In meiner Einschätzung sind wir insgesamt auf dem Wege, in der Breite der Gesellschaft zu verstehen, dass ein Land unserer Größe, mit dieser Außenhandelsabhängigkeit, auch wissen muss, dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren – zum Beispiel freie Handelswege, zum Beispiel ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch negativ auf unsere Chancen zurückschlagen, bei uns durch Handel Arbeitsplätze und Einkommen zu sichern. Alles das soll diskutiert werden – und ich glaube wir sind auf einem nicht so schlechten Weg.
Da hat Horst Köhler Recht, dass dies der eingeschlagene Weg zu sein scheint, und Unrecht, dass er »nicht so schlecht« sei. Diese Art von Imperialismus – Krieg zur Sicherung von Arbeitsplätzen – hätte dem ach so christlichen Köhler eigentlich widerstreben müssen. So geht er nun dahin und räumt sein Amt, ich werde ihn nicht vermissen.
Zu Israel sage ich erst Mal noch nichts, das ist noch zu heiß…

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