SDT: Familie

Dies ist Teil 74 von 77 der Serie Spiel der Throne

Eine der zentralen Thesen in den Serien von Joss Whedon betrifft die Familie. Sehr oft gibt es dort abwesende Väter, verständnislose Mütter oder ähnliche Verwicklungen: was wirklich zählt, so Whedon, ist die Familie, die wir uns selbst suchen, uns selbst machen.

Jon hat ebenfalls so eine eigene Familie um sich herum, und in diesem Kapitel begreift er es.

Honor set you on the kingsroad… and honor brought you back.”

“My friends brought me back,” Jon said.

“Did I say it was your honor?”

Dabei ist es allerdings nicht so, dass Jon seiner leiblichen Familie entsagt. Wir sehen zu Beginn des Kapitels, dass er bereit ist, von der Wache zu desertieren, um mit Robb zu kämpfen. Das ist verständlich, vor allem für einen Fünfzehnjährigen, aber zugleich viel zu überhastet. Nicht nur, wie Lord Commander Mormont ausführt, wegen der Streitmacht den “jungen Wolfs”:

“Your brother is in the field with all the power of the north behind him. Any one of his lords bannermen commands more swords than you’ll find in all the Night’s Watch. Why do you imagine that they need your help? Are you such a mighty warrior, or do you carry a grumkin in your pocket to magic up your sword?”

Ich bin auch nicht sicher, ob Robb Jon nicht widerwillig hingerichtet hätte. Immerhin ist er von Adeligen aus dem Norden umgeben, die alle wissen, dass ein Deserteur mit dem Tod bestraft wird. Und unerkannt bleiben? Ob das so einfach wäre, vor allem, wenn man mit einem riesigen weißen Wolf reist?

Nun ja, aber zum Glück gibt es Samwell Tarly, der die anderen Rekruten weckt. Zum Glück kommen Pyp und Grenn und Halder und die anderen und holen Jon zurück: 7 gegen 1, das schafft nicht einmal Lord Snow.

“So here are your choices. Kill me, or come back with me.”

Einzig das Ende stört mich ein wenig.

This time the Night’s Watch will ride in force, against the King-beyond-the-Wall, the Others, and anything else that may be out there. I mean to command them myself.” He pointed his dagger at Jon’s chest. “By custom, the Lord Commander’s steward is his squire as well… but I do not care to wake every dawn wondering if you’ve run off again. So I will have an answer from you, Lord Snow, and I will have it now. Are you a brother of the Night’s Watch… or only a bastard boy who wants to play at war?”

Ich meine: entscheidet sich Jon hier wirklich für die Nachtwache? Oder für das Abenteuer, hinter die Mauer zu gehen und Onkel Benjen zu suchen?

Das ist aber nur nachrangig – hinter der Mauer hat er genug Gelegenheit, noch enger in die Nachtwache hineinzuwachsen, und desertieren kann er da auch nicht so gut.

Von Jon abgesehen finde ich sehr spannend, dass die Wache nun in den Norden geht. Dort ist Mance Raider, dort sind die Untoten und die Anderen. Ein großer Trupp Nachtwachen gegen diese Gefahren? Ich bin dabei!

Wir erfahren übrigens noch von Molestown, einem kleinen unterirdischen Dorf in der Nähe der Mauer. Dort gibt es ein Bordell, und anscheinend ist es kein problem für Nachtwachen, dort Sex zu haben. Das macht den Umgang mit dem Eid ein wenig nachvollziehbarer, aber auch komischer. Warum ist das okay, aber eine Nachtwache darf seine Ehefrau nicht in der Nähe haben? Und ich frage mich auch, ob die Nachtwache wirklich so asexuell Dienst schiebt, ob es nicht auch zu homosexuellen Handlungen kommt – davon gibt es aber nicht einmal Gemunkel. Dabei gab es das in jeder eingeschlechtlichen Umgebung: Klöster, Gefängnisse, usw.

Was ist euch hier aufgefallen?

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Comments 17

  1. avatar Wajakla wrote:

    Ich hab mich immer gefragt, wieso die Nachtwache an dieser Stelle losreitet. Ein Aufklärungstrupp? Benjen Stark zu retten?
    Ich meine nicht, dass das diese Ziele das Risiko aufwiegen, mit fast der gesamten Nachtwache aus Castle Black die Mauer zu verlassen.
    Aufklärungstrupps müsste man deutlich kleiner gestalten und in alle Richtungen schicken, um sie effektiv zu machen. Ein großer Troß kann nur in eine Richtung vorstoßen und ist sehr verwundbar. Wird er vernichtet, gibt es nichts mehr in Castle Black.
    Benjen Stark zu retten finde ich ein wenig utopisch. Ich verstehe nicht, wie der Lord Commander sich eine Chance darauf ausrechnet. Wie gesagt kann der Trupp nur eine einzige Richtung erkunden, das ist ja wie die Nadel im Heuhaufen; zum zweiten ist es nach dieser langen Zeit doch sehr unwahrscheinlich, Benjen lebend zu finden und drittens muss man sich doch fragen, ob es das wert ist, die gesamte Garnision von Castle Black dafür aufs Spiel zu setzen.

    Posted 06 Aug 2012 at 12:05
  2. avatar Patrick wrote:

    Nur zur Sicherheit: den Beitrag von Freitag habt ihr gesehen?

    Wajaklar: ich denke, da spielt einiges eine Rolle.

    1. Die bisherigen Trupps sind verschwunden. Einen großen Trupp kann man nicht so leicht aufreiben.

    2. Einen großen Trupp kann man finden. Wenn Benjen oder sonst wer noch lebt, stoßen die vielleicht eher auf Spuren und suchen den Trupp. Da hilft die Größe.

    3. Mormont sitzt hinter der Mauer und kann nix tun. Das ist Aktionismus. Gibt es bei uns ja auch oft.

    4. Als Leser habe ich daran mehr Spass als am Rumwarten :-)

    Aber es ist eine gute Frage. Mormont riskiert hier sehr viel. Als Lord Commander kann ihm da aber jener reinreden. Wäre ein Ausschuss besser?

    Posted 06 Aug 2012 at 12:41
  3. avatar Lia wrote:

    Also um Benjen Stark kann es eigentlich nicht gehen. Der wird so lange vermisst, dass es jetzt wirklich ein wenig spät ist, ihn zu suchen. Diese Wendung hätte ich mir wesentlich früher gewünscht, nicht erst am Ende des Buches. Wäre auch spannend gewesen, wenn die hinter der Mauer unterwegs gewesen wären um bei der Rückkehr das ganze Land im Chaos vorzufinden.

    Diese ganze Geschichte um Mance Rayder hab ich noch nicht richtig verstanden. Der sitzt hinter der Mauer und sammelt Männer um sich? Oder Untote? Oder Andere und Widergänger? Wenn ganze Dörfer verschwinden, befinden sich diese Dörfer dies- oder jenseits der Mauer? Was ist mit Frauen und Kindern geschehen?

    Warum verschwinden seit längerer Zeit immer wieder Männer der Wache und niemand sucht sie? Erst jetzt fällt der Wache ein, dass sie da mal was machen könnten. Das ist alles ein wenig seltsam und plötzlich.

    Was auffällt ist diese Aussage, dass Eddard Jon hierhergeschickt hätte. Eigentlich war es doch so, dass Jon gerne zur Wache wollte und Cat Eddard klar gemacht hat, dass sie Jon nicht in Winterfell haben will. Wenn ich mich richtig erinnere, war das genau nicht Eddards erste Wahl für Jon, sondern nur eine die sich auf die Schnelle anbot.

    Aus irgendeinem Grund ist Mormont eine Menge daran gelegen, dass Jon bei der Wache bleibt. Ich frage mich, ob ein Pyp, Grenn oder Sam auch so locker davon gekommen wäre nach so einer Aktion oder ob es einen bestimmten Grund gibt, der über Verwandtschaftsverhältnisse hinaus geht. Mormont muss wohl mehr über Jon wissen als alle anderen. Hat Eddard ihn eingeweiht? Vor seinem Tod bedauert dieser noch, dass er nicht mit Jon geredet hat. Bestenfalls kann er mit Benjen geredet haben, der die Information an Mormont weitergegeben hat. Oder weiß Mormont etwas über Jon, was noch nicht mal Eddard weiß?

    Ghost handelt hier auf eine Weise, die ihn als das besondere Tier erkennen lassen, das er ist. Wenn diese Wölfe die Gefühle ihrer Besitzer ausdrücken, wäre Jon auch ohne Unterstützung seiner Kameraden zurückgekehrt. Möglich natürlich, dass er es nicht vor Tagesanbruch geschafft hätte.

    Das mit dem Bordell für die Wache wundert mich nicht, eher dass es so weit weg ist. Eine komplett abstinente Wache kann ich mir wirklich nicht vorstellen.

    Homosexualität ist natürlich vorstellbar, auch wenn Martin nichts davon schreibt. Eine Beziehung zwischen Jon und Sam fände ich extrem spannend. Gerade weil die beiden so unterschiedlich sind. Es hätte Jons Flucht auch noch einen zusätzlichen Aspekt verschafft.

    Der Witz ist, dass Jon zu einem Zeitpunkt angekommen wäre, der noch ungünstiger nicht sein könnte. Robb braucht ihn tatsächlich nicht, weil er sowieso schon Jaime gefangen hat. Möglich, dass ihm unter dem allgemeinen Druck gar nichts anderes übrig geblieben wäre, als Jon hinrichten zu lassen. Ich frage mich, wie Cat Robb in dieser Frage geraten hätte.

    Posted 06 Aug 2012 at 20:22
  4. avatar Anders wrote:

    Hm, na ja, was auch immer es für Gefahren gibt, sie sind jenseits der Mauer. Wenn die Nachtwache jetzt nichts tut, wird es vielleicht zu spät sein. Die Mauer ist zwar lang, hoch und breit, aber die Nachtwache kann nicht alle dreihundert Meilen bewachen. Das heißt, dass ein Wildlingsheer schon recht leicht an einer unbewachten Stelle hochklettern, eine Basis errichten, und dann die drei verbliebenen Festungen der Nachtwache von Süden her angreifen könnte.

    Mormont will einfach wissen, was die Wildlinge planen, und ob bzw. was es mit diesen wandernden Toten auf sich hat.

    Posted 07 Aug 2012 at 11:58
  5. avatar Patrick wrote:

    Lia, ich denke, das lief so:

    Trupp 1 verschwindet hinter der Mauer. Trupp 2 geht ihn suchen und verschwindet. Es gibt Gerüchte um Mance Raider, der sich König nennt. Trupp 3 sucht die anderen Trupps und verschwindet. Tote Grenzer tauchen auf und erwachen zu Unleben. Commander Mormont hat die Faxen dicke.

    Und es stimmt, was Anders sagt: die Nachtwache kann die ganze Mauer nicht bewachen.

    Ich denke, Mormont handelt aus Hilflosigkeit, und passend zum Cliffhanger :-)

    Die Dörfer, die verschwinden, sind jenseits der Mauer. Die Wildlinge, die dort lebten, haben anscheinend ihren Wohnsitz aufgegeben und sind irgendwohin gezogen. Um sich zu sammeln wahrscheinlich.

    Aber man sieht, dass die Grenzer durchaus auch Kontakte zu Wildlingen hatten, wenn die Dörfer ansteuern und diese leer vorfinden.

    Posted 07 Aug 2012 at 12:34
  6. avatar Anders wrote:

    Yap, der Trupp, den Waymar Royce ganz zu Beginn angeführt hatte, sollte ja auch schon etwas über die verschwundenen Wildlinge herausfinden. Und die sind dann mehr oder weniger genauso verschwunden wie später der Trupp um Benjen Stark (Gared ist ja auch direkt nach Süden verschwunden, wo er hingerichtet wurde, und hat sich nicht erst noch offiziell abgemeldet).

    Posted 07 Aug 2012 at 13:34
  7. avatar Lia wrote:

    Wieso sind die Menschen jenseits der Mauer Wildlinge und warum gibt es keine Kooperation mit ihnen? Liegt das an diesem Mance Rayder? Wer ist er und warum erfahren wir nicht mehr über ihn? Hat er nie einen Pakt mit irgendwem geschlossen und ist er verwandt mit den Starks in Winterfell? Deren Könige haben ja offensichtlich lange im Norden geherrscht.

    Die Sache mit Gared ist jetzt noch dubioser als zu Beginn. Ok, er hat den reichen Schnösel verschlampft. Aber das dürfte ja nicht das erste Mal vorgekommen sein. Was hat ihn dazu bewogen, nicht zur Wache zurückzukehren? Warum wurde er hingerichtet? Wären seine Erzählungen nicht unglaublich wichtig gewesen? Mormont bricht jetzt auf, um Benjen zu suchen. Hätte er nicht schon zu Beginn des Buches den reichen Schnösel suchen müssen?

    Für mich kommt diese Handlung jetzt reichlich spät und zu plötzlich. Es wirkt ein wenig so, als würde er nur Jon bei der Wache halten sollen und ihn deshalb mit einem Abenteuer beschäftigt halten.

    Ganz ehrlich, wenn Truppe 1 verschwindet und Truppe 2 ebenso, warum schicke ich dann noch eine dritte hintennach? Ich schätze ja mal, dass von anderen Standorten an der Mauer ebenfalls Meldungen über Verluste kamen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das nur hier passiert.

    Die Wildlinge sind auch längst über die Mauer geflohen. Osha wäre sonst nicht in Winterfell. Das war bestimmt nicht die einzige Wildlingstruppe, die sich so weit südlich begeben hat.

    Die Grenzer mögen Kontakte zu den Wildlingen haben. Das wird hier impliziert, aber es wird uns nicht gezeigt. Wir können es uns vorstellen, aber ob es der Realität entspricht wissen wir nicht sicher.

    Posted 07 Aug 2012 at 17:24
  8. avatar Erm wrote:

    Warum erfahren wir nicht mehr über Mance Rayder? “A Game of Thrones” ist das erste Buch einer Buchserie, die nicht als Fortsetzungsroman (wir schreiben ein Kapitel, wir schreiben ein weiteres Kapitel … und sehen, was dann daraus wird Verkauft es sich gut, dann kommt ein zweiter Band, eine Fortsetzung), sondern als Romanganzes (wir schreiben eine sehr lange und umfangreiche Geschichte, die in einzelne Teile aufgesplittert werden muss) geplant war.

    Viele Informationen werden erst zu einem späteren Zeitpunkt in der Handlung gegeben, nebenbei sorgen auch spätere Enthüllungen dafür, dass manches im Nachhinein ganz anders rüberkommt.

    Woher weißt du eigentlich, dass die Wildlingsgruppe um Osha bis jetzt nicht die einzige Wildlingsgruppe ist, die es nach Westeros und über die Mauer geschafft hat?

    Posted 08 Aug 2012 at 15:23
  9. avatar Lia wrote:

    Ok, Erm, wie wahrscheinlich ist es, dass Osha und ihre Gruppe die einzigen Wildlinge waren? Sogar die Vögel hauen schon aus dem Norden ab, man sollte meinen, dass die Menschen dort es ihnen nachmachen.

    Posted 08 Aug 2012 at 17:18
  10. avatar Patrick wrote:

    Nun, die Mauer ist extrem hoch. Hinter der Mauer liegen Meilen von unbesiedeltem Land und Bergstämme.

    Ich würde vermuten: es haben wenige geschafft. Die meisten hocken in der Wildnis rum, ein paar wurden gestellt und getötet, und wenige der Wenigen sind dann wie Osha abergläubische Wilde.

    Aber ich habe mir darüber noch nie wirklich Gedanken gemacht.

    Posted 08 Aug 2012 at 17:47
  11. avatar Lia wrote:

    Es ist offensichtlich eine Völkerwanderung aus dem Norden unterwegs. Tiere und Menschen wandern Richtung Süden. Für die Anderen ist es offensichtlich noch zu warm, aber auch sie sind offensichtlich südlicher unterwegs als bisher.

    Ich könnte mir vorstellen, dass diese Wildlinge sich durchaus solchen Stämmen wie rund um Eyrie anschließen könnten. Von der Gesellschaftsform her scheinen sie sich nicht so sehr zu unterscheiden.

    Meilen von unbesiedeltem Land und unbekannte Gefahren – wo ist der Livingstone von Westeros? Haben die alle überhaupt keinen Forschergeist?

    Posted 08 Aug 2012 at 18:29
  12. avatar Patrick wrote:

    Wenn man einmal “vorgreift”… :-)

    Wir erfahren später, dass die Nachwache einen Landstrich geschenkt bekam, der später noch mal größer wurde. Aber mit dem Schrumpfen der Wache ist auch diese “Gabe” entsiegelt worden. Man weiß also etwa, was da ist, und da sind auch die Reste von Festungen und Siedlungen – aber die meisten leben wieder unter Herrschaft eines Adeligen, der sie beschützt, und nicht da.

    Posted 08 Aug 2012 at 20:59
  13. avatar Anders wrote:

    Ganz grundsätzlich darf man sagen, dass es Plots gibt, die sich langsam entwickeln und ganz offensichtlich über die ganze Serie hin konzipiert wurden, und dann einige andere, die erstmal wichtig erscheinen, aber doch eher kurzlebig sind. Das gilt vor allem für die politischen Handlungsstränge.

    Zu ersteren gehören u.a. der Nachtwache- und der Dany-Plot. Von daher ist es nicht überraschend, wenn in Band 1 hinsichtlich der Wildlinge und der Anderen erstmal wenig bis gar nichts passiert…

    Posted 09 Aug 2012 at 12:53
  14. avatar Erm wrote:

    Außerdem – bei einer Lektüre der Jon-Kapitel hintereinander ergibt sich ein schlüssiger Ablauf.

    Über das Buch verteilt, kann bei/m Leser/in schon der Eindruck entstehen, dass der “plot” viel zu sprunghaft rüberkommt, auch wenn dies nicht der Fall ist.

    Posted 09 Aug 2012 at 14:19
  15. avatar Erm wrote:

    Was die Gruppe um Osha betrifft (wir erfahren nicht, wie gut sie in diese tatsächlich integriert war), so konnte sie sich immerhin relativ weit in den südlichen Norden durchschlagen. (Nach der Karte von Westeros findet sich Winterfell in der Mitte zwischen Mauer und Trident.)

    Wenn inzwischen schon eine ganze Reihe Gruppen es über die Mauer geschafft hat, würden die bereits aufgefallen sein.

    Abgesehen davon ist die Mauer noch nicht so lückrig, dass sie überall überquert werden kann.

    Posted 09 Aug 2012 at 14:22
  16. avatar Erm wrote:

    Übrigens könnte ich mir vorstellen, dass eine Desertation jenseits der Mauer viel einfacher ist, denn die meisten Wildlinge wird es wohl nicht interessieren, ob jemand von der Nachtwache desertiert ist, solange dieser sie selbst nicht in irgendeiner Form bedroht.

    Jon will allerdings gar nicht desertieren, sondern das Motiv für seine Entfernung war die Bindung an seine Familie.

    Nachdem diese Angelegenheit für ihn jetzt geklärt ist, dürfte sich eine weitere Desertation erübrigen.

    Posted 09 Aug 2012 at 14:26
  17. avatar Patrick wrote:

    Ich hatte immer mal vor, die Hörbücher umzuschneiden und die einzelnen Perspektiven durchgehend zu hören. Bei Dany, Jon und Tyrion (?) würde das wohl am Besten klappen.

    Posted 09 Aug 2012 at 15:23

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