ZS: Anstrengend (S. 262-269)

Dies ist Teil 38 von 61 der Serie Zwielicht am Sonnabend

Vorab: ich habe gestern ein Beispiel für gutes Schreiben gegeben, das mir selbst auch vor Augen führte, wie sehr das in Twilight fehlt.

Bella und Edward sitzen in ihrem dunklen Zimmer. Edward kann sich nach eigenen Angaben jetzt recht gut zusammenreißen, aber:

»Ich versuche es«, flüsterte er, seine Stimme gepeinigt. »Wenn es … zu viel wird, bin ich ziemlich sicher, dass ich gehen könnte.

Nebenbei: könnte Fräulein Meyer bitte einmal “sagte” verwenden? Das ist ein absolut dankbares Wort, um Äußerungen zu beschreiben. Und dieser Zusatz nach dem Komma… einfach mal weglassen, ja? Danke.

Bella wiederum bezieht sich in diesem Satz auf das Wesentliche:

Ich runzelte die Stirn. Mir gefiel das Gerede vom Gehen nicht.


In der Versicherung, dass Edward sie wahrscheinlich nicht in einem Anfall töten wird, sieht sie eine Zurückweisung. Edward wiederum macht aus dem emotionalen SM fast auch körperlichen:

»Hol die Handschellen raus – ich bin dein Gefangener.« Aber seine langen Hände formten Fesseln um meine Handgelenke, während er sprach.

Nur um klarzustellen, wer hier wessen Gefangener ist. Und dann erzählt er von den Qualen, weil er ihre Gedanken nicht lesen kann. Erst wurde Bella von Mike um ein Date gebeten – und Edward fand es unerträglich, nicht zu wissen, warum sie ablehnte, bis er nachts in ihr Zimmer kam und sie im Schlaf seinen Namen sagte. Mike war also keine Gefahr…

»Und dann bildete sich eine Schlange«, kicherte er.

Sagte! Ernsthaft, auf den acht Seiten gibt es 34 Stellen, an denen Stephenie Meyer ein Verb benutzt, um eine wörtliche Aussage zu beschreiben, und dreimal ist es »said«. Der Rest ist flüstern, lachen, kichern, necken, drohen, flüstern, lachen, usw.

Und was die Schlange angeht, habe ich den Fehler gemacht, mich auf der Webseite von Fräulein Meyer wiederzufinden. Da wird doch tatsächlich gefragt, ob Bella nun hübsch sei oder nicht, wo doch alle Jungs auf sie fliegen würden. Und Fräulein Meyer… nun, es fällt mir schwer, das zu sagen, aber sie antwortet, dass dieser Teil autobiografisch sei.

Fräulein Meyer ist Bella, zumindest, was das angeht. Und als Meyer von Arizona nach Utah zog, wurde sie nach eigenen Angaben »von einer 5 zu einer 8« und hatte plötzlich viele Verabredungen. Abgesehen davon, dass ich mich ein wenig schmuddelig fühle, wenn ich Bella mit Meyer gleichsetze, bleibt die Frage trotzdem offen: nach Meyers Aussage ist Bella also sehr wohl attraktiver, als sie sich selbst findet. Sie hält sich also für unattraktiv und dumm. Ganz schön anstrengend, so jemanden kennenzulernen, der sich ständig selbst runtermacht und so Bestätigung verlangt. Was Bella prompt auch in der aktuellen Situation demonstriert. Als Edward zugibt, auf den »schrecklichen« Mike eifersüchtig gewesen zu sein, sagt (!) sie:

»Aber ehrlich«, neckte ich, »dass dich das ärgert, nachdem ich erfahren musste, dass Rosalie – Rosalie, die Inkarnation reiner Schönheit, Rosalie – für dich bestimmt war. Emmett oder kein Emmett, wie kann ich da mithalten?«

(sagte)

Wohlgemerkt: es ist überhaupt kein Problem, dass Carlisle Rosalie zur Vampirin machte, um sie Edward zu schenken. Edward antwortet korrekt, aber das reicht Bella noch nicht:

»Da gibt es nichts mitzuhalten.« (…)
»Ich weiß, dass es nichts mitzuhalten gibt«, murmelte ich in seine kalte Haut. »Das ist das Problem.«

(sagte)

Aber Edward führt aus, dass er das natürlich umgekehrt meinte, und dass er hundert Jahre warten musste, um jemanden wie – um Bella zu finden. Dass er nach ihr suchte, noch bevor sie geboren war. Reicht das? Bella nicht:

»Das klingt nicht sehr fair«, flüsterte ich, mein Gesicht immer noch auf seiner Brust, seinem Atem lauschend. »Ich musste gar nicht warten. Warum soll ich es so einfach haben?«

(sagte)

Deutlicher geht es wohl nicht. Bella will es schwer haben – denn dann kann sie allen sagen, wie schwer sie es hat, und gleichzeitig Mitleid heischen und damit angeben, wie gut sie das trotz aller Widrigkeiten doch hinkriegt.

Ich will mir gar nicht vorstellen, mit so jemandem zusammen zu sein. Die ganze verdammte Zeit nur Stöhnen und Ächzen und Leidensmiene und vor allem natürlich Selbstgerechtigkeit, weil niemand so viel erträgt wie Bella. Zum Glück muss ich wenig Mitleid mit Edward haben, der sein Riechen an ihrer Haut so rechtfertigt:

»Auch, wenn ich dem Wein widerstehe, kann ich doch trotzdem das Bouquet genießen«, flüsterte er. »Du hast einen sehr blumigen Geruch, wie Lavender… oder Freesien«, bemerkte er. »Da läuft mir das Wasser im Mund zusammen.«

(sagte) (sagte)

Und das, was er sagt: ist so ziemlich das gruseligste Kompliment, was mir in so einer Situation einfallen könnte. Direkt aus dem Parfüm.

Bella hat aber noch wichtige Fragen an Edward. Die erste lautet, warum er sich überhaupt die Mühe mache, keine Menschen anzufallen, und das zu verleugnen, was er… sei.

Damit ist klar, die Moral der Menschen gilt für Vampire nicht, und zwar nicht einmal in Bellas Augen. Diese perfekten, gottgleichen Kreaturen sind geschaffen, um Menschen zu essen, warum sollten sie also nicht? Ethik? Pfft. Die sexuelle Metapher in dieser Frage ist hingegen so konfus, dass es sich nicht lohnt, sie auseinanderzuklamüsern – ist Sex auch nichts Schlimmes, weil Menschen dazu geschaffen sind? Haben Menschen nicht gemeinhin Sex mit ihresgleichen, Vampire aber jagen gerade andere Spezies?

Es folgt auch eine der offensichtlicheren Kommentare zu Religion, denn Edward macht ein Lippenbekenntnis zur Evolution und legt dann den Schöpfungsplan dar:

»Also, wo kommst du denn her? Evolution? Schöpfung? Könnten wir nicht ebenso wie andere Spezies aus der Evolution entstanden sein, Jäger und Gejagte?«

(Anm.: hochklassige Beschreibung der Evolution. Respekt, Fräulein Meyer!)

»Oder, falls du nicht glaubst, dass diese ganze Welt einfach so von sich aus passiert sein soll, was mir auch zu akzeptieren schwerfällt, ist es so schwer zu glauben, dass die selbe Kraft, die den zarten Engelsfisch mit dem Hai zusammen erschuf, kleine Seelöwen und Killerwale, nicht auch unsere beiden Arten zusammen erschaffen könnte?«

Ich weiß nicht, warum sich Edward hier auf Wassertiere konzentriert. Ich weiß auch nicht, warum er davon ausgeht, dass Vampire mit Menschen zusammen erschaffen wurden. So weit ich weiß – ich war in Bio nicht sehr gut –, werden Seelöwen nicht zu Killerwalen, wenn sie gebissen werden.

Aber es ist gut zu wissen, dass unsere enthaltsamen Liebesvögel sich einig sind, dass es wirklich schwer zu akzeptieren ist, die Tierwelt als das Resultat von Evolution zu sehen. Dass das alles einfach so spontan entstanden sein soll…

dabei habe ich den Beweis für spontane Evolution: aus einem Apfel wird ein Frauenhals!

Dieses Buch könnte so viel besser sein, wenn… die Figuren einfach nur mal etwas sagen würden.

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Comments 11

  1. avatar Lia wrote:

    Oh mein Gott, das ist autobiographisch? Steph Meyer und Bella sind in den Grundzügen identisch? Ok, DAS erschüttert mich nun wirklich. Und Steph Meyer hält das ja auch noch für gut und positiv, denn Bella und Nessie stellen ja ihre Vorstellung perfekter Töchter dar. Was bedeutet, dass sie sich als perfekte Tochter und wohl auch Frau sieht. Das muss ich mir noch mal genau durch den Kopf gehen lassen.

    Steph Meyer hat bestimmt gelesen, dass man nicht immer “sagen” verwenden soll in einem Roman. ;-) ) Außerdem sagen ihre Figuren ja tatsächlich nichts aus. Insofern passt es so ja wieder.

    Götter bestimmen die Regeln und dass Evolution nicht das Ende der Fahnenstange sein kann, ist bei einer Mormonin vollkommen klar. Diese Stelle wäre so ein schöner Einstieg in die Grundproblematik “Trieb versus Vernunft” oder auch die Macht des Geistes über das Fleisch sein können. Aber darum macht Steph sich keine Gedanken. Gott ist allmächtig und ihre Vampire sind perfekte Wesen, die nichts menschliches mehr an sich haben abgesehen vom Aussehen.

    Sie hat ja später auch keine Probleme damit, dass Bella während der Schwangerschaft Menschenblut trinkt und Nessie anfangs jede andere Kost verweigert. Da stammt das Blut aber brav aus Blutkonserven (die bestimmt in keinem Krankenhaus für einen Notfall fehlen werden). Sozusagen ist der Genuss menschlichen Blutes völlig in Ordnung, wenn er eine Art Opfergabe darstellt. Aus Sicht eines Vampirs, auch eines vegetarischen, könnte man Blutspenden sicherlich so sehen. Rückfällig wird trotzdem niemand und auch Nessie lässt sich auf die richtige Kost umgewöhnen, weil das Menschenblut auf Dauer keine Lösung sein kann. Selbst Steph muss irgendwann gemerkt haben, dass sie sich da selbst widerspricht.

    Posted 05 Jun 2010 at 22:06
  2. avatar Patrick wrote:

    Also echt, ich kenne ja nur die Wikipedia-Zusammenfassungen, und immer, wenn du was von den späteren Romanen schreibst, habe ich eine morbide Faszination – dann denke ich, dass muss man fast gelesen haben, um es zu glauben, und gleichzeitig ruft mein Gehirn mir zu, zu fliehen, ehe es zu spät ist.

    Posted 06 Jun 2010 at 19:14
  3. avatar Lia wrote:

    Also bitte ja, ich hab alle vier Bücher gelesen! Alle! *irre guckt* Seither weiß ich, was ein schlechter Roman hoch vier ist. Ich finde die Untersuchung eines richtig schlechten Romans genauso interessant wie die, eines richtig guten Romans. Aus beiden kann man viel fürs eigenen Schreiben lernen. Oft sogar aus den schlechten noch mehr.

    Glaub mir, die morbide Faszination in dir möchte Nahrung. Sie möchte, dass du diese Bücher liest. *ggg* Du willst dir die Hochzeitsnacht zwischen Bella und Edward nicht entgehen lassen und auch nicht die Geburt von Nessie. Du willst bestimmt alle diese Ansätze von wirklich guten Nebenhandlungen sehen, die völlig im Sumpf verlaufen. Ganz bestimmt möchtest du Bella im Trenchcoat als toughe Gangsterlady erleben.

    Komm, lass dich verführen und fang mit Band 2 an oder hast du den Film schon gesehen? Dann geh gleich über zu Band 3. Bitte lass dir dieses besondere Vergnügen nicht entgehen, ich möchte nicht die einzige sein, die darüber lachen und verzweifeln kann.

    Posted 07 Jun 2010 at 16:44
  4. avatar Patrick wrote:

    Ich habe keinen der Filme gesehen. Meine Idee war, nach Buch 1 den Film zu gucken, sozusagen als Pausenfüller.

    Aber ich schließe mal nicht aus, dass ich dann weiterlese. Aber mit einem Buch pro Jahr (wenn überhaupt)… ui.

    Posted 07 Jun 2010 at 16:51
  5. avatar Lia wrote:

    Die Filme sind allerdings etwas besser als die Bücher, weil findige Regisseure das beste aus der Handlung rausgeholt haben.

    So viel Stoff geben die Bücher nicht her, dass man da ein ganzes Jahr dran liest. *lol* Schnell hintereinander ist meiner Meinung nach die einzige Art, sie überhaupt zu packen.

    Vielleicht lese ich doch noch den neuen Roman. Die Reihe hat diesen speziellen Reiz ganz schrecklicher Schundromane. Aber selbst diverse Ärzte- oder Liebesromane sind oft besser geschrieben als die Biss-Bücher.

    Posted 07 Jun 2010 at 17:42
  6. avatar Siri wrote:

    Ich habe die Filme gesehen und sie sind besser als die Bücher. ABER sie sind sowas von LANGWEILIG! Ich weiß gar nicht, wie oft ich auf die Uhr gesehen habe, in der Hoffnung, dass es bald vorbei ist. Leider wusste ich durch die Bücher, dass es sich hinziehen würde… Sei es den Regisseuren verziehen. Was soll man auch aus so einer Vorlage machen?

    Was das Thema “sagte” angeht, kann ich deine Meinung nicht ganz teilen, Patrick. Klar sollte Meyer viel öfter dieses Wort verwenden, andererseits ist es auch einfallslos und nichtssagend. Ich finde es grauenerregend nur “sagte” zu lesen. Ich finde es immer besser andere Wörter zu verwenden (flüstern, jammern, schreien, grunzen…), weil sie die jeweilige Stimmung der Person treffend wiedergeben. “Sagte” kann man verwenden, wenn sich an dieser Grundstimmung nichts ändert, es nichts Auffälliges gibt oder einfach gerade passt.
    Egal was man am Ende nimmt, die wörtliche Rede sollte nicht ständig mit diesen Wörtern ausgeschmückt werden. Man sollte die Personen einfach mal reden lassen.
    Ich vermeide in meinen Texten das Wort “sagte” bzw. es kommt nicht häufiger vor als andere, eben aus den genannten Gründen.

    Posted 05 Oct 2011 at 00:34
  7. avatar Siri wrote:

    Was Edward angeht, wieso quält es ihn eigentlich, dass er Bellas Gedanken nicht lesen kann? Da er ein kontrollsüchtiger, mitleidloser Stalker ist, liegt die Antwort auf der Hand. Er sieht sich in seinem Kontrollzwang gehindert. Seine Freundin nicht bis auf den letzten privaten Gedanken auszuspionieren geht ja mal gar nicht… tz tz
    Vielleicht ist es auch selbstverständliche Gewohnheit, dass kein Mensch in Edwards Gegenwart private Gedanken hat. An Selbstgefälligkeit kaum noch zu überbieten. Es ist für ihn so normal (wie Reiche, die plötzlich arm werden), dass es ihn aus der Bahn wirft.
    Ich glaube aber eher Ersteres. Und genau das macht ihn um ein weiteres Stück unsymphatischer und gruseliger. Der Typ hat einen Dachschaden, wie ich ihn nur aus (aus echten, soll keine Metapher sein) Horrorfilmen kenne. Dessen Opfer erleiden furchtbare körperliche und/oder seelische Qualen. Edward ist davon nicht weit weg. Der Typ gehört sicher weggesperrt! Ein Unterlassungsbeschluss hilft ja bei dem nicht und würde ihn auch nicht abhalten.

    Posted 05 Oct 2011 at 00:46
  8. avatar Lia wrote:

    Steph verwendet statt “sagte” leider den gesamten Thesaurus rauf und runter. Irgendwann ist das auch zu viel. Klar muss man nicht zehn Mal hintereinander “sagte” verwenden, aber in manchen Fällen ist es die bessere Lösung. Wichtig ist ja eigentlich eher das, was nach dem “sagte”(oder was auch immer) kommt. Manchmal ist da weniger eben mehr.

    Die Tatsache, dass Edward Bella interessant findet, weil er ihre Gedanken nicht lesen kann, finde ich durchaus nachvollziehbar. Aufmerksam wird man ja eher auf die Ausnahme als auf die Regel. Alles, was die Gewohnheit durchbricht, lässt einen aufmerken. Vermutlich würde ich mich auch rausfinden wollen, was es mit diesem außergewöhnlichen Menschen auf sich hat, der anders ist als alle anderen. Was ich vollkommen unverständlich finde ist, dass sich die beiden ineinander verlieben. Dafür gibt es keinen ersichtlichen Grund. Es wäre sogar wesentlich logischer in der Abfolge, würde Edward Bella entführen und im Cullen-Haus für diverse naturwissenschaftliche und medizinische Untersuchungen gefangen halten. Wenn Bella in den ganzen hundert Jahren, in denen Edward als Vampir existiert, der erste gedankenabhör-resistente Mensch ist, hätte das durchaus eine Folge sein können. Verliebt sie sich in dieser Zeit aufgrund des Stockholm-Syndroms in ihren Entführer wäre auch das eher nachvollziehbar gewesen als diese unerklärliche Anziehungskraft, die sich zwischen den beiden anscheinend entwickelt.

    Posted 05 Oct 2011 at 18:44
  9. avatar Patrick wrote:

    Das Schöne am »sagen« ist, dass wir es in der Regel gar nicht mehr lesen. Das ist nur das Signal dafür, dass die sprechende Person benannt wird. Es ist neutral. Nur bei extremen Äußerungen passt es für uns nicht (»Du Arschloch!!!«, sagte er). Ansonsten interpretieren wir frei don Tonfall hinein, der uns dem Gesagten nach passend erscheint.

    Ein anderes Wort, oder ein Adverb, ist also nur dann notwendig, wenn der Tonfall, der den Autor_innen vorschwebt, untypisch ist – oder sehr spezifisch sein muss. Oder aber, wenn wie hier die Leser_innen keine Freiheit kriegen und mit Edwards Perfektion usw. sekündlich konfrontiert werden müssen.

    Posted 06 Oct 2011 at 07:25
  10. avatar Siri wrote:

    @Patrick
    Stimmt alles ^^ Was mich hier stört ist tatsächlich die Tatsache, dass man nichts anderes zu hören bekommt, wie unglaublich perfekt Mr. Edward doch ist. *würg*
    Witzig ist, dass Meyer und ihre Figuren nichts anderes zu kennen scheinen, als kichern, lachen, grinsen usw. Das sollte man mal im Alltag genauso machen. Die sperren dich ein XD
    @Lia
    Das mit dem Interessantfinden kann ich ebenfalls voll nachvollziehen. Aber warum es ihn “quält”, dass er ihre Gedanken nicht lesen kann hat weniger mit Interesse, als vielmehr mit behinderter Kontrolle zu tun. Und das irritiert mich.

    Posted 07 Oct 2011 at 00:18
  11. avatar Lia wrote:

    Oder mit Selbstzweifel. Edward ist ja nicht gerade selbstsicher und stabil. Wer hundert Jahre lang denkt, dass er alle Gedanken aller Menschen lesen kann, müsste doch ein wenig verunsichert werden, wenn plötzlich jemand auftaucht, der dagegen immun ist. Kann es sein, dass seine Fähigkeit nachlässt? Dass sie doch nicht so vollkommen und umfassend ist, wie sie das bei einem Vampir sein sollte?

    Im Laufe der Geschichte stellt man natürlich fest, dass Edward ein absoluter Kontrollfanatiker ist. Aber am Anfang weiß man das noch nicht.

    Posted 07 Oct 2011 at 22:43

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