Mission Statement

(c) Fort Frances Chamber of Commerce

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“Hauptsache Machen”. So oder so ähnlich könnte man das Credo eines meiner Bekannten umschreiben, ein Credo, das sich auch im Namen eines meiner Lieblingslokale äußert, dem Unperfekthaus in Essen. Ich stimme diesem Credo aus vollem Herzen nicht zu.

Wie Anton Ego in Ratatouille weise sagt: “Nicht jeder ist ein großer Künster. Aber ein großer Künstler kann von überall her kommen.” Ich finde die Möglichkeiten des Internets, von YouTube usw. toll – aber die Inhalte werden davon auch nicht besser.

Mein Credo lautet eher: “Wenn du etwas tust, dann so gut, wie du kannst.” Nichts hinwurschteln. Nach Exzellenz streben. Dieser Anspruch überlebt den Kontakt mit der Wirklichkeit gerade bei Pflichtaufgaben selten unbeschadet – aber er ist doch immer vorhanden. Diesen Anspruch will ich auf dieser Seite, die keine Pflichtaufgabe ist, umsetzen.

Merkmale von Exzellenz

Kommentare haben eine etwaige Länge von maximal 500 Wörtern. Das wird mir sehr schwer fallen, aber wenn ich mich kurz fassen muss, muss ich das eben. Dadurch werden Beiträge vielleicht provokanter, was gut ist, oder ungenauer, was schlecht ist – aber ein Blog ist keine wissenschaftliche Hausarbeit. Exzellenz ist auch medienspezifisch.

UPDATE: Inzwischen halte ich diese Grenze nicht mehr sklavisch ein, sie stellt allerdings einen Richtwert dar, und ich bemühe mich um Knappheit.

Kritiken enthalten fundierte Begründungen. Wer Geschwurbsel findet, kriegt von mir 5 Euro (Erste Meldung zählt). Allerdings wird es passieren, dass manche Kritik über die obige Länge anwächst. In diesem Fall gibt es eine entsprechende Vorwarnung.

UPDATE: zu den Kritiken gibt es ein neueres, spezielles “Mission Statement”.

Geschreibsel, wenn es sich um Geschichten und fiktionale Texte handelt, liegt in mindestens 3 Formaten vor: PDF, TXT, HTM. Damit sollte man die Texte auf allen Geräten lesen können. Andernfalls bitte Bescheid sagen. Ebenso stelle ich nicht alles online, was ich mal geschrieben habe, sondern nur Werke, die fertig oder fertig genug sind, dass der Leser sie ohne Einschränkung lesen kann.

Bilder und andere Inhalte werden mit dem Rechteinhaber geklärt, unterliegem dem Zitatrecht oder stammen aus frei verfügbaren Quellen.

Professionalismus

Da Exzellenz ein Wort ist, das mir selbst nicht völlig schmeckt, möchte ich ein weiteres Wort anbieten, das sich ebenfalls hinter meinem Streben verbirgt: Professionalität. In seinem von mir hoch geschätzten Aufsatz Professionalism and the Rise of the Amateur hat John August folgende Merkmale für Professionalismus aufgestellt: presentation (giving a shit), accuracy, consistency, accountability, meeting peer standards.

Diese (grob übersetzt) sind ebenso Leitziele dieser Seite: Darstellung, Genauigkeit, Verlässlichkeit, Verantwortlichkeit, dem Standard genügen. Das bedeutet unter anderem klare und genaue Sprache, kurz und prägnant. Wie Karl Popper schon sagte: Wer es nicht klar und einfach sagen kann, soll weiterforschen, bis er es kann. Oder so ähnlich.

Und wo bleibt die Moral?

Letztlich betrachte ich mich nicht nur als Autor, angehenden Lehrer und Skeptiker, sondern vor allem als Botschafter für das Projekt Aufklärung und Humanismus. Ich fühle mich also auch verpflichtet, den dadurch auf mich projizierten Ansprüchen zu genügen. Das bedeutet auch, diesen Zielen folgend klare Worte zu finden und eben auch hier die oben angesprochenen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.

Exzellenz, Professionalität, Aufklärung und Humanismus. Noch was vergessen?

Ach ja: es muss nicht immer Mainstream sein, oder bierernst. Manchmal reicht auch aus, was Malcolm Reynolds in Serenity sagt: I aim to misbehave.

(Wortzahl: 499. q.e.d.)