Luft gesprengt, zum Glück mit nur zwei Verletzten, weil jemand seinen Propheten beleidigte. Da muss man schon ein bisschen durchgeknallt sein, um so was zu machen. Und damit das klar ist: bislang ist nicht erwiesen, ob der Typ terroristische Verbindungen hatte. Aber der ganze Bohei, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton2717" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fp-pricken.de%2F%3Fp%3D2717&amp;text=Ein%20Idiot%20macht%20noch%20keinen%20Jihad&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=none&amp;counturl=http%3A%2F%2Fp-pricken.de%2F2010%2F12%2Fein-idiot-macht-noch-keinen-jihad%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://p-pricken.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Da hat sich also ein Arsch in Schweden in die Luft gesprengt, zum Glück mit nur zwei Verletzten, weil jemand seinen Propheten beleidigte. Da muss man schon ein bisschen durchgeknallt sein, um so was zu machen. Und damit das klar ist: bislang ist nicht erwiesen, ob der Typ terroristische Verbindungen hatte. Aber der ganze Bohei, der um die Mohammed-Karikaturen gemacht wurde, bestärkt so einen Menschen natürlich. Der Karikaturist wiederum sollte hier nicht beschuldigt werden – er hat seine Meinung geäußert, das sollte möglich sein, ohne dass sich deswegen jemand eine Bombe umschnallt.</p>
<p>Fertig.</p>

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		<title>Das Bessere ist der Feind der Achse des Guten</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Dec 2010 13:34:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[achse des guten]]></category>
		<category><![CDATA[blerch]]></category>
		<category><![CDATA[idioten]]></category>
		<category><![CDATA[wikileaks]]></category>

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		<description><![CDATA[TweetDie Achse des Guten ist eine Seite, die ich ohnehin sehr kritisch sehe. Ein Artikel zu Wikileaks, den ich verlinkt bekommen habe, illustriert die Gründe ziemlich gut. Ahnungslos und gefährlich fasst es eigentlich gut zusammen. Die Frage bringt es auf den Punkt: Hätte Wikileaks die Invasionspläne der Alliierten in der Normandie veröffentlicht, wenn sie ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton2697" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fp-pricken.de%2F%3Fp%3D2697&amp;text=Das%20Bessere%20ist%20der%20Feind%20der%20Achse%20des%20Guten&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=none&amp;counturl=http%3A%2F%2Fp-pricken.de%2F2010%2F12%2Fdas-bessere-ist-der-feind-der-achse-des-guten%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://p-pricken.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Die Achse des Guten ist eine Seite, die ich ohnehin sehr kritisch sehe. Ein Artikel zu Wikileaks, den ich <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/wikileak_ein_rein_demokratisches_problem/" target=_blank>verlinkt</a> bekommen habe, illustriert die Gründe ziemlich gut.</p>
<p>Ahnungslos und gefährlich fasst es eigentlich gut zusammen.<br />
<span id="more-2697"></span></p>
<blockquote><p>Die Frage bringt es auf den Punkt: Hätte Wikileaks die Invasionspläne der Alliierten in der Normandie veröffentlicht, wenn sie ihr zugespielt worden wären?</p>
<p>Die Antwort ist klar: Selbstverständlich hätte Wikileaks die Invasionspläne publiziert. Die Rote Armee wäre dann wohl bis Paris vorgerückt.</p></blockquote>
<p>So beginnt der Artikel, in dem Kurt Zimmermann wohl an der Idee festhält, Wikileaks würde alles blind veröffentlichen. Auf ihrer <a href="http://213.251.145.96/cable/2008/01/08MADRID6.html" target=_blank>>Webseite</a> kann man hingegen sehen, dass bislang 1269 von 251.000 Depeschen veröffentlicht wurden. Also etwa 0,5 %. Wikileaks achtet darauf, keine Personen identifizierbar zu machen, und redigiert die Dokumente entsprechend. Selbst die US-Regierung hat zugegeben, dass durch die Veröffentlichungen weder konkreter Bedarf für Personenschutz entstand noch ein Leben in Gefahr geriet. Das ficht aber Zimmermann nicht an.</p>
<p>Interessant ist, was Zimmermann dann zur Sichtweise des Staatsbürgers sagt:</p>
<blockquote><p>Hier geht es um Vertrauen und um das Funktionieren der Demokratie.<br />
(&#8230;)<br />
Demokratie beruht auf Vertrauen. Das Vertrauen zeigt sich in einer offenen Gesellschaft. Sie gibt ihren Bürgern, etwa den Mitarbeitern von Behörden, grosszügigen Zugang zu Informationen und vertraut darauf, dass sie dieses Privileg nicht missbrauchen. Demokratie vertraut auch darauf, dass man intern freimütig debattieren kann, ohne sich am Pranger wiederzufinden.<br />
(&#8230;)<br />
Jedes leak zerstört dieses Vertrauen. Nach jedem leak tendieren auch demokratische Gebilde dazu, ihre Kontrollen und Sanktionen zu verschärfen. Die Medien müssen sich schon überlegen, wie aktiv sie bei der Zerstörung von Vertrauen mitwirken wollen.</p></blockquote>
<p>Verstanden? Demokratien funktionieren nur mit Vertrauen. Interessanterweise nicht damit, wie ich zuerst dachte, dass die Bürger dem Staat vertrauen, sondern der Staat vertraut den Bürgern, dass diese ihre Freiheit nicht zu sehr nutzen. Dass sie die offenen Diskussionen nicht verwenden, um den Staat zu kontrollieren. Jede Kritik am Staat sorgt dafür, dass dieser seine Sanktionen verschärft.</p>
<p>In vorauseilendem Gehorsam sollte der Bürger also nicht genau hinsehen und alles abnicken, damit dem Staat gar nicht erst Grund gegeben wird, dem Bürger zu misstrauen. Redefreiheit ist gut, solange man sie nicht benutzt.</p>
<p>Damit das klar ist: die Regierung sind die Angestellten des Volkes. Wir bezahlen sie gut dafür, dass sie ihren Job tun, und wie jeder Arbeitgeber haben wir das Recht, die Arbeit zu überprüfen.</p>
<p>Richtig schlimm wird es aber danach:</p>
<blockquote><p>Im aktuellen Fall ist es nicht dramatisch. Die diplomatischen Depeschen, die Wikileaks ausbreitete, sind meist nur Klatsch und Tratsch.</p></blockquote>
<p>Der Zimmermann hat die Depeschen gar nicht gelesen. Der hat keine Ahnung. In den 0,5 Prozent stehen bereits: Jemen hat US-Anschläge als seine bezeichnet. Die USA haben Druck auf Großbritannien ausgeübt, die Irak-Untersuchung anzupassen. Auf Spanien und Deutschland, keine Anklage zu erheben. In den Leaks außerdem: eine bezahlte Söldnerfirma beschafft in Afghanistan kleine Jungs für Sexparties. Pfizer greift zu schmutzigen Mitteln, um ein Gerichtsverfahren zu beeinflussen. Der Vatikan verweigert die Mitarbeit bei einem Bericht über Kindesmissbrauch. Es gibt anscheinend Dokumente über das Bankenverhalten in der Finanzkrise (bzw. davor) und über die Copyright-Absprachen in Spanien. Wir lernen, dass Saudi-Arabien Al Quaida finanziert. Dass die Folter im Irak so weiter geht wie unter Saddam – warum sind die Soldaten da noch mal?</p>
<p>Das ist auch keine Frage von Pro- oder Kontra-Wikileaks. <a href="http://www.newstatesman.com/blogs/the-staggers/2010/12/liberal-wikileaks-transparency" target=_blank>Jack of Kent</a> beschreibt sehr gut, warum selbst liberale Menschen den Fall zwiespältig sehen könnten.</p>
<blockquote><p>Man stelle sich nun aber vor, beim nächsten leak gehe es um britische Dokumente zum Islamismus, um israelische Strategiepapiere zum Libanon oder um indische Geheimpläne zum Kaschmir. Das kann zu Terroranschlägen oder gar Kriegen führen.</p></blockquote>
<p>So wie die Lügen, durch die die USA in den Irak einmarschierten? Herr Zimmermann kann ja keine Angst vor Krieg oder Terroranschlägen haben, sonst wäre er für Transparenz und Offenbarung. Es scheint viel mehr, dass er Angst davor hat, dass die angeblichen Gründe für Krieg und Terror als Lügen und Manipulation verraten werden. Denn Krieg und Terror können die Staaten auch ganz ohne Wikileaks ziemlich gut, und wenn man die Bilanz anguckt, dann kann Wikileaks das sogar ziemlich schlecht.</p>
<p>Stattdessen haben die USA wohl 15.000 Zivilisten mehr im Irak getötet als bisher angenommen, dreimal so viel Tote wie am 11. September. Die Anschläge, für die Jemen die Verantwortung übernahm, zogen Analysten zufolge den Tod von 50 Unschuldigen nach sich – pro bei dem Anschlag getötetem Jihadisten. Beim US-Angriff auf Azizabad starben 50 Kinder. Wo ist der Aufschrei, wo ist die Kritik, wo ist die Polemik gegen diese Taten? Gegen bereits passierte oder gerade passierende Morde und Folterungen, die ganz eindeutig Terror nach sich zogen, und nicht nur gegen mögliche in der Zukunft liegende Verantwortung?</p>
<p>Aber für die AchGuten sind die USA ja auch automatisch gut. Da passt es dann wieder ganz gut. </p>

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		<title>ZS: Vampire wachsen nicht auf Bäumen (S. 250-254)</title>
		<link>http://p-pricken.de/2010/05/zs-vampire-wachsen-nicht-auf-baumen-s-250-254/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 22:23:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[idioten]]></category>
		<category><![CDATA[vampire]]></category>

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		<description><![CDATA[TweetIch denke, wir müssen nicht erwähnen, dass Edward ein viel besserer Autofahrer ist als Bella; dass er im Radio Oldies hört; dass er für die Musik der Sechziger und Siebziger (»Dreckige Hippies«, sagt Stephenie Meyer und spuckt aus) nichts übrig hat. Wir könnten uns allerdings fragen, warum er mit Bellas Lastwagen fährt, anstatt sie einfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton1777" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fp-pricken.de%2F%3Fp%3D1777&amp;text=ZS%3A%20Vampire%20wachsen%20nicht%20auf%20B%C3%A4umen%20%28S.%20250-254%29&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=none&amp;counturl=http%3A%2F%2Fp-pricken.de%2F2010%2F05%2Fzs-vampire-wachsen-nicht-auf-baumen-s-250-254%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://p-pricken.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Ich denke, wir müssen nicht erwähnen, dass Edward ein viel besserer Autofahrer ist als Bella; dass er im Radio Oldies hört; dass er für die Musik der Sechziger und Siebziger (»Dreckige Hippies«, sagt Stephenie Meyer und spuckt aus) nichts übrig hat. Wir könnten uns allerdings fragen, warum er mit Bellas Lastwagen fährt, anstatt sie einfach huckepack zu tragen. Schließlich wurde aus einem mehrstündigen Fußweg eine Strecke von fünf Minuten, und Edward kann sicher noch schneller rennen. In den Kommentaren zum letzten Beitrag wurde festgestellt, dass er so mindestens 120 km/h schnell sein müsse. Wozu dann Autos?</p>
<p>Aber wenden wir uns lieber Edwards Lebensgeschichte zu.<br />
<span id="more-1777"></span><br />
Bella schafft es, ihn zum Reden zu bringen, und er gibt an, im Jahre 1901 geboren worden zu sein. Er starb 1918 in der Grippe-Epidemie, die weltweit zwischen 50 und 100 Millionen Opfer forderte. Zumindest lag er im Sterben, aber Carlisle Cullen entschloss sich, Edward zu einem Vampir zu machen. Warum? Edward vermutet Einsamkeit. Warum Edward?</p>
<p>Tja, das ist eine gute Frage. Edward kann sie nicht beantworten, obwohl er ja sogar die Gedanken von Vampiren lesen kann. Vielmehr sagt er: »[Meine Eltern] waren bereits an der Krankheit gestorben. Ich war allein. Darum wählte er mich aus.« Das ist nun wirklich kein Grund. Eigentlich sollte man vermuten, ein besonderer – weil vegetarischer – Vampir wäre etwas anspruchsvoller, was mögliche Gefährten angeht. Vor allem würde das auch Rückschlüsse auf Carlisle zulassen – aber der ist ja eh nur soweit wichtig, als das Edward und damit Bella betrifft.</p>
<p>Edward war jedenfalls Carlisles erstes &#8220;Kind&#8221;. Erst später machte er auch Esme zu einer Vampirin, zu seiner Gefährtin. Hat Carlisle Edward vielleicht aus sexuellen Hintergründen erwählt? Wahrscheinlicher ist, dass die Gemeinschaft zwischen Jungs und Männern einfach wichtiger und echter ist, und wenn man dann mal einen echten Freund hat, dann fehlt nur noch der Sex, und das können dann die Frauen liefern.</p>
<p>Interessant dabei ist, wie Edward Carlisle beschreibt. Er tut dies in höchsten Tönen: Carlisle war immer der »menschlichste, mitfühlendste« von allen, »ich glaube nicht, dass du seines Gleichen in der ganzen Menschheitsgeschichte finden könntest.«</p>
<p>Dieser edle Vampir nahm sich also den sterbenden Edward und verwandelte ihn, was für Edward »sehr, sehr schmerzhaft« war. Aber natürlich würde er »das niemals jemandem antun, der eine andere Wahl hätte.«</p>
<p>Das bedeutet jedoch NICHT, dass Carlisle eine Wahl gewähren würde. Er nimmt sich einfach Sterbende und lässt sie nicht sterben. Er vergreift sich an ihnen, und wenn das Blut trinken der Vampire eine Metapher für Sex sein soll, dann vergewaltigt er diese Menschen und macht sie selbst zu Vergewaltigern. Aber gleichzeitig soll er menschlich und mitfühlend sein? Ehrlich?</p>
<p>Nachdem er Esme gefunden hat, macht Carlisle Rosalie zum Vampir, um Edward eine Gefährtin zu geben – wieder sehr mitfühlend, sich einfach eine junge Frau zu schnappen und diese einem anderen Mann zu schenken. Man sollte doch annehmen, Edward könnte sich seine Gefährtin selbst aussuchen, aber nicht mit diesem besten aller möglichen Monster.</p>
<p>Alice und Jasper kamen von außerhalb zur Gruppe – Jasper fand von sich aus zum Vegetarismus, und Alice Hintergrund ist ungewiss. Edward erkennt an, wie selten es ist, dass ein Vampir von sich aus Vegetarier wird – Carlisle hat es wahrscheinlich auch geschafft.</p>
<p>Hier beschreibt Stephenie Meyer eine schöne Metapher für Religion, denn in der Regel übernimmt man ja die religiösen Ansichten seiner Erziehung und stößt nicht selbst drauf. Genauer auf den »Vegetarismus« bezogen trifft es sicher zu, dass die meisten Menschen, die sich für Enthaltsamkeit entschließen, dies aufgrund ihrer Erziehung tun. Allerdings lässt Meyer außer Acht, warum solche Vampire so selten sind. Es ist eben das Glück, von Carlisle geschaffen worden zu sein (oder mit dem richtigen Glauben aufzuwachsen). Rückschlüsse werden dadurch nicht geschlossen.</p>
<p>Bella ist von allem überwältigt: »Da waren viele Dinge, die ich durchdenken musste, Dinge, die mir gerade erst klar wurden.« Welche Dinge? Wir werden es niemals erfahren. Aber es gibt Dinge, derer Bella sich klar wird, und die sie durchdenkt. Ist ja auch schon mal was. Uns wird hingegen nicht gerade erst klar, dass Stephenie Meyer eine schlechte Autorin ist.</p>
<p>Was auch bei ihrer Behandlung von Alice wichtig wird. Alice sieht die Zukunft, oder zumindest so halb: »Dinge die passieren könnten, die auf uns zu kommen. Aber es ist sehr subjektiv. Die Zukunft ist nicht in Stein gemeißelt. Dinge ändern sich.« Im Endeffekt sieht Alice also Dinge, die wahr werden können – oder auch nicht. Seeehr nützliches Talent. Natürlich wird Alices Gabe im weiteren Verlauf wie echte Prophezeiung behandelt und nicht bezweifelt. So sagt Edward kurz darauf: »Wenn sie diesen anderen Sinn nicht gehabt hätte, wenn sie Jasper und Carlisle nicht gesehen hätte und gewusst hätte, dass sie eines Tages eine von uns werden würde&#8230;«</p>
<p>Da klingt die Zukunft gar nicht mehr so unsicher.</p>
<p>Ich hingegen prophezeie, dass die nächste Folge von »Zwielicht am Sonnabend« Logikfehler, Stalking und schlecht geschriebene Sätze enthalten wird. Wir werden sehen, ob sich das bewahrheitet&#8230;</p>

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		<series:name><![CDATA[Zwielicht am Sonnabend]]></series:name>
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		<title>Konsequenzen re: Vatikan</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 22:28:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[blasphemie]]></category>
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		<category><![CDATA[papst]]></category>
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		<description><![CDATA[TweetJetzt muss ich doch drüber schreiben. Schon vor über einer Woche geschah es, dass ein für den kommenden britischen Papstbesuch auf Staatskosten intern und als Witz gedachtes Schreiben öffentlich wurde. Darin wurde als Tagesablauf für den Papst unter anderem verzeichnet, er würde eine Abtreibungsklinik einweihen, eine Fabrik für Papstkondome besuchen, ein Lied mit der Queen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton1736" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fp-pricken.de%2F%3Fp%3D1736&amp;text=Konsequenzen%20re%3A%20Vatikan&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=none&amp;counturl=http%3A%2F%2Fp-pricken.de%2F2010%2F05%2Fkonsequenzen-re-vatikan%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://p-pricken.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Jetzt muss ich doch drüber schreiben. Schon vor über einer Woche geschah es, dass ein für den kommenden britischen Papstbesuch auf Staatskosten intern und als Witz gedachtes Schreiben öffentlich wurde. Darin wurde als <a href="http://www.butterfliesandwheels.org/2010/teasing-the-pope-is-much-worse-than-raping-children/" target=_blank>Tagesablauf</a> für den Papst unter anderem verzeichnet, er würde eine Abtreibungsklinik einweihen, eine Fabrik für Papstkondome besuchen, ein Lied mit der Queen singen, ein Hilfsangebot für missbrauchte Kinder starten, verfehlte Priester entlassen, eine Homo-Ehe segnen usw.</p>
<p>Das geht natürlich nicht. Zuerst einmal musste der Mitarbeiter sich <a href="http://www.guardian.co.uk/world/2010/apr/25/pope-apology-condom-memo" target=_blank>entschuldigen</a> und wurde versetzt. Aber der Vatikan moserte weiter über diese Unverschämtheit.<br />
<span id="more-1736"></span><br />
Wie wir alle wissen, versteht der Vatikan keinen Spaß und verlangt schnelle Konsequenzen. So geht die Kirche z.B. jetzt auch entschlossen gegen <a href="http://www.kuow.org/program.php?id=20169" target=_blank>drei Nonnenkloster in den USA</a> vor, weil es dort Beschwerden wegen »Feminismus« und »Aktivismus« gab.</p>
<p>Und jetzt wurde der Mitarbeiter des Außenamtes nicht mehr nur versetzt, sondern <a href="http://www.butterfliesandwheels.org/2010/the-fo-simply-adores-the-pope/" target=_blank>suspendiert</a> und wird eine Untersuchung wegen Fehlverhaltens über sich ergehen lassen müssen, während die ganze Abteilung auf eine dringendeFortbildung in der Vielfalt der Gesellschaft geschickt wird.</p>
<p>Sich also darüber lustig zu machen, dass der Papst behauptet, Kondome würden AIDS übertragen; dass Homosexualität des Teufels ist; dass Priester, die sich an Kindern vergreifen, nicht geschasst werden – das hat solche Folgen? </p>
<p>Scheiß drauf. Hier ist Tim Minchin mit dem letzten Wort dazu.</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/aXwLv4KYFzc&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/aXwLv4KYFzc&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object></p>

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		<title>Arschlöcher und Constance McMillen</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 19:27:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
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		<category><![CDATA[constance mcmillen]]></category>
		<category><![CDATA[homophobie]]></category>
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		<description><![CDATA[TweetConstance McMillen ist eine siebzehnjährige, die in Fulton, Mississippi zur Schule geht. Am Ende der Schulzeit steht in den USA ja die &#8220;Prom&#8221; an, eine Art Debütantenball, bei dem früher vielleicht der Eintritt ins Erwachsenenleben gefeiert wird, heute aber gilt, möglichst kindisch zu sein. Constance wollte jedenfalls mit ihrer Freundin zum Abschlussball gehen, eine der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton1620" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fp-pricken.de%2F%3Fp%3D1620&amp;text=Arschl%C3%B6cher%20und%20Constance%20McMillen&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=none&amp;counturl=http%3A%2F%2Fp-pricken.de%2F2010%2F04%2Farschlocher-und-constance-mcmillen%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://p-pricken.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Constance McMillen ist eine siebzehnjährige, die in Fulton, Mississippi zur Schule geht. Am Ende der Schulzeit steht in den USA ja die &#8220;Prom&#8221; an, eine Art Debütantenball, bei dem früher vielleicht der Eintritt ins Erwachsenenleben gefeiert wird, heute aber gilt, möglichst kindisch zu sein. Constance wollte jedenfalls mit ihrer Freundin zum Abschlussball gehen, eine der beiden Mädels im schwarzen Anzug. Das untersagte die Schule und, als es so aussah, als würde Constance ihren Besuch gerichtlich erzwingen, sagte die Schule den Ball einfach ab.</p>
<p>Leider war das noch nicht das Ende.<br />
<span id="more-1620"></span><br />
Zum einen geschah es, dass der Humanistenverband über einen Spender 20.000 Dollar an die ACLU, eine Bürgerrechtsorganisation spenden wollte, um damit einen Abschlussball zu finanzieren. Die ACLU wollte zuerst kein Geld von Atheisten annehmen, dann sagte sie aber, sie würde die Spende doch annehmen – aber nur <a href="http://www.americanhumanist.org/news/details/2010-04-humanists-feeling-sting-of-rejection-by-aclu-chapter-" target=_blank>anonym</a>. Aber das nur nebenbei.</p>
<p>Denn die richtigen Arschlöcher waren woanders. In einer Aktion, die 1965 auch schon mit ungeliebten <a href="http://news.google.com/newspapers?id=XSAfAAAAIBAJ&#038;sjid=qacEAAAAIBAJ&#038;pg=6862,5131613" target=_blank>Schwarzen</a> durchgeführt wurde, hat man Constance zum dann privat organisierten Abschlussball eingeladen. Constance – und sieben andere. Der Rest der Klasse feierte ohne sie an anderer Stelle <a href="http://hoydenabouttown.com/20100407.7409/second-chance-prom-for-constance-mcmillen/" target=_blank>den wirklichen Ball</a>. Eltern, Klassenkameraden, Lieferanten von Schmuck und Büffet – alle hielten dicht, um Constance nicht einzuweihen. Nicht auszudenken, wenn sie doch hätte mit allen feiern können!</p>
<p>Constance reagierte gelassen und wies darauf hin, dass zwei der ebenfalls zur falschen Adresse geschickten Schüler eine Lernbehinderung hätten, und so wenigstens &#8220;feiern konnten, ohne dass man sich über sie lustig macht&#8221;. Was für Arschlöcher müssen das bitte sein – die Lesbe und die Lernbehinderten können alleine feiern?</p>
<p>Und in den Kommentaren hier <a href="http://lafiga.firedoglake.com/2010/04/05/the-meanest-town-in-america-fake-prom-for-lesbian-student/" target=_blank>tauchte sogar</a> eine Schülerin auf, die dies sagte (Kommentar 8):</p>
<blockquote><p>Wir wollten eine Drama-freie Veranstaltung, um drei tolle und ein schlimmes Jahr zu feiern und wenig Aufsehen erregen. Wir wollten das tun, ohne den Hauptgrund für das Schlimme dabei zu haben. Was Leute nicht verstehen, dass ein Großteil der Schuld bei Constance zu finden ist, nicht ihrer Behandlung durch die Schule, sondern ihre verrückte Sucht nach Aufmerksamkeit<br />
(&#8230;)<br />
Vergiss es, wir haben genauso viel Recht wie du, eine Feier für uns selbst zu machen. Also haben wir das getan, und jetzt kriegen wir Ärger, weil das Ego der armen Connie verletzt ist. Sie spielt sich als Lesbe auf um zu beweisen, dass sie IMMER das kriegt, was sie will. Dieses Mal haben wir das nicht zugelassen.<br />
(&#8230;)<br />
Wir haben die Muskeln der Mehrheit spielen lassen und wir werden die Konsequenzen ertragen.</p></blockquote>
<p>So lesen sich Arschlöcher. </p>
<p>Constance will mit ihrer Freundin zum Abschlussball, und das ist dann erstens ihre Sucht nach Aufmerksamkeit und zweitens spielt sie sich als Lesbe auf. Und die Muskeln der Mehrheit sind nicht eingliedernd, sondern ausgliedernd.</p>
<p>Als Schüler an der Schule wäre ich schon nach der Entscheidung, den Ball abzusagen, nur noch im Kleid zum Unterricht erschienen – und dann wäre ich stolz darauf gewesen, dass mich diese Typen nicht auf ihrem geheimen Ball hätten haben wollen. Zum Glück verhält sich Constance da sehr souverän – andere Menschen könnten unter so einem Druck auch zusammenbrechen. Und dann wollte es wieder keiner gewesen sein.</p>
<p>Hier ist Constance bei Ellen DeGeneres:<br />
<object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/mZjC_XcBMyo&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/mZjC_XcBMyo&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=mZjC_XcBMyo" target=_blank>Link für Gesichtsbüchler</a></p>

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		<title>Ähhm&#8230; was?</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 09:25:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[idioten]]></category>
		<category><![CDATA[steinzeit]]></category>

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		<description><![CDATA[TweetTrigger-Warnung! Lasst mich euch von Frederick Wood erzählen. Frederick stand unter dem Verdacht, seine Freundin verprügelt zu haben. Deswegen sollte er vor Gericht. Nun ist es so, dass in den USA Eheleute nicht vor Gericht gegen den Ehepartner aussagen müssen. Frederick schaffte es irgendwie, das vermeintliche Opfer dazu zu bringen, einer Ehe zuzustimmen. Ob das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton1574" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fp-pricken.de%2F%3Fp%3D1574&amp;text=%C3%84hhm%26%238230%3B%20was%3F&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=none&amp;counturl=http%3A%2F%2Fp-pricken.de%2F2010%2F03%2Fahhm-was%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://p-pricken.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p><strong>Trigger-Warnung!</strong><br />
Lasst mich euch von Frederick Wood erzählen. Frederick stand unter dem Verdacht, seine Freundin verprügelt zu haben. Deswegen sollte er vor Gericht. </p>
<p>Nun ist es so, dass in den USA Eheleute nicht vor Gericht gegen den Ehepartner aussagen müssen. Frederick schaffte es irgendwie, das vermeintliche Opfer dazu zu bringen, einer Ehe zuzustimmen. Ob das damit zu tun hat, dass sie von ihrem Partner verprügelt wurde?<br />
<span id="more-1574"></span><br />
Allerdings kann man ja nicht so einfach heiraten. Erst Mal braucht man eine Lizenz, und dann muss man 48 Stunden waren – zumindest in Baltimore. Aber es fand sich zum Glück ein Richter, der diese Zeitbedingung aufhob und eine direkte Hochzeit erlaubte.</p>
<p>Und dann hat Darrell Russell, der Richter, bei dem Frederick wegen Misshandlung vor Gericht stand, die Ehe geschlossen.</p>
<p>Danach konnte er Frederick natürlich leider nicht mehr schuldig sprechen. Aber er durfte noch was sagen. Er <a href="http://shakespearessister.blogspot.com/2010/03/quote-of-day_17.html" target=_blank>sagte</a>:</p>
<blockquote><p>Herr Wood, ich habe sie für unschuldig befunden, also kann ich sie nicht verurteilen, aber heute früh habe ich Sie zu lebenslänglich mit ihr verurteilt.</p></blockquote>
<p>Jepp. Frederick Wood wurde vom Richter für seine Misshandlungen damit bestraft, dass er sein Opfer heiraten musste. Das klingt sehr biblisch (danach müssen ja Vergewaltiger auch ihre Opfer heiraten). </p>
<p>Und ziemlich bescheuert. Im Jahre 2010 in einem vermeintlich aufgeklärten Land.</p>
<p>Derweil werden in Äthiopien übrigens Ehen so geschlossen: ein Mann sucht sich ein sieben- bis achtjähriges Mädchen und vergewaltigt es, und weil die Schande für die Eltern zu groß ist, muss das Kind dann den Mann heiraten. Glückliche Ehe garantiert. 69% aller Ehen <a href="http://maedchenmannschaft.net/neuigkeiten-aus-aller-welt/" target=_blank>beginnen angeblich mit so einer Vergewaltigung</a>.</p>
<p>Wir sind wirklich weit gekommen in den letzten 5.000 Jahren.</p>

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		<title>Ich </title>
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		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 08:51:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[atheismus]]></category>
		<category><![CDATA[cnn]]></category>
		<category><![CDATA[erick erickson]]></category>
		<category><![CDATA[fox news]]></category>
		<category><![CDATA[glen beck]]></category>
		<category><![CDATA[idioten]]></category>
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		<category><![CDATA[klimawandel]]></category>
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		<description><![CDATA[TweetEs gibt ja wirklich einen Haufen von Berühmtheiten, die komische Ansichten haben. Eigentlich sollte man denen nicht mehr Glauben schenken als jedem anderen, aber wenn sich eine Berühmtheit als gleichgesinnt outet, ist es doch immer wieder nett. Diesmal trifft es James Cameron. Der sagte in einem Interview nämlich tolle Sachen. Zunächst zu Glenn Beck, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton1560" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fp-pricken.de%2F%3Fp%3D1560&amp;text=Ich%20%3C3%20James%20Cameron&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=none&amp;counturl=http%3A%2F%2Fp-pricken.de%2F2010%2F03%2Fich%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://p-pricken.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Es gibt ja wirklich einen Haufen von Berühmtheiten, die komische Ansichten haben. Eigentlich sollte man denen nicht mehr Glauben schenken als jedem anderen, aber wenn sich eine Berühmtheit als gleichgesinnt outet, ist es doch immer wieder nett. </p>
<p>Diesmal trifft es James Cameron.<br />
<span id="more-1560"></span><br />
Der sagte in einem Interview <a href="http://www.hollywoodreporter.com/hr/content_display/news/e3id51767e5e16b09797270e439dedbbcd6" target=_blank>nämlich tolle Sachen</a>. Zunächst zu Glenn Beck, der entweder diagnostizierbar verrückt, diagnostizierbar zynisch oder der beste Parodist aller Zeiten ist – ein us-amerikanischer Kommentator:</p>
<blockquote><p>Glenn Beck ist ein verdammtes Arschloch. Ich habe ihn getroffen. Er nannte mich den Antichrist, und er hatte noch nicht Avatar gesehen.<br />
(&#8230;)<br />
Ich glaube, wisst ihr was, vielleicht ist er ein Arschloch, vielleicht auch nicht, aber er ist ganz sicher gefährlich, und ich würde echt gerne mit ihm diskutieren.<br />
(&#8230;)<br />
Er ist gefährlich, weil seine Ideen gefährlich sind. Ich konnte es schon nicht glauben, als er auf CNN war. Ich dachte, was ist mit CNN passiert? Wer ist der Typ? Wer ist dieser Verrückte? Und jetzt ist er natürlich auf Fox News gelandet, wo er wahrscheinlich hingehört.<br />
(&#8230;)<br />
Die Angriffe der Rechten sind keine Angriffe. Das sind wütende Leute, verloren in ihrer eigenen kleinen Wirklichkeit, in ihrem eigenen Hass geschmort, ihrer Furcht und ihrem Hass. Da kommt das her. Sagen wir es deutlich. Lass uns öffentlich darüber diskutieren. Das sollten Filme, wisst ihr, einen hirnlosen Film, der keinen beeinflusst, kann jeder haben.</p></blockquote>
<p>Übrigens: CNN hat inzwischen Erick Erickson engagiert, einen Rechtsaußen, der Politiker schon mal als ziegenfickende Kinderschänder bezeichnet – eine schöne Übersicht über Ericksons Ausfälle sieht man <a href="http://mediamatters.org/research/201003160037" target=_blank>hier</a>.</p>
<p>Ach so, Cameron hat sich auch zu Kritikern der Erderwärmung geäußert:</p>
<blockquote><p>Ich will diese Leugner auf die Straße rufen, um Zwölf Uhr Mittags, und mich mit diesen Dummköpfen duellieren.<br />
(&#8230;)<br />
Wer zu diesem Zeitpunkt noch immer den Klimawandel bezweifelt, hat seinen Kopf so tief in seinem eigene Hintern, dass er mich wahrscheinlich nicht mal hört.<br />
(&#8230;)<br />
Hör zu, ich bin jetzt weniger daran interessiert, mit dem Film Geld zu verdienen, und mehr daran, die Welt zu retten, die meine Kinder bewohnen werden. Was hältst du davon? Ich meine, ich hab diesen Film mit seinen starken Pro-Umwelt und Anti-Kriegsthemen nicht gemacht, um mir bei den Konservativen Freunde zu machen, okay?</p></blockquote>
<p>Und als wäre das noch nicht alles, ist er auch noch <a href="http://scienceblogs.com/pharyngula/2010/03/james_cameronone_of_us.php" target=_blank>Atheist</a>:</p>
<blockquote><p>Ich habe Agnostizismus abgeschworen, weil ich das inzwischen auch feigen Atheismus nenne. Ich bin der Meinung, dass es in der völligen Abwesenheit jeder irgendwie gearteten Daten für die Existenz des Individuum in einer spirituellen Form notwendig ist, unter dem vorläufigen Schluss zu operieren, dass es kein Leben nach dem Tod gibt und bereit zu sein, diese Meinung bei entsprechenden Fakten zu ändern.</p></blockquote>
<p>Gut gesagt. Übersetzungen von mir.</p>

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		<title>89</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 08:22:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[idioten]]></category>
		<category><![CDATA[sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[terrorismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Tweet (FaceBook-Link1 ) via annalist]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton1537" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fp-pricken.de%2F%3Fp%3D1537&amp;text=89&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=none&amp;counturl=http%3A%2F%2Fp-pricken.de%2F2010%2F03%2F89%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://p-pricken.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/nDrNFueGJ00&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/nDrNFueGJ00&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object></p>
<p>(<a href="http://www.youtube.com/watch?v=nDrNFueGJ00">FaceBook-Link</a><sup><a href="http://p-pricken.de/2010/03/89/#footnote_0_1537" id="identifier_0_1537" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="via annalist">1</a></sup> )</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1537" class="footnote">via <a href="http://annalist.noblogs.org/post/2010/03/15/89-taxis-an-pariser-flugh-fen" target=_blank>annalist</a></li></ol>
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		<title>Pro NRW – tschüss!</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 17:48:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
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		<description><![CDATA[TweetGerade war ein Herr bei mir, der für Pro NRW Unterschriften sammelte. Wir gerieten in ein kurzes Gespräch auf dem Flur, da ich ihn verständlicherweise nicht in meine Wohnung lassen wollte. Er kam sofort mit Moscheen und damit, dass dort, wo Moscheen stünden, automatisch die Scharia herrsche. Und dann wollte er von mir hören, wo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton1542" class="tw_button" style=""><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fp-pricken.de%2F%3Fp%3D1542&amp;text=Pro%20NRW%20%E2%80%93%20tsch%C3%BCss%21&amp;related=&amp;lang=de&amp;count=none&amp;counturl=http%3A%2F%2Fp-pricken.de%2F2010%2F03%2Fpro-nrw-%25e2%2580%2593-tschuss%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://p-pricken.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Gerade war ein Herr bei mir, der für Pro NRW Unterschriften sammelte. Wir gerieten in ein kurzes Gespräch auf dem Flur, da ich ihn verständlicherweise nicht in meine Wohnung lassen wollte. Er kam sofort mit Moscheen und damit, dass dort, wo Moscheen stünden, automatisch die Scharia herrsche. Und dann wollte er von mir hören, wo etwas im Koran stehe, das für »uns Juden und Christen« hilfreich sei. Ich sagte daraufhin, im Koran stünde Gutes und Schlechtes wie auch in der Bibel – da echauffierte sich der Mann aber und sagte, was »Sie Atheisten« meistens nicht wüssten, dass wir im Neuen Testament lebten und nicht im Alten, also gelte das Alte Testament nicht. Er forderte mich also auf, aus dem Neuen Testament eine Stelle zu zitieren, in der zum Mord an Ungläubigen aufgerufen werde wie 25 mal im Koran. Ohnehin eine sehr einseitige Herausforderung. Aber ich konnte ihm zum Glück Lukas 19, Vers 27 nennen, in der Jesus selbst gesagt haben soll:</p>
<blockquote><p>Doch jene, meine Feinde, die nicht wollten, dass ich über sie herrschen sollte, bringet her und erschlaget sie vor mir.</p></blockquote>
<p>Und in wunderbarer Stille schloss ich meine Wohnungstür. </p>

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