Es gibt ja wirklich einen Haufen von Berühmtheiten, die komische Ansichten haben. Eigentlich sollte man denen nicht mehr Glauben schenken als jedem anderen, aber wenn sich eine Berühmtheit als gleichgesinnt outet, ist es doch immer wieder nett.
Diesmal trifft es James Cameron.
Der sagte in einem Interview nämlich tolle Sachen. Zunächst zu Glenn Beck, der entweder diagnostizierbar verrückt, diagnostizierbar zynisch oder der beste Parodist aller Zeiten ist – ein us-amerikanischer Kommentator:
Glenn Beck ist ein verdammtes Arschloch. Ich habe ihn getroffen. Er nannte mich den Antichrist, und er hatte noch nicht Avatar gesehen.
(…)
Ich glaube, wisst ihr was, vielleicht ist er ein Arschloch, vielleicht auch nicht, aber er ist ganz sicher gefährlich, und ich würde echt gerne mit ihm diskutieren.
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Er ist gefährlich, weil seine Ideen gefährlich sind. Ich konnte es schon nicht glauben, als er auf CNN war. Ich dachte, was ist mit CNN passiert? Wer ist der Typ? Wer ist dieser Verrückte? Und jetzt ist er natürlich auf Fox News gelandet, wo er wahrscheinlich hingehört.
(…)
Die Angriffe der Rechten sind keine Angriffe. Das sind wütende Leute, verloren in ihrer eigenen kleinen Wirklichkeit, in ihrem eigenen Hass geschmort, ihrer Furcht und ihrem Hass. Da kommt das her. Sagen wir es deutlich. Lass uns öffentlich darüber diskutieren. Das sollten Filme, wisst ihr, einen hirnlosen Film, der keinen beeinflusst, kann jeder haben.
Übrigens: CNN hat inzwischen Erick Erickson engagiert, einen Rechtsaußen, der Politiker schon mal als ziegenfickende Kinderschänder bezeichnet – eine schöne Übersicht über Ericksons Ausfälle sieht man hier.
Ach so, Cameron hat sich auch zu Kritikern der Erderwärmung geäußert:
Ich will diese Leugner auf die Straße rufen, um Zwölf Uhr Mittags, und mich mit diesen Dummköpfen duellieren.
(…)
Wer zu diesem Zeitpunkt noch immer den Klimawandel bezweifelt, hat seinen Kopf so tief in seinem eigene Hintern, dass er mich wahrscheinlich nicht mal hört.
(…)
Hör zu, ich bin jetzt weniger daran interessiert, mit dem Film Geld zu verdienen, und mehr daran, die Welt zu retten, die meine Kinder bewohnen werden. Was hältst du davon? Ich meine, ich hab diesen Film mit seinen starken Pro-Umwelt und Anti-Kriegsthemen nicht gemacht, um mir bei den Konservativen Freunde zu machen, okay?
Und als wäre das noch nicht alles, ist er auch noch Atheist:
Ich habe Agnostizismus abgeschworen, weil ich das inzwischen auch feigen Atheismus nenne. Ich bin der Meinung, dass es in der völligen Abwesenheit jeder irgendwie gearteten Daten für die Existenz des Individuum in einer spirituellen Form notwendig ist, unter dem vorläufigen Schluss zu operieren, dass es kein Leben nach dem Tod gibt und bereit zu sein, diese Meinung bei entsprechenden Fakten zu ändern.
Gut gesagt. Übersetzungen von mir.

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