Was muss man über dieses Blog wissen?
Hauptsächlich schreibe ich inzwischen über Bücher, die ich kapitelweise rezensiere. Begonnen habe ich mit der Twilight-Reihe, im Moment lesen wir George Martin. Genaueres findet ihr hier.
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Ich schreibe auch über andere Dinge, inzwischen aber selten. Ein paar Highlights findet ihr hinter diesem Link. Falls ihr auf passwortgeschützte Beiträge stoßt, sind diese entweder für Erwachsene, sehr persönlich, oder beides. Das Passwort könnt ihr mit einer Nachricht an mich beantragen.
20.05.2012: SDT – Cersei (Eddard II)
22.05.: SDT: Daenerys
23.-25.05.: Blogpause wegen Klassenfahrt. Kann Kommentare aber lesen.
Schaffen wir das einmal aus dem Weg:
The sound Viserys Targaryen made when that hideous iron helmet covered his face was like nothing human. His feet hammered a frantic beat against the dirt floor, slowed, stopped. Thick globs of molten gold dripped down onto his chest, setting the scarlet silk to smoldering… yet no drop of blood was spilled.
He was no dragon, Dany thought, curiously calm. Fire cannot kill a dragon.
Viserys ist tot. Er war ohnehin kaum mehr als eine Karikatur in einer Serie, an der ich die Motivationen auch der Antagonisten genieße. Viserys war schwach, dumm, gewalttätig – ein inkompetenter Bösewicht. Er war eine funktionelle Figur, ein Hindernis, das Dany überkommen musste. Danys erster Schritt auf dem Weg zur Emanzipation – sie befreit sich von ihrem Bruder, und der erleidet dann ein furchtbares Schicksal, damit wir die tödliche Effizienz der Dothraki bewundern können.
Womit wir beim eigentlichen Thema sind.
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Ich bin diese Woche ohne zuverlässige Internetverbindung unterwegs. Antworten und Moderation können also dauern…
Eddard trifft sich mit Cersei. Für mich ist das Gespräch mit den beiden sehr spannend, auch, weil wir so viel über Cersei erfahren. Cersei ist eine Frau, die sich nicht einsperren lässt. Robert ist nun wirklich nicht ihr Freund, er verbietet ihr den Mund, im Extremfall schlägt er sie. Sie gibt nicht klein bei.
“A dozen years,” Ned said. “How is it that you have had no children by the king?”
She lifted her head, defiant. “Your Robert got me with child once,” she said, her voice thick with contempt. “My brother found a woman to cleanse me. He never knew, If truth be told, I can scarcely bear for him to touch me, and I have not let him inside me for years. I know other ways to pleasure him, when he leaves his whores long enough to stagger up to my bedchamber. Whatever we do, the king is usually so drunk that he’s forgotten it all by the next morning.”
How could they have all been so blind? The truth was there in front of them all the time, written on the children’s faces. Ned felt sick. “I remember Robert as he was the day he took the throne, every inch a king,” he said quietly. “A thousand other women might have loved him with all their hearts. What did he do to make you hate him so?”
Her eyes burned, green fire in the dusk, like the lioness that was her sigil. “The night of our wedding feast, the first time we shared a bed, he called me by your sister’s name. He was on top of me, in me, stinking of wine, and he whispered Lyanna. “
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Für die Genetiker unter euch, hier ist Eddards »Beweis« für die Vaterschaft von Cerseis Kindern:
The seed is strong, Jon Arryn had cried on his deathbed, and so it was. All those bastards, all with hair as black as night. Grand Maester Malleon recorded the last mating between stag and lion, some ninety years ago, when Tya Lannister wed Gowen Baratheon, third son of the reigning lord. Their only issue, an unnamed boy described in Malleon’s tome as a large and lusty lad born with a full head of black hair, died in infancy. Thirty years before that a male Lannister had taken a Baratheon maid to wife. She had given him three daughters and a son, each black- haired. No matter how far back Ned searched in the brittle yellowed pages, always he found the gold yielding before the coal.
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Dieses Kapitel ist für mich schwer zu lesen. Meine Schwierigkeiten mit Sansa werden hier wieder deutlich. Da hat ein sehr attraktiver Mann, Jaime Lannister, ihren Vater verletzt und seine Mannen töten lassen – aber Sansa hält noch völlig an ihrer Idee fest, die Lieder ihrer Kindheit zeigten das wahre Leben. Da ist Loras der Held und Gregor das Monster, da werden Entscheidungen nur nach dem Aussehen der Menschen getroffen.
Ja, Sansa ist noch sehr jung. Aber sie soll auch Königin werden, oder zumindest eine Burg führen. Da soll Catelyn ihr nicht auch mal etwas reineren Wein eingeschenkt haben, etwas Realismus eingeimpft?
Es ist schwierig: Ist Sansa einfach so verträumt – oder schreibt George Martin sie einfach schlecht? Ich erinnere mich da an Buffys kleine Schwester, die ursprünglich neun sein sollte, dann 15 wurde, aber manchmal doch eher wie eine Neunjährige wirkte oder behandelt wurde. Wann ist die Figur nicht einfach nur die Figur, sondern ein Problem des Autors?
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Mal eine neue Analogie für das böse Privilegienwort:
Now, once you’ve selected the “Straight White Male” difficulty setting, you still have to create a character, and how many points you get to start — and how they are apportioned — will make a difference. Initially the computer will tell you how many points you get and how they are divided up. If you start with 25 points, and your dump stat is wealth, well, then you may be kind of screwed. If you start with 250 points and your dump stat is charisma, well, then you’re probably fine. Be aware the computer makes it difficult to start with more than 30 points; people on higher difficulty settings generally start with even fewer than that.
Mehr bei John Scalzi
Eddard Stark verflucht Aegon den Eroberer wegen dessen Arroganz. Warum? Aegon ließ den Thron der sieben Königreiche aus Schwertern herstellen, in denen der König nur sehr ungemütlich sitzen kann. Die Idee: ein Herrscher solle sich nicht ausruhen.
Ich hätte gedacht, diese Denkweise gefiele Eddard, der ja auch auf einen Henker verzichtet. Aber wenn man den ganzen Tag in diesem Stuhl sitzt, mit einem gebrochenen Bein dazu… Andererseits: immerhin darf Eddard sitzen, der Hof und die Petitenten müssen stehen. Continue Reading »
Inhalte: Vergewaltigung
In diesem Kapitel macht Tyrion es mir ein wenig schwer, ihn zu mögen. Oh, ich finde die Gespräche zwischen ihm und Bronn sehr unterhaltsam, die Art, wie Tyrion Bronn auf den Kopf zusagt, dass dieser ein gieriger Halunke ist – dass Tyrion aber genau das an ihm schätzt. Wie er darauf verweist, dass jedes Angebot an Bronn, Tyrion zu töten, von diesem überboten werden wird: »I like to live.« Continue Reading »