Lesetipp: Freitag, Klima-Leugner

Dies ist Teil 6 von 48 der Serie Ohne Worte

Die Leugner-Industrie – der Autor fasst die Strategien der Lobby zusammen, die gegen den Klimawandel “argumentiert”. Dabei nennt er Beispiele für die entstellende und lügnerische Vorgehensweise dieser Lobby, z.B. die Namen von Wissenschaftlern auf eine Liste gegen den Klimawandel zu setzen, obwohl sie nicht dieser Meinung sind, und die Namen auch nicht zu entfernen. Etwas genauer auf Englisch hat er dies im Guardian beschrieben. Ein Link darin, der mir neu war: DeSmog, ein Blog, das sich explizit gegen die PR-Strategien beim Klimawandel wendet.

Es gibt für diese Veränderungen keine andere sinnvolle Erklärung. Die Sonnenzyklen stimmen mit den Temperaturen, die gemessen werden, seit 40 Jahren nicht mehr überein. Und auch die Milankovic-Zyklen, die Abweichungen bei der Erdumdrehung beschreiben, können diese Phänomene nicht erklären. Hingegen besteht zwischen der zunehmenden Erwärmung und der Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre ein enger Zusammenhang. Der Einfluss dieser Gase kann im Labor nachgewiesen werden. Wer behaupten will, sie hätten nicht denselben Einfluss auf die Atmosphäre, müsste eine gänzlich neue, radikale Theorie entwickeln. Eine solche Theorie gibt es nicht. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse über den Klimawandel sind nicht unveränderlich – das sind wissenschaftliche Erkenntnisse nie – aber im Rahmen dessen, was wissenschaftlich belegbar ist, können sie als gesichert gelten. Die Stichhaltigkeit der Beweise für den vom Menschen verursachten Klimawandel ist mit dem Zusammenhang zwischen Zigarettenrauch und Lungenkrebs oder HIV und Aids vergleichbar.

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