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	<title>Derangierte Einsichten &#187; horror</title>
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	<description>Geschreibsel, Kommentare und Kritik</description>
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		<title>Antichrist</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 11:16:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[antichrist]]></category>
		<category><![CDATA[charlotte gainsburg]]></category>
		<category><![CDATA[filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[horror]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Prolog von Lars von Triers Antichrist hat ein Ehepaar Sex, während ihr kleines Kind dem Laufstall entkommt und aus dem Fenster fällt. Dazu ist folgendes zu sagen: Die Ehepartner heißen Er (Willem Dafoe) und Sie (Charlotte Gainsburg). Von Trier vergleicht den Ausdruck des fallenden Kindes mit den Ausdrücken der ekstatischen Partner. Und am Ende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Prolog von Lars von Triers <em>Antichrist</em> hat ein Ehepaar Sex, während ihr kleines Kind dem Laufstall entkommt und aus dem Fenster fällt. Dazu ist folgendes zu sagen: Die Ehepartner heißen Er (Willem Dafoe) und Sie (Charlotte Gainsburg). Von Trier vergleicht den Ausdruck des fallenden Kindes mit den Ausdrücken der ekstatischen Partner. Und am Ende schlägt das Kind auf dem Boden auf, die beiden kommen zum Orgasmus, und die Wäsche ist fertig.</p>
<p>Entweder hält man das für abstruse Anwandlungen von Kunstfilmen oder man empfindet den Prolog als beunruhigend. Davon hängt dann auch ab, wie man den Rest des Filmes sieht.<br />
<span id="more-1626"></span><br />
<img src="http://p-pricken.de/uploads/2010/04/antichrist.jpg" alt="Antichrist (2009)" title="antichrist" width="167" height="200" class="alignleft size-full wp-image-1627" />Der Rest des Films handelt oberflächlich von der Trauer nach dem Tod des Kindes. Er ist ein erfolgreicher Therapeut und versucht, Sie von ihrer Depression und Angst zu befreien. Dabei wird es im Verlauf des Films plakativ symbolisch. Wie die Namen schon andeuten, geht es auch um mehr: es geht um Vernunft und Irrationalität, um Distanz und Nähe, um Ordnung und Chaos und Geschlechterdifferenzen und um Sex.</p>
<p>Wenn man zu den Leuten gehört, die bereits zu Anfang des Films mit den Augen rollen, dann wird man sicherlich im weiteren Verlauf mehrmals laut auflachen. Ich gehörte jedoch nicht dazu. Für mich entwickelt der Film eine große Spannung und Unruhe, die bedrohlich wirken. Dabei würde ich nicht behaupten, alle Andeutungen zu verstehen oder auch nur, dass der Film an sich vollständig verständlich ist oder sein will. Aber ich muss doch sagen, dass ich von dem Film gefesselt war, bis&#8230;</p>
<p>Hier muss ich doch eine Warnung aussprechen. Der letzte Akt des Films enthält Szenen, die ich nur sehr schwer ansehen konnte. Das Gerücht geht ja, dass Leuten im Kino über wurde, und es gibt einige Kritiken, die <em>Antichrist</em> für die Bilder, die er zeigt, verdammen. Ich war froh, dass ich den Film ein paar Mal stoppen konnte, um Luft zu holen.</p>
<p>Sind Frauen von Natur aus böse? Sie glaubt daran. Gleichzeitig wird sie von Ihm den ganzen Film hindurch bevormundet – Er mit seiner Rationalität versucht Ihr, über ihre Emotionalität hinwegzukommen. Das klassische (und überholte) Geschlechterbild wird aufgebaut, und Er unterdrückt sie. Insofern können ihre Taten auch als Ausdruck der Befreiung gelten, auch wenn Sie sich dann später von der Bösartigkeit ihres Geschlechtes zu distanzieren sucht.</p>
<p>Von Trier inszeniert sowohl den Sex als auch die Gewalt nicht mit der sonst typischen Attraktivität. Sex ist hier – mit Ausnahme der Eingangsszene – zerstörerischer Trieb. Gewalt ist ebenso zerstörerisch und noch schwerer anzuschauen. Dies ist kein Folterporno, und obwohl es sehr viel nackte Haut zu sehen gibt, ist es auch kein sonstiger Porno.</p>
<p>All das soll am Ende eine Empfehlung sein, wenn man denn glaubt, nicht zu empfindlich zu sein. Als jemand, der kaum Horrorfilme sieht, hatte ich mit <em>Antichrist</em> Schwierigkeiten – und es ist definitiv ein Horrorfilm. Aber das Resultat ist ein Film, der mich so schnell ganz sicher nicht los lassen wird. <em>Antichrist</em> ist eine Erfahrung, ich habe das körperliche Gefühl, den Film »geschafft« zu haben.</p>
<p>Lars von Trier ist ein Bastard. Aber ein guter.</p>
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		<title>Geschichte wiederholt sich</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 07:39:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[albträume]]></category>
		<category><![CDATA[haiti]]></category>
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		<category><![CDATA[terrorismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Haben wir denn nichts gelernt? Vor fünfundzwanzig Jahren (oder so) ereilte uns bereits das Schicksal, dass Musiker mit einem großen Batzen Selbstüberschätzung und ohne Scham zusammenkamen, um das süße, klebrige, zivilisationsgefährdende Lied We are the World aufzunehmen, um damit Afrika zu retten. Hat ja auch wunderbar funktioniert, das Ganze, heute gehts da allen super, also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Haben wir denn nichts gelernt? Vor fünfundzwanzig Jahren (oder so) ereilte uns bereits das Schicksal, dass Musiker mit einem großen Batzen Selbstüberschätzung und ohne Scham zusammenkamen, um das süße, klebrige, zivilisationsgefährdende Lied <em>We are the World</em> aufzunehmen, um damit Afrika zu retten. Hat ja auch wunderbar funktioniert, das Ganze, heute gehts da allen super, also kann man sich den kleineren Übeln zuwenden. Wie Haiti. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Glny4jSciVI" target=_blank>Irgendwelche Künstler haben das Lied also neu aufgenommen</em>:</p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Glny4jSciVI&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Glny4jSciVI&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
<p>Erstaunlich, dass das Lied und das Video <em>noch</em> ekliger als damals geworden ist. Nicht nur, dass die Zeile »Wir schaffen eine bessere Welt, nur du und ich« wohl von jedem einzelnen der anwesenden Stars unbesehen geglaubt wird, nein. Natürlich gibt es Autotune-»Gesang« und sogar eine Rapstrophe, und am Ende sagt noch jemand siebenhundert Mal »Haiti«. Und mehr: Michael Jackson ist in das Video geschnitten, und ich hätte nie gedacht, dass ich Umgang mit Jackson mal geschmacklos finden könnte, zumal der ja damals mitsang – aber das schmeckt mehr nach: der ist gerade beliebt, rein damit. Und Jamie Foxxxxx macht Ray Charles nach, lacht danach, sagt seinem geschockten Nachbarn »Sorry, aber das musste sein« – und das kommt ins Video?</p>
<p>Boah. Eine wunderbare Hilfe, dieses Video. Wenn die Revolution kommt, können die direkt mal als erstes vor die Wand. Gleich, nachdem Autotune vernichtet wurde.</p>
<p><a class="a2a_button_facebook_like addtoany_special_service" data-href="http://p-pricken.de/2010/02/geschichte-wiederholt-sich/"></a><a class="a2a_button_google_plusone addtoany_special_service" data-annotation="none" data-href="http://p-pricken.de/2010/02/geschichte-wiederholt-sich/"></a><a class="a2a_button_twitter_tweet addtoany_special_service" data-count="none" data-url="http://p-pricken.de/2010/02/geschichte-wiederholt-sich/" data-text="Geschichte wiederholt sich"></a><a href="javascript:if(document.all){window.external.AddFavorite('http://p-pricken.de/2010/02/geschichte-wiederholt-sich/','Geschichte%20wiederholt%20sich')}else{var%20b=a2a_config.localize.BookmarkInstructions%20||%20'Press%20Ctrl+D%20to%20bookmark%20this%20page';alert(a2a_config.localize.BookmarkInstructions)}" title="Bookmark/Favorites" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://p-pricken.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/bookmark.png" width="16" height="16" alt="Bookmark/Favorites"/></a><a class="a2a_button_email" href="http://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=http%3A%2F%2Fp-pricken.de%2F2010%2F02%2Fgeschichte-wiederholt-sich%2F&amp;linkname=Geschichte%20wiederholt%20sich" title="Email" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://p-pricken.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/email.png" width="16" height="16" alt="Email"/></a><a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fp-pricken.de%2F2010%2F02%2Fgeschichte-wiederholt-sich%2F&amp;linkname=Geschichte%20wiederholt%20sich" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://p-pricken.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fp-pricken.de%2F2010%2F02%2Fgeschichte-wiederholt-sich%2F&amp;title=Geschichte%20wiederholt%20sich" id="wpa2a_8">Share/Bookmark</a></p>
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		<title>Durst</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 09:26:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
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		<category><![CDATA[vampire]]></category>

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		<description><![CDATA[Vampire sind zur Zeit in. Das bedeutet, dass man einige dröge Klischeefilme, -serien oder vor allem Bücher mit Vampiren bekommt, Versuche, den Markt abzugraben. Aber man bekommt, weil das Thema eben aktuell ist, auch Sachen wie So finster die Nacht. Und Durst? Wo können wir diesen Film einordnen? Wenn wir wissen, dass der Regisseur Park [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vampire sind zur Zeit in. Das bedeutet, dass man einige dröge Klischeefilme, -serien oder vor allem Bücher mit Vampiren bekommt, Versuche, den Markt abzugraben. Aber man bekommt, weil das Thema eben aktuell ist, auch Sachen wie <em>So finster die Nacht</em>. Und <em>Durst</em>? Wo können wir diesen Film einordnen? Wenn wir wissen, dass der Regisseur Park Chan-Wook ist, der u.a. die Rachetrilogie (<em>Sympathy for Mr. Vengeance, Oldboy, Lady Vengeance</em> verantwortet, können wir schon ahnen, in welche Richtung die Antwort geht.<br />
<span id="more-1312"></span><br />
<div id="attachment_1317" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img src="http://p-pricken.de/uploads/2009/12/thirst.jpg" alt="" title="thirst" width="150" height="200" class="size-full wp-image-1317" /><p class="wp-caption-text">Durst (2009)</p></div>Sang-hyeon (Song Kang-ho) ist ein katholischer Priester, der an einem medizinischen Selbstversuch teilnimmt: er wird mit einer Seuche infiziert, damit Impfstoffe an ihm getestet werden können. Als einziger von 500 überlebt er – aber wie er feststellen muss, mit einem Problem. Seine Sinne sind mächtiger, er ist stärker, seine Wunden heilen schnell, die Sonne verbrennt ihn und er dürstet nach Blut: er ist ein Vampir.</p>
<p>Wie dieser Priester mit seinem Fluch umgeht und welche Konsequenzen es hat, wenn er sich in Tae-Ju (Kim Ok-bin) verliebt, ist Gegenstand des Films. Obwohl ein Vampirfilm, geht es doch mehr als nur um Lust und Sex, sondern auch um Sünde, um Gewissen, um Glaube, um richtig oder falsch. Ist es richtig, wenn Sang-hyeon sich von Blut ernährt, auch wenn er dabei niemanden tötet? Und wenn doch? Darf er jemand anderen zum Vampir machen? Es entwickelt sich mehr ein Kammerspiel als eine Charakterstudie, und weil dies ein Film von Park Chan-wook ist, dürfen auch groteskere Momente nicht fehlen, und Blut fließt sowieso.</p>
<p>Trotzdem ist <em>Durst</em> kein Splatterfilm, sondern beschreibt das Grauen, ein Monster zu sein oder mit einem solchen umzugehen, die Gratwanderung, die man unternehmen muss, aber auch die Möglichkeiten, sich nicht zu vergessen und menschlich zu bleiben. Das ist ein Film, wie ihn Bella Swan aus der <em>Twilight</em>-Serie gut vertragen könnte – um ehrlich zu sein, wäre <em>Twilight</em> ein tausend Mal besseres Buch, würde es annähernd so beschreiben, wie Edward mit Hilfe seiner Liebsten gegen seine Natur kämpft, oder wie Bella nach ihrer unweigerlichen Vampirwerdung mit eben diesem Durst umgeht, der den Priester plagt, dieser Drang, Blut zu trinken und alle Sünden zu begehen, die man begehen kann.</p>
<p>Diese Geschichte erzählt <em>Durst</em> mit eindringlichen, bemerkenswerten Bildern, und auch, wenn man meint, Blut auf weißem Untergrund habe sich doch langsam überlebt, ist es trotzdem noch wirkungsvoll, eine visuell antiseptische Umgebung mit rot zu beschmutzen. <em>Durst</em> ist psychologischer Horror, und als solches wirkungsvoll und wirklich stellenweise schauderhaft – ein wohliger Grusel will sich nicht einstellen.</p>
<p>In einem starken Filmjahr ist <em>Durst</em> ein weiteres Beispiel von vielen, dass es Genrefilme geben kann, die nicht nur einfach Konventionen folgen, und die zu verpassen wirklich schade wäre. </p>
<p><a class="a2a_button_facebook_like addtoany_special_service" data-href="http://p-pricken.de/2010/01/durst/"></a><a class="a2a_button_google_plusone addtoany_special_service" data-annotation="none" data-href="http://p-pricken.de/2010/01/durst/"></a><a class="a2a_button_twitter_tweet addtoany_special_service" data-count="none" data-url="http://p-pricken.de/2010/01/durst/" data-text="Durst"></a><a href="javascript:if(document.all){window.external.AddFavorite('http://p-pricken.de/2010/01/durst/','Durst')}else{var%20b=a2a_config.localize.BookmarkInstructions%20||%20'Press%20Ctrl+D%20to%20bookmark%20this%20page';alert(a2a_config.localize.BookmarkInstructions)}" title="Bookmark/Favorites" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://p-pricken.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/bookmark.png" width="16" height="16" alt="Bookmark/Favorites"/></a><a class="a2a_button_email" href="http://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=http%3A%2F%2Fp-pricken.de%2F2010%2F01%2Fdurst%2F&amp;linkname=Durst" title="Email" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://p-pricken.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/email.png" width="16" height="16" alt="Email"/></a><a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fp-pricken.de%2F2010%2F01%2Fdurst%2F&amp;linkname=Durst" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://p-pricken.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fp-pricken.de%2F2010%2F01%2Fdurst%2F&amp;title=Durst" id="wpa2a_12">Share/Bookmark</a></p>
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		<title>Sarah Pal-aaaaaaaaaa!</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 19:15:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
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		<category><![CDATA[horror]]></category>
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		<category><![CDATA[Palin]]></category>

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		<description><![CDATA[((via Dangerous Minds)) Share/Bookmark]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://p-pricken.de/uploads/2009/12/sarah-palin_tshirtf111111ghngfhnjgfnh_thumb.jpg" alt="sarah-palin_tshirt" title="sarah-palin_tshirt" width="465" height="622" class="aligncenter size-full wp-image-1216" /></p>
<p>((via <a href="http://www.dangerousminds.net/index.php" target=_blank>Dangerous Minds</a>))</p>
<p><a class="a2a_button_facebook_like addtoany_special_service" data-href="http://p-pricken.de/2009/12/sarah-pal-aaaaaaaaaa/"></a><a class="a2a_button_google_plusone addtoany_special_service" data-annotation="none" data-href="http://p-pricken.de/2009/12/sarah-pal-aaaaaaaaaa/"></a><a class="a2a_button_twitter_tweet addtoany_special_service" data-count="none" data-url="http://p-pricken.de/2009/12/sarah-pal-aaaaaaaaaa/" data-text="Sarah Pal-aaaaaaaaaa!"></a><a href="javascript:if(document.all){window.external.AddFavorite('http://p-pricken.de/2009/12/sarah-pal-aaaaaaaaaa/','Sarah%20Pal-aaaaaaaaaa!')}else{var%20b=a2a_config.localize.BookmarkInstructions%20||%20'Press%20Ctrl+D%20to%20bookmark%20this%20page';alert(a2a_config.localize.BookmarkInstructions)}" title="Bookmark/Favorites" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://p-pricken.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/bookmark.png" width="16" height="16" alt="Bookmark/Favorites"/></a><a class="a2a_button_email" href="http://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=http%3A%2F%2Fp-pricken.de%2F2009%2F12%2Fsarah-pal-aaaaaaaaaa%2F&amp;linkname=Sarah%20Pal-aaaaaaaaaa%21" title="Email" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://p-pricken.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/email.png" width="16" height="16" alt="Email"/></a><a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fp-pricken.de%2F2009%2F12%2Fsarah-pal-aaaaaaaaaa%2F&amp;linkname=Sarah%20Pal-aaaaaaaaaa%21" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://p-pricken.de/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fp-pricken.de%2F2009%2F12%2Fsarah-pal-aaaaaaaaaa%2F&amp;title=Sarah%20Pal-aaaaaaaaaa%21" id="wpa2a_16">Share/Bookmark</a></p>
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		<series:name><![CDATA[Ohne Worte]]></series:name>
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		<title>Gottes Fuck You an Kreationisten</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 12:55:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[bienen]]></category>
		<category><![CDATA[heil unserem neuen herrscher]]></category>
		<category><![CDATA[horror]]></category>
		<category><![CDATA[realität > fiktion]]></category>

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		<description><![CDATA[Gott hat es wirklich nicht einfach. Da hat sie schon unsichtbare, tödliche Gase in die Welt gesetzt und eine Natur geschaffen, die den Menschen ungeschützt in kurzer Zeit zu Kompost verarbeiten würde, und trotzdem gibt es noch diese komischen Typen, die sich gegen die Evolution wehren und behaupten, das sei alles mit einem Sinn und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gott hat es wirklich nicht einfach. Da hat sie schon unsichtbare, tödliche Gase in die Welt gesetzt und eine Natur geschaffen, die den Menschen ungeschützt in kurzer Zeit zu Kompost verarbeiten würde, und trotzdem gibt es noch diese komischen Typen, die sich gegen die Evolution wehren und behaupten, das sei alles mit einem Sinn und Zweck für die Menschheit erschaffen wurde.</p>
<p>Was kann Gott also tun? Auf die Bibel verweisen geht nicht, nicht nur weil da eh zu allem alles drinsteht, sondern auch, weil selbst die Literalisten ja das lesen, was sie lesen wollen – siehe die Typen von <em>Left Behind</em>, das <a href="http://conservapedia.com/Conservative_Bible_Project" target=_blank>Konservative Bibel-Projekt</a>, das die ganzen sozialistischen Inhalte aus der Bibel entfernen will oder auch diese Leute, die alle &#8220;modernen&#8221; Übersetzungen <a href="http://scienceblogs.com/dispatches/2009/10/a_good_ol_fashioned_book_burni.php" target=_blank>verbrennen und nur das &#8220;Original&#8221;</a> der King-James-Bibel gelten lassen wollen.</p>
<p>Die gottgebene Natur ist schön und wunderbar und menschenfreundlich? Da konnte Gott dann doch nicht länger stillsitzen und hat mal ein paar Parameter im Evolutionsapparat angepasst.</p>
<p>Herausgekommen sind <a href="http://www.boingboing.net/2009/10/28/bees-that-drink-huma.html" target=_blank>Bienen</a>, die menschliche Tränen trinken. </p>
<p>Ich wiederhole: Verdammte Bienen, die sich auf deine Wimpern setzen und sich eine halbe Minute bis zweieinhalb Minuten dort aufhalten, um deine Tränen zu trinken! Oft alleine, aber manchmal feiern sie auch eine Heulsusenparty mit 5 bis 7 Bienen pro Mensch.</p>
<p>Darum ist das Motto für diese Woche: wenn ihr einen Kreationisten trefft, gebt ihm eine Watsch&#8217;n. Denn die sind schuld, dass jetzt die Bienen kommen, um aus unseren Augen zu trinken.</p>
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		<title>Von Spiegeln und Masken</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 19:57:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschreibsel]]></category>
		<category><![CDATA[fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[horror]]></category>
		<category><![CDATA[urban fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[werke]]></category>

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		<description><![CDATA[Urban-Fantasy/Horror-Kurzgeschichte]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Robert Graf ist eine Figur, die mir für einen Roman vorschwebte. Aber so ganz recht wusste ich doch nicht, ob er taugt und wie. Aber er juckte mir in den Fingern. Also schrieb ich für ihn in eine Kurzgeschichte aus einem alternativen Essen – einem mit Zauberei und Monstern. <em>Urban Fantasy</em> nennt man das wohl, wobei die Grenze zum Horror für mich verschwimmt. Jedenfalls erlebt unser Robert so einiges.</p>
<blockquote><p>Robert Graf schloss die Wohnungstüre und lehnte sich gegen sie. Er schöpfte Atem. Er horchte. Die Wohnung war ruhig, aber nicht unnatürlich still. Ein gutes Zeichen. Robert legte den Bolzen vor. Ohne Licht zu machen, ging er den Flur entlang, passierte den Garderobenspiegel – er war noch verhüllt, ein Glück – und trat ins Bad. Vor dem großen Spiegel hing ein schwarzes Bettuch. Robert atmete hörbar auf. Er war erst einmal in Sicherheit.</p>
<p>Mit dem Ellbogen legte er den Lichtschalter um. Das Licht schmerzte in seinen Augen, und als Robert sie zusammen kniff, hörte er den Todesschrei erneut in seiner Erinnerung. Er schrak zusammen, aber der Moment war vorbei. Roberts Hände hörten endlich auf, zu zittern. Robert betrachtete die Scherbe in seiner Hand, als sähe er sie zum ersten Mal. Mühsam lösten seine Finger ihren Griff. Die Scherbe fiel ins Waschbecken und brach entzwei. Robert drehte den Hahn auf und wusch sich das Blut von den Händen.</p></blockquote>
<p>Mehr gibt es hier: <a href="http://www.p-pricken.de/uploads/werke/spiegel.zip" alt="Von Spiegeln und Masken">Von Spiegeln und Masken</a></p>
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		<title>Der Dicke und der Dünne</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 19:48:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschreibsel]]></category>
		<category><![CDATA[friedrich ani]]></category>
		<category><![CDATA[horror]]></category>
		<category><![CDATA[werke]]></category>

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		<description><![CDATA[Horror-Kurzgeschichte]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Der Dicke und der Dünne&#8221;. Das war die Überschrift im Autorenseminar mit Friedrich Ani. &#8220;Macht was draus.&#8221; Bei mir wurde es eine kurze, dialoggetragene Abstrusität mit einem Dicken und – jawohl – einem Dünnen, die sich an einem ungewöhnlichen Ort treffen.</p>
<blockquote><p>Der Dünne stand vor dem Bett. Er war geradezu erbärmlich dünn; sein Körper mehr ein senkrechter Strich, sein Kopf zwei eckige Klammern, dazwischen Bindestrich, Komma und zwei herrenlose Punkte. Im Bindestrich glomm eine Zigarette. Die Haut des Dünnen war von der Farbe alten Käses und dem Geruch einer Tabakfabrik. Unter seinem Hemd lugte der Rand eines Nikotinpflasters hervor. Die Innentasche seiner Windjacke war ausgebeult, in seiner Hand hielt er eine entkorkte Flasche <i>Selektion “S” Spätburgunder</i>.</p>
<p>Das Halogenlicht der Nachttischlampe trennte das Schlafzimmer in zwei Hälften. Die eine Hälfte enthielt waschmittelweiß beleuchtete Möbel im Stil eines Haus-und-Heim-Abonnenten. Die Lampe selbst – zwei dicke Chromstangen auf einer runden Basis – stand auf einem niedrigen Tisch aus Rosenholz, daneben ein viereckiger Teller, ein altmodischer Wecker und ein halbvolles Glas Wasser. Der Teller war voller Krümel und Butterflecken. Das Bett war ein Ungetüm aus vergoldeten Stahlstreben, Königinnengröße. Die andere Seite des Bettes – die andere Hälfte des Zimmers – verbarg sich in Schatten, die wie zum Ausgleich der grellen Lampe besonders undurchdringlich waren. Die Grenze zwischen Licht und Schatten war der Dicke, ein Koloss bei Tag und jetzt, bei Nacht, ein platter Kugelfisch in Seide. Er schnarchte.</p></blockquote>
<p>Mehr findet ihr hier: <a href="http://www.p-pricken.de/uploads/werke/dickdunn.zip" alt="Der Dicke und der Dünne">Der Dicke und der Dünne</a>.</p>
<p>Ihr könnt euch aber auch eine Audioversion runterladen, gelesen von mir selbst: <a href='http://p-pricken.de/uploads/2008/12/01-der-dicke-und-der-dunne-de-1.mp3'>Der Dicke und der Dünne</a>. Das Intro ist ein verworfener Anfang einer Podcast-Serie.</p>
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