Mr. Brown (Colin Firth) hat sieben unfassbar unerzogene Kinder, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, alle Kindermädchen zu vergraulen. Das gelingt ihnen auch, bis Nanny McPhee (Emma Thompson) auftaucht – eine wirklich zauber-hafte Nanny, die fünf Lektionen zu vermitteln hat – nicht unbedingt den Kindern – und nur eine Regel kennt: Wenn man sie braucht, aber nicht will, dann ist sie da, und will man sie, braucht sie aber nicht, dann geht sie wieder. Und so macht sie sich daran, den Haushalt der Browns aufzupäppeln und eine richtige Familie daraus zu machen.
Klingt bekannt? Na und?

Eine zauberhafte Nanny (2005)
Da ist es wichtiger, dass die Kinder alle sehr gut besetzt wurden, und dass die Erwachsenen sichtlich mit Freude ihre Rollen ausfüllen – allen voran Emma Thompson, die auch das Drehbuch schrieb und für die Fortsetzung sogar die Macher der Harry Potter-Filme vertröstete. Zwar singt Nanny McPhee nicht, aber sonst steht sie in bester Tradition zu Marry Poppins und selbst die albernen Witze wirken liebevoll und herzlich und nicht, wie in us-amerikanischen Filmen so oft, krude und billig.
Das am Ende alles gut wird, ist nicht so schlimm, nicht mal, dass es in einer Märchenhochzeit endet. Eine zauberhafte Nanny ist ein Kinderfilm, den man seinen Kindern mehr oder weniger bedenkenlos zeigen kann, und bei dem man als Erwachsener zumindest nicht wegschläft. Das ist schon selten genug.

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