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	<title>Comments on: SDT: Tu dir leid</title>
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	<description>Geschreibsel, Kommentare und Kritik</description>
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		<title>By: Lia</title>
		<link>http://p-pricken.de/2012/07/sdt-tu-dir-leid/comment-page-1/#comment-5017</link>
		<dc:creator>Lia</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jul 2012 17:53:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&quot;Das Lied von Eis und Feuer&quot; - ist das ein Hinweis auf einen Kampf zwischen den Anderen und Dany? Ich gehe mal davon aus, dass sie eine gewisse Unempfindlichkeit gegen Hitze hat, vielleicht sogar Feuer und ihr Bruder in ihren Augen versagt hat, weil er geschmolzenes Gold nicht überlebt hat (obwohl das kein Feuer ist).

Könnte Dany sozusagen den Wald mitsamt diesen Anderen niederbrennen und überleben?

Es sind zumindest die beiden stärkste Kontraste: die Eiswesen aus dem Norden, die von den Wildlingen als größte Gefahr dargestellt werden, und Dany, die aus einer Drachen-Dynastie stammt.
]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Das Lied von Eis und Feuer&#8221; &#8211; ist das ein Hinweis auf einen Kampf zwischen den Anderen und Dany? Ich gehe mal davon aus, dass sie eine gewisse Unempfindlichkeit gegen Hitze hat, vielleicht sogar Feuer und ihr Bruder in ihren Augen versagt hat, weil er geschmolzenes Gold nicht überlebt hat (obwohl das kein Feuer ist).</p>
<p>Könnte Dany sozusagen den Wald mitsamt diesen Anderen niederbrennen und überleben?</p>
<p>Es sind zumindest die beiden stärkste Kontraste: die Eiswesen aus dem Norden, die von den Wildlingen als größte Gefahr dargestellt werden, und Dany, die aus einer Drachen-Dynastie stammt.</p>
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		<title>By: Anders</title>
		<link>http://p-pricken.de/2012/07/sdt-tu-dir-leid/comment-page-1/#comment-4960</link>
		<dc:creator>Anders</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jul 2012 15:23:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Na ja, nur weil Martins Figuren munter dynastisch argumentieren, heißt das nicht, dass dem Autor derartige Konzeptionen gefallen. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass am Ende nicht Daenerys Targaryen glücklich auf dem Eisernen Thron sitzen wird. Sei es weil sie sich opfern muss, um ihr Königreich vor den Anderen zu retten, sei es weil Westeros sich als riesige Enttäuschung für sie entpuppt (sie war ja nie da, und idealisiert das Land, von dem ihr Bruder ihr erzählt hat, sogar in ADwD immer noch).

Und herrschaftstechnisch ist doch eigentlich auch klar, dass es keine wirklich gute Monarchen geben kann - Fehler macht da jeder, auch wenn er die besten Absichten haben mag. Und dass die Fehler dann sehr schwerwiegend sein könne, liegt dann eben am politischen System (das sieht man u.a. sehr schön an Cersei in AFfC und Dany und Jon in ADwD).
Aber es werden dann ja gerade in den späteren Bänden interessante Handlungsmaximen der Herrscher/Könige aufgezeigt. Gerade Doran Martell, Stannis und Dany zeigen dann ja doch Verantwortung für ihr Volk und machen dessen Wohlergehen zur Grundlage ihrer Politik.

Und Prophezeiungen konterkariert Martin dann auch schon selbst sehr gelungen. Diverse Leute interpretieren doch alles ständig falsch bzw. anders (Rhaegar und Aegon waren mal der geweissagte Prinz, und Stannis soll Azor Ahai sein, obwohl er das offensichtlich nicht ist) und schon die Unsterblichen von Qarth haben deutlich gezeigt, dass Prophezeiungen nichts wert sind (jemanden die Zukunft vorherzusagen während man ihm die Lebensenergie aussaugt zeigt doch deutlich, dass Prophezeiungen nicht in Erfüllung gehen müssen). In AGoT kriegen wir das ja schon mit den Dosh Khaleen und dem Hengst, der die Welt dann doch nicht besteigt, serviert.
]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na ja, nur weil Martins Figuren munter dynastisch argumentieren, heißt das nicht, dass dem Autor derartige Konzeptionen gefallen. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass am Ende nicht Daenerys Targaryen glücklich auf dem Eisernen Thron sitzen wird. Sei es weil sie sich opfern muss, um ihr Königreich vor den Anderen zu retten, sei es weil Westeros sich als riesige Enttäuschung für sie entpuppt (sie war ja nie da, und idealisiert das Land, von dem ihr Bruder ihr erzählt hat, sogar in ADwD immer noch).</p>
<p>Und herrschaftstechnisch ist doch eigentlich auch klar, dass es keine wirklich gute Monarchen geben kann &#8211; Fehler macht da jeder, auch wenn er die besten Absichten haben mag. Und dass die Fehler dann sehr schwerwiegend sein könne, liegt dann eben am politischen System (das sieht man u.a. sehr schön an Cersei in AFfC und Dany und Jon in ADwD).<br />
Aber es werden dann ja gerade in den späteren Bänden interessante Handlungsmaximen der Herrscher/Könige aufgezeigt. Gerade Doran Martell, Stannis und Dany zeigen dann ja doch Verantwortung für ihr Volk und machen dessen Wohlergehen zur Grundlage ihrer Politik.</p>
<p>Und Prophezeiungen konterkariert Martin dann auch schon selbst sehr gelungen. Diverse Leute interpretieren doch alles ständig falsch bzw. anders (Rhaegar und Aegon waren mal der geweissagte Prinz, und Stannis soll Azor Ahai sein, obwohl er das offensichtlich nicht ist) und schon die Unsterblichen von Qarth haben deutlich gezeigt, dass Prophezeiungen nichts wert sind (jemanden die Zukunft vorherzusagen während man ihm die Lebensenergie aussaugt zeigt doch deutlich, dass Prophezeiungen nicht in Erfüllung gehen müssen). In AGoT kriegen wir das ja schon mit den Dosh Khaleen und dem Hengst, der die Welt dann doch nicht besteigt, serviert.</p>
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	<item>
		<title>By: Patrick</title>
		<link>http://p-pricken.de/2012/07/sdt-tu-dir-leid/comment-page-1/#comment-4956</link>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jul 2012 13:04:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&lt;p&gt;Na, wenn Martin diese Gesellschaft nimmt: was macht er damit? Wird sie neutral beschrieben? Vielleicht sogar positiv? Oder zeigt er Probleme auf? Letzteres meine ich mit »dekonstruieren«.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich glaube – aber das wird sich zeigen –, dass Martin diese Gesellschaft neutral sieht. Es gibt VerliererInnen, aber eine wirklich systemische Anklage gibt es wenn überhaupt, dann von einer der klarsten Negativfiguren (weshalb ich Cersei zwar sehr mag, mir das der Text aber nicht einfach macht). Ansonsten muss man wohl viel selbst in die Texte hineinlesen, um eine entsprechende Kritik zu finden. Lysa Arryns Tragik wird für mich auch kaum intratextuell gestützt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ebenso sehe ich zwar eine große Beschäftigung mit der Frage nach guter Herrschaft – besonders interessant in der Tat, wenn wir noch mehr Optionen kennenlernen –, aber ich erkenne nicht unbedingt, dass diese Serie auf eine Absage an die Monarchie hinausläuft, sondern eher der Idee der »gerechten Herrschaft« anhängt, die womöglich auch noch durch Prophezeiung oder Genetik entsteht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Je länger ich die Bücher lese, desto mehr entwickelt sich die Reihe für mich nämlich zu einer typischen Fantasy – mag sich aber wieder ändern.&lt;/p&gt;
]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na, wenn Martin diese Gesellschaft nimmt: was macht er damit? Wird sie neutral beschrieben? Vielleicht sogar positiv? Oder zeigt er Probleme auf? Letzteres meine ich mit »dekonstruieren«.</p>
<p>Ich glaube – aber das wird sich zeigen –, dass Martin diese Gesellschaft neutral sieht. Es gibt VerliererInnen, aber eine wirklich systemische Anklage gibt es wenn überhaupt, dann von einer der klarsten Negativfiguren (weshalb ich Cersei zwar sehr mag, mir das der Text aber nicht einfach macht). Ansonsten muss man wohl viel selbst in die Texte hineinlesen, um eine entsprechende Kritik zu finden. Lysa Arryns Tragik wird für mich auch kaum intratextuell gestützt.</p>
<p>Ebenso sehe ich zwar eine große Beschäftigung mit der Frage nach guter Herrschaft – besonders interessant in der Tat, wenn wir noch mehr Optionen kennenlernen –, aber ich erkenne nicht unbedingt, dass diese Serie auf eine Absage an die Monarchie hinausläuft, sondern eher der Idee der »gerechten Herrschaft« anhängt, die womöglich auch noch durch Prophezeiung oder Genetik entsteht.</p>
<p>Je länger ich die Bücher lese, desto mehr entwickelt sich die Reihe für mich nämlich zu einer typischen Fantasy – mag sich aber wieder ändern.</p>
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	<item>
		<title>By: Anders</title>
		<link>http://p-pricken.de/2012/07/sdt-tu-dir-leid/comment-page-1/#comment-4954</link>
		<dc:creator>Anders</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jul 2012 12:30:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hm, na ja, ich verstehe jetzt wieso Martin eine feudale Gesellschaft dekonstruieren wollen sollte, wenn er sie gerade erst entwirft. Er käme sich wahrscheinlich unauthentisch/seltsam vor, wenn er da jetzt modern agierende Frauenrechtler &#039;rumlaufen lassen würde. Ganz grundsätzlich kann man diese ganze Serie durchaus als ein flammendes Plädoyer gegen die Feudalgesellschaft und für moderne Demokratie lesen - es gibt zwar keine expliziten Äußerungen in diese Richtung (über alternative politische Systeme wird erstmals in ADwD gesprochen, als mehrere Charaktere die Triarchenwahl und -herrschaft von Volantis mit der Monarchie vergleichen - und die kommt da dann doch besser weg), aber dem modernen Leser wird ja sehr schnell klar, wie problematisch das Rechtssystem in dieser Welt ist, wie ungleich Macht verteilt ist etc. Kein moderner Mensch möchte in Westeros leben, oder gar die dort vorhandenen politischen Institutionen auf die Realität übertragen. Ich hab jetzt auch keine Stelle gefunden, in der der Autor explizit versucht dem Leser die Monarchie schmackhaft zu machen.

Und was die Frauensituation angeht: Die Schwierigkeiten/Ungerechtigkeiten die aus der Benachteiligung der (adligen) Frauen entstehen, werden ja gerade anhand der Frauen problematisiert, die nach der Macht greifen oder in einflussreichen Positionen landen:


Lysa Arryns Biographie steht exemplarisch für die Tragik, die aus einer arrangierten Ehe und der Verweigerung einer Liebesheirat entstehen kann (Catelyn und Ned sind da privat eher ein Sechser im Lotto, keinesfalls die Regel).
Cersei zeigt die Tragik einer Frau, die nach Macht und Herrschaft strebt, aber nie angemessen dafür ausgebildet wurde zu herrschen (das zeigt sich allerdings erst später).
Jorah und Lynesse zeigen, dass Liebesheiraten in einer Welt des Standesdünkels auch ins Unglück führen können, wenn&#039;s finanziell hakt.


Wenn man sucht, findet man bestimmt noch einiges...
]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hm, na ja, ich verstehe jetzt wieso Martin eine feudale Gesellschaft dekonstruieren wollen sollte, wenn er sie gerade erst entwirft. Er käme sich wahrscheinlich unauthentisch/seltsam vor, wenn er da jetzt modern agierende Frauenrechtler &#8216;rumlaufen lassen würde. Ganz grundsätzlich kann man diese ganze Serie durchaus als ein flammendes Plädoyer gegen die Feudalgesellschaft und für moderne Demokratie lesen &#8211; es gibt zwar keine expliziten Äußerungen in diese Richtung (über alternative politische Systeme wird erstmals in ADwD gesprochen, als mehrere Charaktere die Triarchenwahl und -herrschaft von Volantis mit der Monarchie vergleichen &#8211; und die kommt da dann doch besser weg), aber dem modernen Leser wird ja sehr schnell klar, wie problematisch das Rechtssystem in dieser Welt ist, wie ungleich Macht verteilt ist etc. Kein moderner Mensch möchte in Westeros leben, oder gar die dort vorhandenen politischen Institutionen auf die Realität übertragen. Ich hab jetzt auch keine Stelle gefunden, in der der Autor explizit versucht dem Leser die Monarchie schmackhaft zu machen.</p>
<p>Und was die Frauensituation angeht: Die Schwierigkeiten/Ungerechtigkeiten die aus der Benachteiligung der (adligen) Frauen entstehen, werden ja gerade anhand der Frauen problematisiert, die nach der Macht greifen oder in einflussreichen Positionen landen:</p>
<p>Lysa Arryns Biographie steht exemplarisch für die Tragik, die aus einer arrangierten Ehe und der Verweigerung einer Liebesheirat entstehen kann (Catelyn und Ned sind da privat eher ein Sechser im Lotto, keinesfalls die Regel).<br />
Cersei zeigt die Tragik einer Frau, die nach Macht und Herrschaft strebt, aber nie angemessen dafür ausgebildet wurde zu herrschen (das zeigt sich allerdings erst später).<br />
Jorah und Lynesse zeigen, dass Liebesheiraten in einer Welt des Standesdünkels auch ins Unglück führen können, wenn&#8217;s finanziell hakt.</p>
<p>Wenn man sucht, findet man bestimmt noch einiges&#8230;</p>
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		<title>By: Patrick</title>
		<link>http://p-pricken.de/2012/07/sdt-tu-dir-leid/comment-page-1/#comment-4951</link>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jul 2012 11:23:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&lt;hr /&gt;

&lt;p&gt;Erm, ich versuche mal, deine Anmerkungen zu beantworten, so wie ich sie verstanden habe. Ich versuche dabei, generell zu bleiben und deine spezifischen Erwähnungen als Beispiele zu verstehen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Über die &lt;strong&gt;Dothraki&lt;/strong&gt; gibt es bei mir tatsächlich bislang nur vernichtende Urteile, weil ich sie für einen schwarzen Fleck in dieser Reihe halte. Wie ja auch weiters gesagt wird, sind sie nur ein Vehikel. Sie geben Dany Macht, sie lassen Dany im Vergleich hoch moralisch aussehen. Sie sind ein totaler FAIL.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es ist tatsächlich schwierig, wie weit ich den Kapiteln &lt;strong&gt;vorgreife&lt;/strong&gt;, was ich verrate und was nicht. Ich bemühe mich, die Vorgriffe nicht zu entscheidenden Spoilern zu machen. Aber es ist denkbar, dass ich hier einseitig agiere. Bedenke aber bitte dabei, dass ich manche Einzelheiten vielleicht auch nicht im Kopf habe – oder, siehe Lynesse, anders bewerten würde. Was du z.B. über Janos Slynt sagst: ich habe keine Ahnung, was du damit ansprichst.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hier gibt es für mich auch Berührungspunkte mit der Frage der &lt;strong&gt;Schwerpunkte&lt;/strong&gt;. Ich setze die Schwerpunkte selbstverständlich so, wie sie mir wichtig erscheinen. Wie sollte ich auch anders? Die Kommentare sind in der Regel dazu da, damit man eigene Schwerpunkte nachtragen kann. Ein solcher Kommentar wird vielleicht sogar zu einem Gastbeitrag.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich finde es ja interessant, welche Schwerpunkte und Sichtweisen andere Menschen hier haben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Spoiler kann man in den Kommentaren auch nachreichen, nach Möglichkeit mit einem Hinweis. &lt;strong&gt;Ich werde nun für dieses Blog ein 
Spoiler-System installieren, um das zu erleichtern.&lt;/strong&gt; Ich hoffe nur, dass das nicht überhand nimmt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;[spoiler]Test ? eckige Klammern für Spoiler [spioler]Bla[/spioler] [/spoiler]&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die für mich wichtigsten Punkte betreffen mein Verständnis von Kritik und meinen Stil.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich hoffe, es ist in Ordnung, wenn ich diese, weil für mich zentralen Punkte, gesondert bespreche. Auch, weil die Diskussion hier sich bereits weiter entwickelt hat und ich nicht zu sehr stören will.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich bedauere, dass du dich von mir abgekanzelt fühlst. Das mag mit dem Stil zusammenhängen. Ich möchte jetzt nicht einzelne Kommentare durchgehen und sehen, ob ich dir oder anderen da mehr zustimme (mache ich aber, wenn du wünschst). Stattdessen möchte ich dir nur sagen, dass ich Lias Ansicht keinesfalls rundheraus teile und dass ich eigentlich verschiedene Ansichten begrüße. Wie ich bereits in der Diskussion um &lt;a href=&quot;http://p-pricken.de/2012/01/sherlock-und-die-frauen/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Sherlock&lt;/a&gt; hier im Blog schrieb:&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
  &lt;p&gt;Wenn du eine andere Sicht erklären möchtest – Super. Wenn du mich widerlegen möchtest, ...&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;...dann will ich Belege sehen :-)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wie gesagt erklärt es sich vielleicht auch durch meinen Stil, der sehr affirmativ ist.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dass ich Zitate aus dem Kontext reiße, finde ich nicht. Wäre aber komisch, wenn ich das täte. Auch hier würde ich um Berichtigung bitten, wenn ich sinnentstellend arbeite.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Beispielsweise fand ich den Hinweis mit Robbs Zucken im nächsten Cat-Kapitel super. Auch die Interpretation, dass Sansa und Cat das Aussehen ihrer Gegenüber womöglich mit ihrem Eindruck von ihnen verknüpfen, werde ich mal im Kopf behalten. Beides sind, denke ich, wohlwollendere Interpretationen als meine ursprünglichen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das klingt sehr nach Arbeit für die KommentatorInnen: zeigt andere Sichtweisen, belegt eure Gegenmeinung, weist mich auf Fehler hin, setzt eigene Schwerpunkte...&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zugegeben, dass kann es sein. Aber für mich ist es die Natur so eines Blogs, dass genau diese Aufgaben für euch entstehen. Und es macht auch den Reiz und Wert des Blogs aus.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Alternativ gibt es natürlich immer noch die Frage, ob meine Schwerpunkte, mein Stil, mein Verständnis von Kritik und Belegen vielleicht zu anders ist, als dass dir Lektüre oder Kommentar Spaß machen. Dann halt dich zurück oder lies woanders, und das meine ich nicht mal Böse. Ich lese auch viele, viele Sachen nicht, weil mir die AutorInnen auf die Nerven gehen. Und ich bin mir auch bewusst, nicht für alle schreiben zu können.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ob und wer wie feministisch ist, lasse ich mal außen vor. Mein Feminismus hängt nicht davon ab, dass bestimmte andere Einzelpersonen daran glauben.&lt;/p&gt;
]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<hr />
<p>Erm, ich versuche mal, deine Anmerkungen zu beantworten, so wie ich sie verstanden habe. Ich versuche dabei, generell zu bleiben und deine spezifischen Erwähnungen als Beispiele zu verstehen.</p>
<p>Über die <strong>Dothraki</strong> gibt es bei mir tatsächlich bislang nur vernichtende Urteile, weil ich sie für einen schwarzen Fleck in dieser Reihe halte. Wie ja auch weiters gesagt wird, sind sie nur ein Vehikel. Sie geben Dany Macht, sie lassen Dany im Vergleich hoch moralisch aussehen. Sie sind ein totaler FAIL.</p>
<p>Es ist tatsächlich schwierig, wie weit ich den Kapiteln <strong>vorgreife</strong>, was ich verrate und was nicht. Ich bemühe mich, die Vorgriffe nicht zu entscheidenden Spoilern zu machen. Aber es ist denkbar, dass ich hier einseitig agiere. Bedenke aber bitte dabei, dass ich manche Einzelheiten vielleicht auch nicht im Kopf habe – oder, siehe Lynesse, anders bewerten würde. Was du z.B. über Janos Slynt sagst: ich habe keine Ahnung, was du damit ansprichst.</p>
<p>Hier gibt es für mich auch Berührungspunkte mit der Frage der <strong>Schwerpunkte</strong>. Ich setze die Schwerpunkte selbstverständlich so, wie sie mir wichtig erscheinen. Wie sollte ich auch anders? Die Kommentare sind in der Regel dazu da, damit man eigene Schwerpunkte nachtragen kann. Ein solcher Kommentar wird vielleicht sogar zu einem Gastbeitrag.</p>
<p>Ich finde es ja interessant, welche Schwerpunkte und Sichtweisen andere Menschen hier haben.</p>
<p>Spoiler kann man in den Kommentaren auch nachreichen, nach Möglichkeit mit einem Hinweis. <strong>Ich werde nun für dieses Blog ein<br />
Spoiler-System installieren, um das zu erleichtern.</strong> Ich hoffe nur, dass das nicht überhand nimmt.</p>
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<p>Die für mich wichtigsten Punkte betreffen mein Verständnis von Kritik und meinen Stil.</p>
<p>Ich hoffe, es ist in Ordnung, wenn ich diese, weil für mich zentralen Punkte, gesondert bespreche. Auch, weil die Diskussion hier sich bereits weiter entwickelt hat und ich nicht zu sehr stören will.</p>
<p>Ich bedauere, dass du dich von mir abgekanzelt fühlst. Das mag mit dem Stil zusammenhängen. Ich möchte jetzt nicht einzelne Kommentare durchgehen und sehen, ob ich dir oder anderen da mehr zustimme (mache ich aber, wenn du wünschst). Stattdessen möchte ich dir nur sagen, dass ich Lias Ansicht keinesfalls rundheraus teile und dass ich eigentlich verschiedene Ansichten begrüße. Wie ich bereits in der Diskussion um <a href="http://p-pricken.de/2012/01/sherlock-und-die-frauen/" rel="nofollow">Sherlock</a> hier im Blog schrieb:</p>
<blockquote>
<p>Wenn du eine andere Sicht erklären möchtest – Super. Wenn du mich widerlegen möchtest, &#8230;</p>
</blockquote>
<p>&#8230;dann will ich Belege sehen <img src='http://p-pricken.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wie gesagt erklärt es sich vielleicht auch durch meinen Stil, der sehr affirmativ ist.</p>
<p>Dass ich Zitate aus dem Kontext reiße, finde ich nicht. Wäre aber komisch, wenn ich das täte. Auch hier würde ich um Berichtigung bitten, wenn ich sinnentstellend arbeite.</p>
<p>Beispielsweise fand ich den Hinweis mit Robbs Zucken im nächsten Cat-Kapitel super. Auch die Interpretation, dass Sansa und Cat das Aussehen ihrer Gegenüber womöglich mit ihrem Eindruck von ihnen verknüpfen, werde ich mal im Kopf behalten. Beides sind, denke ich, wohlwollendere Interpretationen als meine ursprünglichen.</p>
<p>Das klingt sehr nach Arbeit für die KommentatorInnen: zeigt andere Sichtweisen, belegt eure Gegenmeinung, weist mich auf Fehler hin, setzt eigene Schwerpunkte&#8230;</p>
<p>Zugegeben, dass kann es sein. Aber für mich ist es die Natur so eines Blogs, dass genau diese Aufgaben für euch entstehen. Und es macht auch den Reiz und Wert des Blogs aus.</p>
<p>Alternativ gibt es natürlich immer noch die Frage, ob meine Schwerpunkte, mein Stil, mein Verständnis von Kritik und Belegen vielleicht zu anders ist, als dass dir Lektüre oder Kommentar Spaß machen. Dann halt dich zurück oder lies woanders, und das meine ich nicht mal Böse. Ich lese auch viele, viele Sachen nicht, weil mir die AutorInnen auf die Nerven gehen. Und ich bin mir auch bewusst, nicht für alle schreiben zu können.</p>
<p>Ob und wer wie feministisch ist, lasse ich mal außen vor. Mein Feminismus hängt nicht davon ab, dass bestimmte andere Einzelpersonen daran glauben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Patrick</title>
		<link>http://p-pricken.de/2012/07/sdt-tu-dir-leid/comment-page-1/#comment-4944</link>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jul 2012 10:05:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&lt;p&gt;Diese ganzen Detailinfos finde ich sehr interessant! Danke dafür.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich denke schon, dass Martin hier eine noch patriarchalischere und sexistischere Gesellschaft als die unsrige schildert. Das mag er bewusst tun oder auch nicht: Fakt ist, niemand hat ihn dazu gezwungen. Die Frage ist nun also, was er damit tut.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bislang sehe ich eher, dass er diese Gesellschaft recht realistisch beschreibt, als dass er sie wirklich dekonstruiert. Für mich ist es nicht erwähnenswert, dass solche Gesellschaften voll von Ausnahmen sind, von in diesem Fall Frauen, die nicht der herrschenden Sitte folgen und trotzdem geduldet werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es gibt immer widerlegende Einzelfälle. Für mich wird damit gar nichts ungültig, sondern höchstens von Interesse, warum es diese Einzelpersonen geschafft haben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Vorlage Martins interessiert mich nicht so sehr – ich bleibe gerne beim Text selbst. Die Ausführungen von Erm oben zum Code Civil u.ä. finde ich bereichernd, um über den Schaffensprozess nachzudenken, so eine Art »Making of«. Und natürlich kann man dadurch extrapolieren, wie ggf. eine Handlung in Westeros bewertet wird, wenn Martin dazu im Text nichts sagt. Daher noch mal vielen Dank dafür.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das ist für mich aber keine Rechtfertigung für irgendwelche Inhalte hier.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Erms Meta-Kommentar nehme ich mir gesondert vor :-)&lt;/p&gt;
]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diese ganzen Detailinfos finde ich sehr interessant! Danke dafür.</p>
<p>Ich denke schon, dass Martin hier eine noch patriarchalischere und sexistischere Gesellschaft als die unsrige schildert. Das mag er bewusst tun oder auch nicht: Fakt ist, niemand hat ihn dazu gezwungen. Die Frage ist nun also, was er damit tut.</p>
<p>Bislang sehe ich eher, dass er diese Gesellschaft recht realistisch beschreibt, als dass er sie wirklich dekonstruiert. Für mich ist es nicht erwähnenswert, dass solche Gesellschaften voll von Ausnahmen sind, von in diesem Fall Frauen, die nicht der herrschenden Sitte folgen und trotzdem geduldet werden.</p>
<p>Es gibt immer widerlegende Einzelfälle. Für mich wird damit gar nichts ungültig, sondern höchstens von Interesse, warum es diese Einzelpersonen geschafft haben.</p>
<p>Die Vorlage Martins interessiert mich nicht so sehr – ich bleibe gerne beim Text selbst. Die Ausführungen von Erm oben zum Code Civil u.ä. finde ich bereichernd, um über den Schaffensprozess nachzudenken, so eine Art »Making of«. Und natürlich kann man dadurch extrapolieren, wie ggf. eine Handlung in Westeros bewertet wird, wenn Martin dazu im Text nichts sagt. Daher noch mal vielen Dank dafür.</p>
<p>Das ist für mich aber keine Rechtfertigung für irgendwelche Inhalte hier.</p>
<p>Erms Meta-Kommentar nehme ich mir gesondert vor <img src='http://p-pricken.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	<item>
		<title>By: Anders</title>
		<link>http://p-pricken.de/2012/07/sdt-tu-dir-leid/comment-page-1/#comment-4940</link>
		<dc:creator>Anders</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jul 2012 01:05:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://p-pricken.de/?p=4663#comment-4940</guid>
		<description><![CDATA[Zum Attentat auf Dany:

Der Gag hier ist, dass der Weinhändler-Giftmörder ja nicht wollte, dass Dany den vergifteten Wein direkt an seinem Stand trinkt (wenn das jetzt ein schnell wirkendes Gift war, wäre das ja sehr riskant gewesen), sondern eben im Zelt daheim zusammen mit Drogo. In ASoS erfahren wir von Ser Jorah, dass Varys&#039; Anweisungen ihm gegenüber deutlich gemacht haben, dass er Dany nur unter Beobachtung halten, nicht etwa ihren Tod wollte. Der Brief, der Jorah alarmiert hatte, kam allem Anschein nach von Varys (obwohl es natürlich theoretisch auch denkbar gewesen wäre, dass Illyrio parallel ebenfalls eine Warnung mit der Karawane mitgeschickt hat), und wenn wir jetzt auch annehmen, dass der Weinhändler sein speziell präpariertes Giftfässchen auch über Varys bzw. seine Agenten bekommen hat (das stand ja schon genau für diesen Zweck im Lager des Händlers), dann ist es eher unwahrscheinlich, dass das Attentat hätte erfolgreich sein können. Selbst wenn Dany den Wein gekauft hätte, hätte Jorah sie definitiv noch abgefangen, bevor sie oder Jorah davon getrunken hätten...

GRRM hat nur bestätigt, dass es bislang keine Königinnen im Norden/Ladys von Winterfell gab. Das heißt natürlich auch nicht, dass es nicht Situationen gab, in denen Frauen nicht faktisch die Macht in Winterfell in der Hand hatten (tatsächlich wird uns Martin eine solche Situation in seiner nächsten Dunk &amp; Egg Kurzgeschichte schildern).
Auf der Bäreninsel hat seit Jorahs Abwesenheit dessen Tante Maege Mormonts das Sagen. Das ist in Übereinstimmung mit der andalischen Nachfolgeregelung (erst Söhne, dann Töchter, dann Onkel/Vettern), die im Norden spätestens seit Aegons Eroberung gelten müsste.
Dass die dortigen Frauen allerdings auch kriegerischer/wilder sind, ist den Umständen geschuldet: Die Bäreninsel wurde jahrhundertelang von den Eisenmännern geplündert. Nachdem die Männer meistens auf See waren und gefischt haben, mussten die Frauen daheim selbst lernen sich zur Wehr zu setzen. Diese Tradition ist auf der Bäreninsel immer noch lebendig (auf dem nördlichen Festland scheint es das allerdings nie gegeben zu haben).

Cersei ist jetzt Königin Regentin (und hat damit das Amt, das Robert Ned zugedacht hat). Das bedeutet, dass Cersei alle Rechte und Pflichten des Königs auf sich vereinigt solange Joffrey noch minderjährig ist (sind jetzt noch knapp drei Jahre). Wenn ein Regent notwendig ist, steht er technisch gesehen noch über der Hand des Königs, wobei sich da natürlich auch Spannungen ergeben können (minderjährige Targaryen-Könige gab&#039;s nicht so viele - nur von Aegon III. ist ein Regent bekannt, der auch gleichzeitig seine Hand war). Dazu hat Cersei als Regentin jetzt auch noch einen Sitz im Kleinen Rat (was sie ja vorher auch nicht hatte). Theoretisch könnte Cersei Joffrey jetzt bis zu seiner Volljährigkeit von den Staatsgeschäften fernhalten. Die Frage ist, ob das klug wäre, wo möglicherweise Abstammung und Anspruch ihrer Kinder bald von allen möglichen Seiten in Frage gestellt werden wird... Ein abwesender Kindkönig, für den seine Mutter herrscht, ist dann doch eher nicht beeindruckend.
]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Attentat auf Dany:</p>
<p>Der Gag hier ist, dass der Weinhändler-Giftmörder ja nicht wollte, dass Dany den vergifteten Wein direkt an seinem Stand trinkt (wenn das jetzt ein schnell wirkendes Gift war, wäre das ja sehr riskant gewesen), sondern eben im Zelt daheim zusammen mit Drogo. In ASoS erfahren wir von Ser Jorah, dass Varys&#8217; Anweisungen ihm gegenüber deutlich gemacht haben, dass er Dany nur unter Beobachtung halten, nicht etwa ihren Tod wollte. Der Brief, der Jorah alarmiert hatte, kam allem Anschein nach von Varys (obwohl es natürlich theoretisch auch denkbar gewesen wäre, dass Illyrio parallel ebenfalls eine Warnung mit der Karawane mitgeschickt hat), und wenn wir jetzt auch annehmen, dass der Weinhändler sein speziell präpariertes Giftfässchen auch über Varys bzw. seine Agenten bekommen hat (das stand ja schon genau für diesen Zweck im Lager des Händlers), dann ist es eher unwahrscheinlich, dass das Attentat hätte erfolgreich sein können. Selbst wenn Dany den Wein gekauft hätte, hätte Jorah sie definitiv noch abgefangen, bevor sie oder Jorah davon getrunken hätten&#8230;</p>
<p>GRRM hat nur bestätigt, dass es bislang keine Königinnen im Norden/Ladys von Winterfell gab. Das heißt natürlich auch nicht, dass es nicht Situationen gab, in denen Frauen nicht faktisch die Macht in Winterfell in der Hand hatten (tatsächlich wird uns Martin eine solche Situation in seiner nächsten Dunk &amp; Egg Kurzgeschichte schildern).<br />
Auf der Bäreninsel hat seit Jorahs Abwesenheit dessen Tante Maege Mormonts das Sagen. Das ist in Übereinstimmung mit der andalischen Nachfolgeregelung (erst Söhne, dann Töchter, dann Onkel/Vettern), die im Norden spätestens seit Aegons Eroberung gelten müsste.<br />
Dass die dortigen Frauen allerdings auch kriegerischer/wilder sind, ist den Umständen geschuldet: Die Bäreninsel wurde jahrhundertelang von den Eisenmännern geplündert. Nachdem die Männer meistens auf See waren und gefischt haben, mussten die Frauen daheim selbst lernen sich zur Wehr zu setzen. Diese Tradition ist auf der Bäreninsel immer noch lebendig (auf dem nördlichen Festland scheint es das allerdings nie gegeben zu haben).</p>
<p>Cersei ist jetzt Königin Regentin (und hat damit das Amt, das Robert Ned zugedacht hat). Das bedeutet, dass Cersei alle Rechte und Pflichten des Königs auf sich vereinigt solange Joffrey noch minderjährig ist (sind jetzt noch knapp drei Jahre). Wenn ein Regent notwendig ist, steht er technisch gesehen noch über der Hand des Königs, wobei sich da natürlich auch Spannungen ergeben können (minderjährige Targaryen-Könige gab&#8217;s nicht so viele &#8211; nur von Aegon III. ist ein Regent bekannt, der auch gleichzeitig seine Hand war). Dazu hat Cersei als Regentin jetzt auch noch einen Sitz im Kleinen Rat (was sie ja vorher auch nicht hatte). Theoretisch könnte Cersei Joffrey jetzt bis zu seiner Volljährigkeit von den Staatsgeschäften fernhalten. Die Frage ist, ob das klug wäre, wo möglicherweise Abstammung und Anspruch ihrer Kinder bald von allen möglichen Seiten in Frage gestellt werden wird&#8230; Ein abwesender Kindkönig, für den seine Mutter herrscht, ist dann doch eher nicht beeindruckend.</p>
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	</item>
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		<title>By: Erm</title>
		<link>http://p-pricken.de/2012/07/sdt-tu-dir-leid/comment-page-1/#comment-4939</link>
		<dc:creator>Erm</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jul 2012 22:12:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wer nach Joffrey kommt, hängt davon ab, ob die Lannisters ihn als rechtmäßigen Herrscher über Westeros durchsetzen können. Wenn ihnen das gelingt, wäre sein Bruder Tommen der nächste König.

Wenn Renly gegen Stannis siegreich bleibt oder Stannis von sich verzichtet und Renly es schafft, sich gegen Joffrey / die Lannisters zu behaupten, ist er der nächste König.

Außerdem bieten sich noch einige weitere Möglichkeiten an - alle Anwärter können sich territorial behaupten und Westeros zerfällt wieder in mehrere Königreiche.

Außerdem spielt auch eine Rolle, wie weitere Adelsfamilien vorgehen bzw. wenn sie unterstützen.
]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wer nach Joffrey kommt, hängt davon ab, ob die Lannisters ihn als rechtmäßigen Herrscher über Westeros durchsetzen können. Wenn ihnen das gelingt, wäre sein Bruder Tommen der nächste König.</p>
<p>Wenn Renly gegen Stannis siegreich bleibt oder Stannis von sich verzichtet und Renly es schafft, sich gegen Joffrey / die Lannisters zu behaupten, ist er der nächste König.</p>
<p>Außerdem bieten sich noch einige weitere Möglichkeiten an &#8211; alle Anwärter können sich territorial behaupten und Westeros zerfällt wieder in mehrere Königreiche.</p>
<p>Außerdem spielt auch eine Rolle, wie weitere Adelsfamilien vorgehen bzw. wenn sie unterstützen.</p>
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		<title>By: Lia</title>
		<link>http://p-pricken.de/2012/07/sdt-tu-dir-leid/comment-page-1/#comment-4938</link>
		<dc:creator>Lia</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jul 2012 22:04:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich dachte, zeitlich sollte man die Geschichte etwa um die Rosenkriege herum ansiedeln? Irgendjemand hat hier mal so was geschrieben. Das wäre dann also das Spätmittelalter.
]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich dachte, zeitlich sollte man die Geschichte etwa um die Rosenkriege herum ansiedeln? Irgendjemand hat hier mal so was geschrieben. Das wäre dann also das Spätmittelalter.</p>
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		<title>By: Erm</title>
		<link>http://p-pricken.de/2012/07/sdt-tu-dir-leid/comment-page-1/#comment-4937</link>
		<dc:creator>Erm</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jul 2012 22:03:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://p-pricken.de/?p=4663#comment-4937</guid>
		<description><![CDATA[An Anders!

Dass es bisher im Norden keine Königinnen gegeben hat, könnte auch damit zusammenhängen, dass es bisher immer einen männlichen Erben gab oder Frauen nichts selbst als Herrscherinnen in Erscheinung getreten sind, sondern den Ehemännern da den Vorrang gelassen haben.

Denn immerhin ist die Bäreninsel, ein sehr nördlicher Teil, inzwischen in weiblicher Hand, nachdem die beiden männlichen Familienmitglieder ihren Anspruch auf die Herrschaft aufgegeben bzw. verloren haben.
]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>An Anders!</p>
<p>Dass es bisher im Norden keine Königinnen gegeben hat, könnte auch damit zusammenhängen, dass es bisher immer einen männlichen Erben gab oder Frauen nichts selbst als Herrscherinnen in Erscheinung getreten sind, sondern den Ehemännern da den Vorrang gelassen haben.</p>
<p>Denn immerhin ist die Bäreninsel, ein sehr nördlicher Teil, inzwischen in weiblicher Hand, nachdem die beiden männlichen Familienmitglieder ihren Anspruch auf die Herrschaft aufgegeben bzw. verloren haben.</p>
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