Da habe ich das Quiz auf der Seite von Brigitte gemacht, und sehe das:

Das stört mich wirklich, diese Vorstellung, dass man entweder total komisch drauf sein muss, oder total komisch drauf ist. Warum kann ich nicht einfach denken, dass das eine schöne Geschichte war, die mir geholfen hat? Muss ich gleich irgendeinen Hokuspokus damit verbinden – oder alternativ immer total zynisch und zerstörend denken?
Als jemand, der Esoterik nicht aufgeschlossen gegenüber ist, kann ich trotzdem genießen, kann Geschichten gut finden, kann mich am Leben freuen, kann inspiriert sein oder inspirieren, kann Wunder und Ehrfurcht spüren – ich sehe dahinter nur keine anderen Mechanismen, weder Schicksale noch frühere Leben.
Leider ist diese Frage typische Darstellung des Skeptikers als negativer Schwarzmaler, als Kaputtmacher, Zyniker, Neinsager usw. Können wir diese Vorstellung bitte mal ändern?
Das Ergebnis sah übrigens so aus:

Also die Haltung, dass jeder Mensch sein Leben selbst in die Hand nehmen kann, ist “völlig akzeptabel”? Mal ganz davon abgesehen, wie sehr mich das wirklich bezeichnet, ist der_die Nicht-Esoteriker_in aus Sicht dieses Quizzes die Minderheit. “Mach dir nichts draus, dass du in der Wirklichkeit lebst, das ist nicht schlimm.”
Hö??
Und wie übrigens beantwortet man diese beiden Fragen skeptisch?

und

Kann ich als Skeptiker niemanden um Rat fragen oder mich an Psychologen wenden? Muss man als Skeptiker sein Zimmer ganz nüchtern einrichten oder reicht es, auf Engelsfiguren zu verzichten?
Also ehrlich…
Ja ja, das ist der Online-Ableger einer wenig anspruchsvollen Frauenzeitschrift, aber das ist auch Spiegelbild typischer Ansichten über Leute wie mich. Das ärgert mich einfach.

Post a Comment