Heute ist »International Draw Mohammed Day” – jeder soll seinen Mohammed zeichnen. Da ich nicht zeichnen kann, habe ich mich bei einem Avatar-Malprogramm bedient. Hier ist er also:

Mohammed (2010)
Ist dieser Tag nicht eine reine Provokation? Muss man friedliche Muslimen mit so eas behelligen? Was ist der Sinn dahinter?
Der Sinn hinter dieser Zeichnung ist nicht, friedliche Muslime zu behelligen. Aber wenn diese friedlichen Muslime sich durch die Zeichnung Mohammeds gestört fühlen, dann kann man mit diesem Tag darauf hinweisen, dass sie das aushalten müssen – sie dürfen natürlich auch gerne kritisieren oder Leserbriefe schreiben. Nur gewalttätig werden dürfen sie nicht.
Darum geht es. Zu zeigen, dass (1) es Bestandteil unserer Freiheit ist, Leute zu zeichnen und Dinge zu kritisieren. Dass (2) die Welt nicht untergeht, wenn Leute Mohammed zeichnen. Und dass (3) man sich nicht einfach einschüchtern lassen kann.
Freiheit muss einiges aushalten. Oder, wie Johann Hari sagt: wir sollten Islamisten nicht in Folter oder Tod abschieben (aber besser auch nicht Islamkritiker und Atheisten, wie da geschehen). Aber Freiheit muss das auf jeder Seite aushalten. Freiheit geht nur, wenn es Freiheit für alle ist. Das soll der Sinn dieser Zeichnung sein.
Nehmt es mit Humor, liebe Muslime, dann habt ihr auch wenig zu befürchten. Und ich auch nicht.

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[...] Woche war ja “Zeichnet Mohammed“-Tag, an dem man aufgerufen war, als Zeichen der Meinungsfreiheit den islamischen Propheten [...]
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