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	<title>Comments on: Mathe ist schwer für Mädchen?</title>
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	<description>Geschreibsel, Kommentare und Kritik</description>
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		<title>By: Wissenschaft ja, Biologie nein &#171; Alles Evolution</title>
		<link>http://p-pricken.de/2010/03/mathe-ist-schwer-fur-madchen/comment-page-1/#comment-1773</link>
		<dc:creator>Wissenschaft ja, Biologie nein &#171; Alles Evolution</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Dec 2010 15:09:14 +0000</pubDate>
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		<description>[...] zum anderen Feminist ist und von Biologismus [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] zum anderen Feminist ist und von Biologismus [...]</p>
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		<title>By: Die Unaussprechliche</title>
		<link>http://p-pricken.de/2010/03/mathe-ist-schwer-fur-madchen/comment-page-1/#comment-311</link>
		<dc:creator>Die Unaussprechliche</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 23:39:26 +0000</pubDate>
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		<description>Es war simpel.

;-)

Die Erfüllung jener geschlechterspezifischen Erwartungen (aus Vorurteilen), dass Jungs besser sind als Mädchen (zBsp. in Mathe) hängen aber nicht nur vom eigenen Leistungsvermögen ab, sondern auch vom Umfeld. Bisher war ja nicht selten, dass auch die schlechten Jungs noch besser waren als Mädchen oder zumindest konnten diese dann dafür sorgen, dass die wenigen besseren Mädchen irgendwann zu kurz kamen. Aber die Chance, wirklich nachweislich und ohne jeden Zweifel im Vergleich zu einem Mädchen, später Frau, ziemlich blöd auszusehen, steigen mit jedem Tag. Die Mechanismen, um Frauen nieder zu halten, griffen ja wie Zahnräder ineinander und eines davon war, ihnen einzureden, sie wären ohnehin für viele Sachen zu doof. Andere erledigten den Rest dann von selbst. Auch eine (potenzielle) Nobelpreisträgerin wird höchstwahrscheinlich irgendwann in Mutterschutz und Elternschutz und sie wird Einkommensverluste hinnehmen, andere Prioritäten setzen...sowas eben. Die Gesellschaft, so wie sie ist, ist für Männer gemacht. Nach fragwürdigen Vorgaben, ohne jeden Zweifel, aber ein Mann findet sich da schneller ein (auch wenn er darunter nicht glücklich wird) als eine Frau, denn der Mann hat ja immernoch die Frau, die viele Probleme für ihn löst, zBsp. die Kinderbetreuung. Was ich sagen will, frustriert werden die &quot;Kronprinzen&quot; gleich zweimal: Einmal weil sie dem eigenen Anforderungsprofil (Mein Haus, mein Auto, meine Yacht..) nur immer schwerer gerecht werden können und dann weil auch noch Frauen an ihnen vorbeiziehen, weil sie anspruchsloser, streßresistenter und preiswerter sind und freier in ihrer Entscheidung.

Maskulisten müssen daraus nun nicht unbedingt werden, aber Glückspilze sind es bestimmt auch nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es war simpel.</p>
<p> <img src='http://p-pricken.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Erfüllung jener geschlechterspezifischen Erwartungen (aus Vorurteilen), dass Jungs besser sind als Mädchen (zBsp. in Mathe) hängen aber nicht nur vom eigenen Leistungsvermögen ab, sondern auch vom Umfeld. Bisher war ja nicht selten, dass auch die schlechten Jungs noch besser waren als Mädchen oder zumindest konnten diese dann dafür sorgen, dass die wenigen besseren Mädchen irgendwann zu kurz kamen. Aber die Chance, wirklich nachweislich und ohne jeden Zweifel im Vergleich zu einem Mädchen, später Frau, ziemlich blöd auszusehen, steigen mit jedem Tag. Die Mechanismen, um Frauen nieder zu halten, griffen ja wie Zahnräder ineinander und eines davon war, ihnen einzureden, sie wären ohnehin für viele Sachen zu doof. Andere erledigten den Rest dann von selbst. Auch eine (potenzielle) Nobelpreisträgerin wird höchstwahrscheinlich irgendwann in Mutterschutz und Elternschutz und sie wird Einkommensverluste hinnehmen, andere Prioritäten setzen&#8230;sowas eben. Die Gesellschaft, so wie sie ist, ist für Männer gemacht. Nach fragwürdigen Vorgaben, ohne jeden Zweifel, aber ein Mann findet sich da schneller ein (auch wenn er darunter nicht glücklich wird) als eine Frau, denn der Mann hat ja immernoch die Frau, die viele Probleme für ihn löst, zBsp. die Kinderbetreuung. Was ich sagen will, frustriert werden die &#8220;Kronprinzen&#8221; gleich zweimal: Einmal weil sie dem eigenen Anforderungsprofil (Mein Haus, mein Auto, meine Yacht..) nur immer schwerer gerecht werden können und dann weil auch noch Frauen an ihnen vorbeiziehen, weil sie anspruchsloser, streßresistenter und preiswerter sind und freier in ihrer Entscheidung.</p>
<p>Maskulisten müssen daraus nun nicht unbedingt werden, aber Glückspilze sind es bestimmt auch nicht.</p>
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		<title>By: Patrick</title>
		<link>http://p-pricken.de/2010/03/mathe-ist-schwer-fur-madchen/comment-page-1/#comment-310</link>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 21:56:09 +0000</pubDate>
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		<description>Hm, könnte sein, aber ich weiß nicht, ob das nicht zu psychoanalytisch / freudianisch wird. Die erste Auswirkung von Vertrauen und positiven Erwartungen ist ja i.d.R. erst einmal eine Leistungssteigerung. Daraus dann als Spätfolge Frustration zu machen und die zeternden Maskulinisten zu Geschlechtsversagern... ich weiß nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hm, könnte sein, aber ich weiß nicht, ob das nicht zu psychoanalytisch / freudianisch wird. Die erste Auswirkung von Vertrauen und positiven Erwartungen ist ja i.d.R. erst einmal eine Leistungssteigerung. Daraus dann als Spätfolge Frustration zu machen und die zeternden Maskulinisten zu Geschlechtsversagern&#8230; ich weiß nicht.</p>
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		<title>By: Die Unaussprechliche</title>
		<link>http://p-pricken.de/2010/03/mathe-ist-schwer-fur-madchen/comment-page-1/#comment-309</link>
		<dc:creator>Die Unaussprechliche</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 21:52:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://p-pricken.de/?p=1523#comment-309</guid>
		<description>Naja, und man vermittelt den Jungs, dass sie bestimmt gut in Mathe (Logik, Politik, Wissenschaft und und und) sind, und das dann zur enttäuschten Erwartung wird, wenn sie von einem Mädchen übertrumpft werden. Den Mädchen Selbstbewußtsein zu geben, ist heute üblich - aber wer minimiert den Jungs die enttäuschten Erwartungen, dann doch irgendwann im Leben von einer Mädchen/Frau überrundet zu werden? Wer nimmt den Jungs die Angst vor dem Zurückbleiben, wo es doch Teil ihrer geschlechtlichen Identität ist, besser als ein Mädchen zu sein? Ein Mädchen erwartet nicht viel mehr vom Leben als ein bisschen Glück, ein Junge erwartet die ganze Welt und fängt an zu wildern, wenn es nur die halbe ist.

Wenn ein Mädchen schlecht in Mathe ist (oder schlechter ist als es sein müßte), dann verzweifelt es kaum, denn schlußendlich arbeitet es ja doch nur halbtags um den Kindern Mittag zu machen und bei den Hausaufgaben zu helfen. Aber wenn ein Junge schlechter als ein Mädchen ist, dass er doch zu ernähren, zu leiten und anzuweisen hätte, dann geht ihm wohl der Kamm ganz gewaltig hoch...

So mal salopp dahingewitzelt.

Sich aber mit dieser Form der Aufklärung  unbeliebt zu machen, obliegt aber mE. vor allem Männern, denn Feministinnen verstärken das Problem nur: Für die vom Leben und von ihren Leistungen enttäuschten Kronprinzen sind sie der Feind.

MfG

Ich</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, und man vermittelt den Jungs, dass sie bestimmt gut in Mathe (Logik, Politik, Wissenschaft und und und) sind, und das dann zur enttäuschten Erwartung wird, wenn sie von einem Mädchen übertrumpft werden. Den Mädchen Selbstbewußtsein zu geben, ist heute üblich &#8211; aber wer minimiert den Jungs die enttäuschten Erwartungen, dann doch irgendwann im Leben von einer Mädchen/Frau überrundet zu werden? Wer nimmt den Jungs die Angst vor dem Zurückbleiben, wo es doch Teil ihrer geschlechtlichen Identität ist, besser als ein Mädchen zu sein? Ein Mädchen erwartet nicht viel mehr vom Leben als ein bisschen Glück, ein Junge erwartet die ganze Welt und fängt an zu wildern, wenn es nur die halbe ist.</p>
<p>Wenn ein Mädchen schlecht in Mathe ist (oder schlechter ist als es sein müßte), dann verzweifelt es kaum, denn schlußendlich arbeitet es ja doch nur halbtags um den Kindern Mittag zu machen und bei den Hausaufgaben zu helfen. Aber wenn ein Junge schlechter als ein Mädchen ist, dass er doch zu ernähren, zu leiten und anzuweisen hätte, dann geht ihm wohl der Kamm ganz gewaltig hoch&#8230;</p>
<p>So mal salopp dahingewitzelt.</p>
<p>Sich aber mit dieser Form der Aufklärung  unbeliebt zu machen, obliegt aber mE. vor allem Männern, denn Feministinnen verstärken das Problem nur: Für die vom Leben und von ihren Leistungen enttäuschten Kronprinzen sind sie der Feind.</p>
<p>MfG</p>
<p>Ich</p>
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	<item>
		<title>By: Patrick</title>
		<link>http://p-pricken.de/2010/03/mathe-ist-schwer-fur-madchen/comment-page-1/#comment-308</link>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 12:55:44 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, das wollte ich eigentlich auch ausdrücken: Jungs und Mädchen tun sich da nix, also sind sie auch genauso oft von Matheproblemem geplagt wie mit Mathetalenten ausgestattet. Nur dass man Mädchen dann eben andauernd vermittelt, dass sie bestimmt schlecht in Mathe sind, und das dann zur selbsterfüllenden Prophezeiung wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, das wollte ich eigentlich auch ausdrücken: Jungs und Mädchen tun sich da nix, also sind sie auch genauso oft von Matheproblemem geplagt wie mit Mathetalenten ausgestattet. Nur dass man Mädchen dann eben andauernd vermittelt, dass sie bestimmt schlecht in Mathe sind, und das dann zur selbsterfüllenden Prophezeiung wird.</p>
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		<title>By: Die Unaussprechliche</title>
		<link>http://p-pricken.de/2010/03/mathe-ist-schwer-fur-madchen/comment-page-1/#comment-307</link>
		<dc:creator>Die Unaussprechliche</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 06:13:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://p-pricken.de/?p=1523#comment-307</guid>
		<description>Ach, lieber Patrick, ich glaube nicht, dass die Bescheidenheit der Frauen das Problem ist, deren Leistung leidet ja nur unter Vorurteilen, wirklich bedenklich ist aber die Arroganz so vieler Männer. Vor allem dann, wenn sie unberechtigt ist. Während man für einen Beitrag wie deinen gerade noch als &quot;Frauenversteher&quot; belächelt wird, gibt es für einen Perspektivwechsel viel heftigere Reaktionen, denn als Frau obliegt es mir eben nicht nur devot nicht rechnen zu können und nebenbei eben auch nicht, es überhaupt ganz anders zu sehen. Wenn Mädchen nämlich nun doch nicht schlecht(er) in Mathe sind (als sich manche Männer das wünschen), dann heißt das aber auch, dass Jungs nicht per Geschlecht gut (besser) sind - also Erwartungen in sie nicht erfüllen können - führt das zu anderen, weit weit heftigeren, Reaktionen als die Erkenntnis besser zu sein als man erwartet hat. Ich glaube aber, dass eine solche Konfrontation, eine Aufklärung der Männerschaft über unberechtigte Arroganz (wo sie denn auftritt) unvermeidbar ist. Es reicht - mE- also nicht, zu vermitteln, dass Mädchen (nun doch) besser sind als man (wer?) erwartet hat, sondern vielmehr, dass Jungs wahrscheinlich genau so oft, kein Mathe können und/oder schlechter als Mädchen. Ja, und es würde helfen, denn die männliche Arroganz, etwas zu verteilen, damit nicht nur Feministinnen diese Last schultern, wäre hilfreich.

;-)

MfG

Die Unaussprechliche</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, lieber Patrick, ich glaube nicht, dass die Bescheidenheit der Frauen das Problem ist, deren Leistung leidet ja nur unter Vorurteilen, wirklich bedenklich ist aber die Arroganz so vieler Männer. Vor allem dann, wenn sie unberechtigt ist. Während man für einen Beitrag wie deinen gerade noch als &#8220;Frauenversteher&#8221; belächelt wird, gibt es für einen Perspektivwechsel viel heftigere Reaktionen, denn als Frau obliegt es mir eben nicht nur devot nicht rechnen zu können und nebenbei eben auch nicht, es überhaupt ganz anders zu sehen. Wenn Mädchen nämlich nun doch nicht schlecht(er) in Mathe sind (als sich manche Männer das wünschen), dann heißt das aber auch, dass Jungs nicht per Geschlecht gut (besser) sind &#8211; also Erwartungen in sie nicht erfüllen können &#8211; führt das zu anderen, weit weit heftigeren, Reaktionen als die Erkenntnis besser zu sein als man erwartet hat. Ich glaube aber, dass eine solche Konfrontation, eine Aufklärung der Männerschaft über unberechtigte Arroganz (wo sie denn auftritt) unvermeidbar ist. Es reicht &#8211; mE- also nicht, zu vermitteln, dass Mädchen (nun doch) besser sind als man (wer?) erwartet hat, sondern vielmehr, dass Jungs wahrscheinlich genau so oft, kein Mathe können und/oder schlechter als Mädchen. Ja, und es würde helfen, denn die männliche Arroganz, etwas zu verteilen, damit nicht nur Feministinnen diese Last schultern, wäre hilfreich.</p>
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<p>MfG</p>
<p>Die Unaussprechliche</p>
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