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	<title>Comments on: BDSM und Traumata</title>
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	<description>Geschreibsel, Kommentare und Kritik</description>
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		<title>By: Jule</title>
		<link>http://p-pricken.de/2011/02/bdsm-und-traumata/comment-page-1/#comment-5291</link>
		<dc:creator>Jule</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Aug 2012 07:34:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hallo..
ich finde das Posting von &quot;xyz&quot; recht gut. Ich bin Borderlinebetroffene und lebe BDSM in meiner langjährigen Beziehung aus. Ich wurde als Kind emotional/körperlich und sexuell missbraucht, aber ich kenne auch viele SM´ler, wo dies eindeutig nicht der Fall war. 
Es ist ein schmaler Grad zwischen dem Geniessen von Unterwerfung &amp; Co und der Vermeiden von Flashbacks. Aber es kann durchaus gelingen.
Im Gegensatz zu meinen Kindheitserfahrungen kann ich aber nun das Geschehen steuern (Safeword etc.) und das gibt Sicherheit, man ist sich sicher, dass einem nicht mehr &quot;angetan&quot; wird als man wirklich möchte.
LG Jule
]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo..<br />
ich finde das Posting von &#8220;xyz&#8221; recht gut. Ich bin Borderlinebetroffene und lebe BDSM in meiner langjährigen Beziehung aus. Ich wurde als Kind emotional/körperlich und sexuell missbraucht, aber ich kenne auch viele SM´ler, wo dies eindeutig nicht der Fall war.<br />
Es ist ein schmaler Grad zwischen dem Geniessen von Unterwerfung &amp; Co und der Vermeiden von Flashbacks. Aber es kann durchaus gelingen.<br />
Im Gegensatz zu meinen Kindheitserfahrungen kann ich aber nun das Geschehen steuern (Safeword etc.) und das gibt Sicherheit, man ist sich sicher, dass einem nicht mehr &#8220;angetan&#8221; wird als man wirklich möchte.<br />
LG Jule</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Patrick</title>
		<link>http://p-pricken.de/2011/02/bdsm-und-traumata/comment-page-1/#comment-3079</link>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Apr 2011 11:35:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der KOmmentar war im Spam gelandet, habe ich freigeschaltet :)

Danke für deine Einsichten. Ich stimme dir zu, dass die Frage umgekehrt selten gestellt wird.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der KOmmentar war im Spam gelandet, habe ich freigeschaltet <img src='http://p-pricken.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Danke für deine Einsichten. Ich stimme dir zu, dass die Frage umgekehrt selten gestellt wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: xyz</title>
		<link>http://p-pricken.de/2011/02/bdsm-und-traumata/comment-page-1/#comment-3077</link>
		<dc:creator>xyz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Apr 2011 10:03:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hallo

das Seltsame bei diesen Fragen ist, finde ich, dass die umgekehrte Frage nach Vanilla-Sex nicht gleichzeitig gestellt wird. Nach meiner Vergewaltigungserfahrung liegt der Ablauf üblichen Sexes viel näher an der Vergewaltigung als zumindestens Mal bei einigen BDSM-Praktiken. Ich kann mir viel leichter Praktiken suchen, die damit nicht so viel zu tun haben. 
Aber ich spiele auch im BDSM mit üblichem Vögeln, das ich auch als Vergewaltigungspraktik erfahren habe. 
Ich finde es im BDSM wesentlich angenehmer, dass Penetration nicht ein Image von &quot;gutem, schönem und moralisch richtigem&quot; Sex hat, sondern irgendwie präsent ist, dass Vögeln auch Machtausübung ist und (vage und abstrakt gesagt) Identitäten schafft. 
Es ist natürlich auf jeden Fall wichtig aufzupassen und ich sorge mich, nicht zu exzessiv mit Traumainhalten zu spielen - aber ich passen auch auf, mich nicht zu sehr durch Erzählen sich in den Traumasituationen zu verlieren. usw. ... 
Außerdem ist die Sache mit dem Konsens, jedenfalls in Form von Codewort, präsenter als beim üblichen Sex. Das Codewort gibt mir ein Gefühl von Souveränität, das ich beim üblichen Sex so nicht kenne. 

wenn ich mich mit PTBS-Problemen auseinandergesetzt habe, habe ich wenig über sexuelle Praktiken nachgedacht - da liegt eher anderes oben. wie Leute reagieren, wie viel Raum einer zugesprochen wird, etc. ...In der Frauenbewegung gabs ja mal den Versuch den Blick bei Vergewaltigungen weg von der Sexualität hin zur Macht zu lenken. Jedenfalls dieses ganze Drumherum (auf einmal keine Person mehr zu sein, die die Wahrheit sagt; nicht schutzwürdig zu sein sondern eher selbst Angreiferin wahrgenommen zu werden, dadurch dass man nicht schweigt, all der ganze Quatsch. ...) ist auch wichtig ... naja ich schreib mich gerade vom thema weg. jedenfalls trotzdem interessant, bdsm + ptbs, aber mich nerven auch diese doppelten offenen Flanken zur Pathologisierung von sowohl ptbs als auch bdsm. 
soweit. 

und ein interessantes blog, merci.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo</p>
<p>das Seltsame bei diesen Fragen ist, finde ich, dass die umgekehrte Frage nach Vanilla-Sex nicht gleichzeitig gestellt wird. Nach meiner Vergewaltigungserfahrung liegt der Ablauf üblichen Sexes viel näher an der Vergewaltigung als zumindestens Mal bei einigen BDSM-Praktiken. Ich kann mir viel leichter Praktiken suchen, die damit nicht so viel zu tun haben.<br />
Aber ich spiele auch im BDSM mit üblichem Vögeln, das ich auch als Vergewaltigungspraktik erfahren habe.<br />
Ich finde es im BDSM wesentlich angenehmer, dass Penetration nicht ein Image von &#8220;gutem, schönem und moralisch richtigem&#8221; Sex hat, sondern irgendwie präsent ist, dass Vögeln auch Machtausübung ist und (vage und abstrakt gesagt) Identitäten schafft.<br />
Es ist natürlich auf jeden Fall wichtig aufzupassen und ich sorge mich, nicht zu exzessiv mit Traumainhalten zu spielen &#8211; aber ich passen auch auf, mich nicht zu sehr durch Erzählen sich in den Traumasituationen zu verlieren. usw. &#8230;<br />
Außerdem ist die Sache mit dem Konsens, jedenfalls in Form von Codewort, präsenter als beim üblichen Sex. Das Codewort gibt mir ein Gefühl von Souveränität, das ich beim üblichen Sex so nicht kenne. </p>
<p>wenn ich mich mit PTBS-Problemen auseinandergesetzt habe, habe ich wenig über sexuelle Praktiken nachgedacht &#8211; da liegt eher anderes oben. wie Leute reagieren, wie viel Raum einer zugesprochen wird, etc. &#8230;In der Frauenbewegung gabs ja mal den Versuch den Blick bei Vergewaltigungen weg von der Sexualität hin zur Macht zu lenken. Jedenfalls dieses ganze Drumherum (auf einmal keine Person mehr zu sein, die die Wahrheit sagt; nicht schutzwürdig zu sein sondern eher selbst Angreiferin wahrgenommen zu werden, dadurch dass man nicht schweigt, all der ganze Quatsch. &#8230;) ist auch wichtig &#8230; naja ich schreib mich gerade vom thema weg. jedenfalls trotzdem interessant, bdsm + ptbs, aber mich nerven auch diese doppelten offenen Flanken zur Pathologisierung von sowohl ptbs als auch bdsm.<br />
soweit. </p>
<p>und ein interessantes blog, merci.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Namenlos</title>
		<link>http://p-pricken.de/2011/02/bdsm-und-traumata/comment-page-1/#comment-2604</link>
		<dc:creator>Namenlos</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 03:30:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&quot;Für mich klang Namenlos aber nicht einmal so, als suche sie speziell, diese Erlebnisse zu bearbeiten – BDSM nicht als gezielt beabsichtigtes Gegenmittel, sondern als Konsequenz des Erlebten. &quot;

Das ist richtig, ich versuche damit nichts zu verarbeiten oder zu therapieren. Es ist einfach die Folge von verschiedenen Erlebnissen. Dabei möchte ich mich nicht festlegen, ob ich nicht auch ohne diese ganzen Erlebnisse beim BDSM gelandet wäre.

Ich muss aber zugeben, dass BDSM in der Vergangenheit ungeplant therapeutische Zwecke erfüllt hat - wenn man das so bezeichnen will. Ich hatte mit der Entdeckung meiner Sexualität eine besondere Störung und das war der absolute Ekel vorm Küssen. Wie gesagt, früher auf Familienfeiern wurde ich von gewissem Onkel „geküsst“ was Ekel auslöste da es über ein „Begrüßungsbussi“ hinaus ging. Das war für mein späteres Sexualleben schwierig, da man bei einem Partner doch in Erklärungsnot kommt „Ja, wir können ficken aber küssen darfst Du mich nicht“. Wie dem auch sei, es hat mich nicht daran gehindert zu heiraten, ein normales Leben zu führen und jahrelang ohne Küsse wunderbar zu leben. Aber mit 30 Jahren kam dann DAS Aha-Erlebnis und in einer intensiven „BDSM-Session“ entwickelte ICH den Wunsch meinen Partner zu küssen. Seitdem ist es nicht mehr weg zu denken und ich weiß nun was ich all die Jahre verpasst habe.  Aber auch da kann ich nicht schwören ob nur die BDSM-Session der Auslöser war, oder einfach nur der richtige Partner, der Richtige Moment? Vielleicht wäre es auch ohne BDSM irgendwann so gekommen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Für mich klang Namenlos aber nicht einmal so, als suche sie speziell, diese Erlebnisse zu bearbeiten – BDSM nicht als gezielt beabsichtigtes Gegenmittel, sondern als Konsequenz des Erlebten. &#8221;</p>
<p>Das ist richtig, ich versuche damit nichts zu verarbeiten oder zu therapieren. Es ist einfach die Folge von verschiedenen Erlebnissen. Dabei möchte ich mich nicht festlegen, ob ich nicht auch ohne diese ganzen Erlebnisse beim BDSM gelandet wäre.</p>
<p>Ich muss aber zugeben, dass BDSM in der Vergangenheit ungeplant therapeutische Zwecke erfüllt hat &#8211; wenn man das so bezeichnen will. Ich hatte mit der Entdeckung meiner Sexualität eine besondere Störung und das war der absolute Ekel vorm Küssen. Wie gesagt, früher auf Familienfeiern wurde ich von gewissem Onkel „geküsst“ was Ekel auslöste da es über ein „Begrüßungsbussi“ hinaus ging. Das war für mein späteres Sexualleben schwierig, da man bei einem Partner doch in Erklärungsnot kommt „Ja, wir können ficken aber küssen darfst Du mich nicht“. Wie dem auch sei, es hat mich nicht daran gehindert zu heiraten, ein normales Leben zu führen und jahrelang ohne Küsse wunderbar zu leben. Aber mit 30 Jahren kam dann DAS Aha-Erlebnis und in einer intensiven „BDSM-Session“ entwickelte ICH den Wunsch meinen Partner zu küssen. Seitdem ist es nicht mehr weg zu denken und ich weiß nun was ich all die Jahre verpasst habe.  Aber auch da kann ich nicht schwören ob nur die BDSM-Session der Auslöser war, oder einfach nur der richtige Partner, der Richtige Moment? Vielleicht wäre es auch ohne BDSM irgendwann so gekommen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Patrick</title>
		<link>http://p-pricken.de/2011/02/bdsm-und-traumata/comment-page-1/#comment-2603</link>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 22:40:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Lia: Das ist auch, was mich an Secretary enorm stört.

Du hast sicher auch Recht: wenn man wirklich versuchen will, durch BDSM Traumata nachzuerleben oder zu überwinden, dann ist das eine heikle Sache, die leicht schiefgehen kann. Und die auch von den Mitspielern abhängt.

Für mich klang Namenlos aber nicht einmal so, als suche sie speziell, diese Erlebnisse zu bearbeiten – BDSM nicht als gezielt beabsichtigtes Gegenmittel, sondern als Konsequenz des Erlebten. 

Aber ja, Einzeltherapie ist keine gute Idee.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lia: Das ist auch, was mich an Secretary enorm stört.</p>
<p>Du hast sicher auch Recht: wenn man wirklich versuchen will, durch BDSM Traumata nachzuerleben oder zu überwinden, dann ist das eine heikle Sache, die leicht schiefgehen kann. Und die auch von den Mitspielern abhängt.</p>
<p>Für mich klang Namenlos aber nicht einmal so, als suche sie speziell, diese Erlebnisse zu bearbeiten – BDSM nicht als gezielt beabsichtigtes Gegenmittel, sondern als Konsequenz des Erlebten. </p>
<p>Aber ja, Einzeltherapie ist keine gute Idee.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Patrick</title>
		<link>http://p-pricken.de/2011/02/bdsm-und-traumata/comment-page-1/#comment-2602</link>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 22:36:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Danke für deine namenlose Offenheit :)

Es besteht ja ein Unterschied zwischen einer psychologischen Störung und einfach nur bestimmten Einflüssen. Entscheidend ist m.E., ob jemand vor Problemen flieht und dies mit BDSM zu kompensieren sucht.

Ich habe wiederum kein traumatisches Erlebnis hinter mir (vielleicht Ehescheidung meiner Eltern?), aber ich kann z.B. sagen, dass ich in der Kindheit gelernt habe, meinen Willen zurückzustellen. Gut möglich, dass ich auch dadurch Macht erotisiert habe. Oder vielleicht wäre ich auch so bei BDSM gelandet, das kann ich ja nicht wissen.

Ich weiß auch, dass ich ebenfalls mag, mit Tabus und Konventionen zu spielen, und mit BDSM kann ich dieses &quot;Verbotene&quot; auch gut kanalisieren. Das wiederum ist fast schon ein analytischer Beweggrund.

Und dann macht es eben einfach an :)

So, wie du schreibst, hast du vielleicht einen Weg gefunden, mit deiner Vergangenheit umzugehen – wichtig ist aber, dass du vor allem glücklich damit bist. Freut mich.

(Anders als Bella)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für deine namenlose Offenheit <img src='http://p-pricken.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Es besteht ja ein Unterschied zwischen einer psychologischen Störung und einfach nur bestimmten Einflüssen. Entscheidend ist m.E., ob jemand vor Problemen flieht und dies mit BDSM zu kompensieren sucht.</p>
<p>Ich habe wiederum kein traumatisches Erlebnis hinter mir (vielleicht Ehescheidung meiner Eltern?), aber ich kann z.B. sagen, dass ich in der Kindheit gelernt habe, meinen Willen zurückzustellen. Gut möglich, dass ich auch dadurch Macht erotisiert habe. Oder vielleicht wäre ich auch so bei BDSM gelandet, das kann ich ja nicht wissen.</p>
<p>Ich weiß auch, dass ich ebenfalls mag, mit Tabus und Konventionen zu spielen, und mit BDSM kann ich dieses &#8220;Verbotene&#8221; auch gut kanalisieren. Das wiederum ist fast schon ein analytischer Beweggrund.</p>
<p>Und dann macht es eben einfach an <img src='http://p-pricken.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>So, wie du schreibst, hast du vielleicht einen Weg gefunden, mit deiner Vergangenheit umzugehen – wichtig ist aber, dass du vor allem glücklich damit bist. Freut mich.</p>
<p>(Anders als Bella)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Lia</title>
		<link>http://p-pricken.de/2011/02/bdsm-und-traumata/comment-page-1/#comment-2600</link>
		<dc:creator>Lia</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 19:50:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://p-pricken.de/?p=3300#comment-2600</guid>
		<description><![CDATA[Schwer zu sagen, wie viele da wirklich vorbelastet sind. Ich bin&#039;s jedenfalls nicht. Keine sexuelle Gewalt, keine Misshandlungen, weder als Kind noch später. 

Als Therapie eignet sich BDSM allerdings bestimmt nur in den allerseltensten Fällen. Deswegen finde ich den Film Secretary so gefährlich, weil der das vermittelt. 

Andererseits ist bestimmt alles gut, was einem bei der Verarbeitung schlechter Erfahrungen weiter hilft. Ich kenn mich da echt zu wenig aus, als dass ich das beurteilen möchte. Ich kann mir nur vorstellen, dass es viele Partner gibt, die das nötige Rüstzeug für solche Hilfe einfach nicht mitbringen und die die Situation dadurch verschlimmern.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schwer zu sagen, wie viele da wirklich vorbelastet sind. Ich bin&#8217;s jedenfalls nicht. Keine sexuelle Gewalt, keine Misshandlungen, weder als Kind noch später. </p>
<p>Als Therapie eignet sich BDSM allerdings bestimmt nur in den allerseltensten Fällen. Deswegen finde ich den Film Secretary so gefährlich, weil der das vermittelt. </p>
<p>Andererseits ist bestimmt alles gut, was einem bei der Verarbeitung schlechter Erfahrungen weiter hilft. Ich kenn mich da echt zu wenig aus, als dass ich das beurteilen möchte. Ich kann mir nur vorstellen, dass es viele Partner gibt, die das nötige Rüstzeug für solche Hilfe einfach nicht mitbringen und die die Situation dadurch verschlimmern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: namenlos ;)</title>
		<link>http://p-pricken.de/2011/02/bdsm-und-traumata/comment-page-1/#comment-2598</link>
		<dc:creator>namenlos ;)</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 10:03:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://p-pricken.de/?p=3300#comment-2598</guid>
		<description><![CDATA[Ich mache dieses Thema nun mal zu einer persönlichen Sache:

BDSM´ler sind natürlich nicht alle „krank“ und leiden an psychischen Problemen,
aber es gibt schon einen großen Prozentsatz der BDSM „benutzt“ um verschiedene Dinge zu kompensieren. Nach meinem persönlichen nicht repräsentativen Empfinden, ist der Prozentsatz sogar größer als in der Studie beschrieben. In offenen Gesprächen mit befreundeten BDSM´lern kommt doch recht häufig raus, dass im Hintergrund deutlich mehr arbeitet anstatt einfach „nur“ sexuelle Lust. 

Ich selber weiß dass meine Vorliebe zu BDSM Gründe hat. Ich habe viel sexuelle Gewalt in der Kindheit erlebt. Der perverse Onkel in der Kindheit (wo es aber nie zum GV kam, sondern Nähe die immer direkt an der Grenze zwischen lieber Onkel und Straftäter war. Teilweise sogar öffentlich auf Familienfeiern (ein Griff an den Busen eines pubertierendes Mädchens mit dem Satz „Wow, Du wirst ja eine richtige Frau“ können doch sehr peinlich und zerstörend wirken wenn man keine selbstbewusste Persönlichkeit hat. Zu Hause herrschte sehr viel Leistungsdruck, Anerkennung gegen Leistung. Dazu noch eine Vergewaltigung mit 18 (auch dort kam es nicht zum GV aber zu Oralverkehr usw.). Täter nie gefasst. 

Dieses ganze Paket an Erlebnissen beeinflusst noch heute meine Sexualität sehr.  Aber ich leide nicht darunter sondern genieße meine Form der Sexualität (Devotion und Masochismus). Ich habe dieses Leistungsdenken so sehr verinnerlicht, so dass ich Nähe und sexuelle Lust besser durch Leistung an mich heran lassen kann. Wenn ich Leistung erbringe, dann
darf ich genießen. Ich habe also doppelt Spaß dabei... ich genieße es wenn ich Leistung in Form von  Masochismus und Devotion erbringe (ähnliche Gefühle wie beim Sport) und ich genieße es mein Gegenüber zufrieden und stolz zu machen. Mir bereitet das sexuelle Lust und ein intensives Gefühl von Nähe.

Das ganze ist sicherlich eine sexuelle Störung, aber ich bin sehr glücklich damit 
und es ist keine Last die ich durch eine Therapie los werden möchte!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mache dieses Thema nun mal zu einer persönlichen Sache:</p>
<p>BDSM´ler sind natürlich nicht alle „krank“ und leiden an psychischen Problemen,<br />
aber es gibt schon einen großen Prozentsatz der BDSM „benutzt“ um verschiedene Dinge zu kompensieren. Nach meinem persönlichen nicht repräsentativen Empfinden, ist der Prozentsatz sogar größer als in der Studie beschrieben. In offenen Gesprächen mit befreundeten BDSM´lern kommt doch recht häufig raus, dass im Hintergrund deutlich mehr arbeitet anstatt einfach „nur“ sexuelle Lust. </p>
<p>Ich selber weiß dass meine Vorliebe zu BDSM Gründe hat. Ich habe viel sexuelle Gewalt in der Kindheit erlebt. Der perverse Onkel in der Kindheit (wo es aber nie zum GV kam, sondern Nähe die immer direkt an der Grenze zwischen lieber Onkel und Straftäter war. Teilweise sogar öffentlich auf Familienfeiern (ein Griff an den Busen eines pubertierendes Mädchens mit dem Satz „Wow, Du wirst ja eine richtige Frau“ können doch sehr peinlich und zerstörend wirken wenn man keine selbstbewusste Persönlichkeit hat. Zu Hause herrschte sehr viel Leistungsdruck, Anerkennung gegen Leistung. Dazu noch eine Vergewaltigung mit 18 (auch dort kam es nicht zum GV aber zu Oralverkehr usw.). Täter nie gefasst. </p>
<p>Dieses ganze Paket an Erlebnissen beeinflusst noch heute meine Sexualität sehr.  Aber ich leide nicht darunter sondern genieße meine Form der Sexualität (Devotion und Masochismus). Ich habe dieses Leistungsdenken so sehr verinnerlicht, so dass ich Nähe und sexuelle Lust besser durch Leistung an mich heran lassen kann. Wenn ich Leistung erbringe, dann<br />
darf ich genießen. Ich habe also doppelt Spaß dabei&#8230; ich genieße es wenn ich Leistung in Form von  Masochismus und Devotion erbringe (ähnliche Gefühle wie beim Sport) und ich genieße es mein Gegenüber zufrieden und stolz zu machen. Mir bereitet das sexuelle Lust und ein intensives Gefühl von Nähe.</p>
<p>Das ganze ist sicherlich eine sexuelle Störung, aber ich bin sehr glücklich damit<br />
und es ist keine Last die ich durch eine Therapie los werden möchte!</p>
]]></content:encoded>
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